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Bild: Die anamorphe Abtastung kommt strahlend und mit ausgezeichneten Farben daher (00.11.10, Grün der Bäume oder 00.11.50, Rot des Holztores). Langsame Kamerabewegungen werden mit grosser Geschmeidigkeit absolviert (00.12.12, Kirchenbänke) bei der Handkamerasequenz bei 00.17.25 kommt es zu ganz leichtem Ruckeln. Die Schärfewerte sind von grosser Güte und zeigen sich etwa bei 00.40.05, wo alle Kleinigkeiten der Tischdekoration zu erkennen sind, mit grosser Detailtiefe. Der Kontrast führt in Verbindung mit den anderen überlegenen Bildwerten zu sehr grosser Plastizität - sehr feines Mastering von den mediacs.
Ton: Spirituelle Vibrationen verbreitet diese Tonspur, die nicht nur in DTS Höchstleistungen zelebriert. Das äusserst subtile Klangbild schafft ein 100%ig zum Film passendes Soundflair, das die Stimmung des Films bestens trägt. Gerade bei Horror-Filmen, so feinsinnig sie auch sind, ist die Tonspur eine zusätzliche dramaturgische Dimension. Die Musikmischung ist unter sinniger Belegung aller Kanäle glasklar (00.10.00) und auch im Bassbereich mit bebender Gewalt versehen (00.43.00). Die Effekte sind zahlreich, wenngleich oft sehr dezent und akzentuiert gesetzt, etwa das sanfte Echo der Sprechstimmen in der Kirche (01.10.00), der Nachhall des Gegen-die-Tür-Hämmerns (00.42.20) oder das Kaminfeuer vorn links (00.05.40). Die Kulisse ist umfassend und einnehmend, organisch und in den richtigen Momenten herrscht einfach rauschfreie Stille. Die Sprechstimmen klingen aussergewöhnlich authentisch, besonders die des kleinen Jungen, dessen Synchronsprecher sehr begabt ist und dessen Stimme von der Originalstimme kaum zu unterscheiden ist. In DTS und Dolby-Digital Höchstnoten, wobei DTS halt den kleinen Kick des "Mehr" an Kraft bietet. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk durch seine Schauspieler,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Sixth Sense (DVD)
Dieser Film ist seit vielen Jahren nun einer meiner Lieblingsfilme.Es ist die Geschichte des jungen Cole, der als verschreckter Junge ein Fall fuer Psychiater Crowe (Bruce Willis) wird. Crowe, ein beruehmter Kinderpsychologe, kann nur langsam zu dem Jungen durchdringen und erfaehrt dann dessen schreckliches Geheimnis. Der Horror des Films wird - und das fand ich besonders beeindruckend - ganz delikat eingesetzt. Es gibt keine blutigen Szenen, keine uebertriebenen Schockelemente... sondern ganz gezielt und aus dem Blickwinkel des Jungen aufgenommene Szenen, die uns die scheinbare Schizophrenie des Kindes gut nachempfinden lassen. Unuebertroffen spielt Haley Joel Osment die Rolle des Cole. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein Kind so schauspielern sehen und ziehe mit allergroesstem Respekt meinen Hut vor diesem jungen Menschen. Er macht den ganzen Film zu einem Meisterwerk. Aber auch Bruce Willis ueberrascht durch eine ganz einfuehlsame Darstellung, wie wir sie von ihm aus vorangehenden Filmen kaum kannten. Das ueberraschende Ende des Films und die vielen Details machen den Film wirklich unvergesslich, ich fand ihn sehr beruehrend und sowohl von der Geschichte wie von der Umsetzung her sehr gelungen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fünf Sterne erstrahlen in der Düsternis!,
Rezension bezieht sich auf: The Sixth Sense (DVD)
