Habe gerade Rotz und Wasser geheult während ich das bewegendste Ende einer Serie gesehen habe, das ich kenne. Wie man sich so an (s)eine Serienfamilie gewöhnen kann ist schon erstaunlich. Zum Inhalt muß ich nichts mehr sagen, der wurde hier ja schon ausführlich besprochen. Nur noch zwei Dinge: Erstens ist es wirklich ein Licht am Ende des Tunnels, dass auch Serien jenseits des Massengeschmacks eine große Fangemeinde haben können und deshalb sehr gut laufen. Besonders schön ist dabei, dass Six Feet Under in seinem Ursprungsland extrem erfolgreich war, was ich mir angesichts der Thematik fast nicht vorstellen kann. Schön, dass es auch anders geht. Und zweitens danke ich dem deutschen Verleih, oder wer auch immer für Serientitel zuständig ist, dass sie den Originalnamen belassen haben. Da kann ich über den Untertitel gnädig hinwegschauen. Nichts ist schlimmer, als verhunzte deutsche Titel, die einer Serie nicht würdig sind. Hier stimmt alles bis hin zum fantastischen Soundtrack. Wer sich aufs Fisher-Universum einläßt wird nicht enttäuscht. Große Empfehlung für Leute, die seichten Schmalz nicht mehr sehen können.