Adam Green zeigt vor das Rock and Roll noch lange nicht tot ist.
Auch wenn das neue Album kein reines Rock Album ist, sondern vielmehr ein gemütliches Treffen von Anti Folk, Soul, Rock,Jazz, Pop, und Dosenmusik ,bei dem der eine oder andere ab und zu vom Sessel kippt, ist die Ernsthaftigkeit des Gesamtwerkes "Sixes and Sevens" unüberhörbar.
Diese Ernsthaftigkeit setzt sich zusammen aus musikalischer Einwandfreiheit die aber nicht voller Stolz nach vorne getragen wird und dem geordnetem chaotischen Geist einer Rockseele, der mit seiner unicaten samten Stimme jedem Song einen einzigartigen Charakter verleiht.
"genial" "amüsant" "lässig" "schräg" "???" um nur einige Ansätze einer Beschreibung dessen zu suchen, mit was unsere Ohren konfrontiert werden dürfen. Ich traue mich zu sagen dass Album 3 "Gemstones" mit diesem Album übertroffen worden ist. (wenn auch nur ein kleines bisschen)
Sperrt man Elvis, Lou Reed, Bob Dylan, Beck und Zappa (incl. Instrumente) zwei Tage in einer Bar ein, in der Tom Waits die Getränke austeilt, schätze ich, würde so ein ähnliches Album rauskommen