Wahrscheinlich hätte ich diesen Film in ignoranter Unwissenheit noch zehn Jahre bei mir im Regal versauern lassen, als ich dann doch aufgrund einer gehörigen Portion ladyschaftlichen Charmes eher zwiespältig die Scheibe eingelegte. Und was soll ich sagen: Ich bin hin und weg! Wahnsinn!Malcolm ist ein kompetenter Kinderpsychologe, der seinen Beruf nicht nur liebt, sondern auch lebt. Er ist ein guter aufrechter Mann, der mit Stolz und innerer Zufriedenheit auf sein bisheriges Leben zurückblicken kann. Eines Tages erhält er die Auszeichnung der Stadt und erklimmt den Gipfel persönlichen Glücks - doch wer hoch steigt, kann auch tief fallen. Malcolm erfährt vom tragischen Schicksal eines ehemaligen Patienten, dem er im kindlichen Alter geholfen zu haben glaubte und der nun seine bisherige Zufriedenheit Lügen straft. Malcolm fällt unaufhaltsam in ein tiefes Loch, bis er eine zweite Chance erhält, als ein ähnliches Kind mit gleichem Symptomen Hilfe sucht...und finden soll. Schon in den ersten Szenen zeigt sich die vollkommene handwerkliche Kunst des Regisseurs. Schlichte geschmackvolle Szenarios sorgen dafür, dass der Zuschauer nicht abschweift, sondern sich einzig und allein auf die Handlung konzentriert. Immer tiefer führt diese in die Achterbahn menschlicher Gefühle und Ängste, verdüstert sich mehr und mehr und verliert immer mehr an Hoffnung, als sich schier unmögliche Zusammenhänge offenbaren. Darstellerisch ist der Film mit Bruce Willis, Toni Collette und dem jungen absolut brillanten Haley Joel Oswald vorzüglich besetzt und führt in vielschichtige Personen ein, deren Ängste und Zwänge behutsam näher gebracht werden und von berührender Intensität sind. Langsam baut sich der Spannungsbogen auf und ersteigt Stufe um Stufe und zieht den verehrten Zuschauer unaufhaltsam in den Bann. Faszinierend, ergreifend, erschütternd und mir fiel erst nach dem Schluss auf, dass mein versteiftes Knie verd***** weh tat. Der Film ist eine ergreifende Hommage an den scheinbar so zerbrechlichen und doch so mannigfaltigen menschlichen Geist. Auch wenn der Film insoweit auf Messers Schneide balanciert, wird doch aufgezeigt, wie ungeheuer schwer es ist, WIRKLICH einen anderen Menschen zu verstehen. Schnell werden für den Hilfesuchenden scheinbar wohlmeinende Entscheidungen getroffen, sei es ein "Ach was!", "Denk nicht dran, es ist nicht so!", Einbildung!", "Emotionale Störung!", "Medikamente und klinische Behandlung - anstatt sich darauf einzulassen und sich zumindest an der schwersten Belastungsprobe überhaupt zu versuchen: Zu glauben! Dem Anderen - sich selbst - ...raus aus der Düsternis ins Licht... Fazit: Der genialste Psychothriller, den ich jemals die Ehre hatte, mir anzuschauen und einer der intelligentesten und ergreifendsten Filme überhaupt! Sorry für die Wiederholung, aber: Waahnsinn!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
The Sixth Sense (Platinum Edition) mal genauer betrachtet!,
Rezension bezieht sich auf: The Sixth Sense (Platinum Edition, 2 DVDs) [Special Edition] (DVD)
Über die Story des dritten Films des Regisseurs M. Night Shyamalan THE SIXTH SENSE aus dem Jahr 1999 viele Worte zu verlieren, ist ein gefährliches Unterfangen. Der Film lebt wie nahezu jeder andere Mystery-Thriller Shyamalans (Unbreakable, Signs) von einem sich während des Films stetig steigernden Spannungsbogen, der sich am Ende mit einem Schlag auflöst und den verwirrten und langsam begreifenden Zuschauer in einem Wechselbad der Gefühle und des Verstehens zurücklässt.Verrät man zuviel, ist ruck-zuck die Spannung weg! Deshalb belasse ich es bei einem groben Umriss der Story: Der Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) kümmert sich um den schwer verhaltensgestörten, 9-jährigen Cole Sear (Haley Joel Osment), dessen in Scheidung lebende Mutter nicht mehr alleine mit ihm zurecht kommt. Seine intensiven Bemühungen um den Jungen führen dazu, dass er kaum noch Zeit für seine Frau Anna (Olivia Williams) hat. Gespräche finden zwischen ihnen nahezu keine mehr statt. Eine lange Zeit vergeht und Crowe beginnt am Sinn des Lebens zu zweifeln - dann endlich beginnt Cole Vertrauen zu Malcolm aufzubauen und erzählt er ihm, was ihn fast täglich widerfährt: Geister von toten Menschen, die ihn seelisch als auch körperlich peinigen. Malcolm zweifelt erst an den Worten des Jungen, doch... Zu den DVDs: Als Tonspuren sind vorhanden: Deutsch (DD 5.1 und DTS) und Englisch (DD 5.1). Erwartungsgemäß kann die DTS Tonspur mit etwas mehr Dynamik aufwarten, ein wirklich großer Unterschied zur Dolby Digital Spur kommt aber nur auf einer wirklich guten Soundanlage zu tragen. Auch wenn - da es sich um einen dialogreichen Film und keinen Action-Movie handelt - primär die Front-Speaker angesprochen werden, kommt in den besonders spannenden Momenten auch die anderen Lautsprecher zum Einsatz und erzeugen ein ums andere Mal eine behaglich Gänsehaut, wenn's spannend wird. Hier gibt's also nichts zu meckern. Was mich stört ist, dass auf der DVD Untertitel lediglich in Deutsch vorhanden sind. Ich persönlich schaue Filme gerne im O-Ton, benötige aber meist die Untertitel in englischer Sprache, falls ich mal was nicht verstehe. Leider geht der Trend wegen der hohen Kosten bzgl. der Erstellung von Untertiteln immer mehr dahin, diese gänzlich wegzulassen oder nur in Deutsch zur Verfügung zu stellen (wie es z.B. auch Concorde bei Filmen wie Conan, Der Schakal oder Koch Media bei Serien wie King of Queens oder Farscape macht). Grade bei einem Medium wie der DVD, welches über so viele Einstellungsmöglichkeiten verfügt, wird hier meines Erachtens an der falschen Stelle gespart. Jedoch muss man der Platinum Edition zu Gute halten, dass das Bonus Material in der Tat extrem vielfältig ausgefallen ist. Da finden sich auf der Bonus-DVD der Kinotrailer zum Film, Biographien der Crew , ein interessantes Making Of The Sixth Sense, ausführliche Interviews mit den Schauspielern und M. Night Shyamalan, der auf amüsante Art von der Entstehungsgeschichte des Films erzählt, Outtakes und geschnittene Szenen, ein erweitertes Ende, eine Bruce Willis-Trailershow, eine Featurette zur Europapremiere und auch ein (unspektakulärer) DVD-Rom Teil. Trotz des vielen Bonusmaterials habe ich einen Audio Kommentar des Regisseurs oder der Schauspieler vermisst. Aber na ja, man kann ja nicht alles haben. Insbesondere wäre der wohl auch wieder ohne Untertitel gewesen und damit bei der manchmal recht schnellen Sprechweise des M. Night Shyamalan nur schwer zu verstehen gewesen. Auch befinden sich 3 sog. Easter-Eggs, also Hidden Features auf der Bonus DVD. Ich will nicht ganz den Spaß verderben und verraten, um was es sich dabei handelt. Aber man findet sie etwas leichter, wenn sich im Hauptmenü mit dem Menüpunkt „Links" etwas genauer beschäftigt! Fazit: The Sixth Sense entzweite die Zuschauer wie selten ein anderer Film zuvor. Für die einen sterbens-langweilig, für andere ein geniales, revolutionäres Meisterwerk. Für mich ist er beides nicht. Ich empfand ihn als einen beklemmenden Mystery-Thriller mit überraschendem Ende, welches geradezu dazu auffordert, den Film ein zweites Mal zu sehen und nun den Film aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Protagonisten (Willis und Osment) haben überdurchschnittliche Leistungen abgeliefert und verdienen Respekt. Für Osment war dieser Film ja ohnehin sein großer Durchbruch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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