Falls Sie sich öfters angesichts der deutschsprachigen Serienlandschaft, aufgrund unsinniger Shows und ekelerregendem Reality-TV fragen, was der große Vorteil des Fernsehens gegenüber dem Kino ist, dann sehen Sie sich Six Feet Under an.
Durch die Tatsache, dass bei Serien natürlich viel mehr Zeit (bei SFU 12 Stunden pro Staffel) ist, die Charakter zu entwickeln, bekommt Six Feet Under langsam aber sicher auf das Niveau eines komplexen Romans.
Nachdem die dritte Staffel nach Ansicht vieler etwas geschwächelt hat, besinnt sich die Serie nun wieder auf ihre Grundstärken und schlägt umso geballter zurück.
Wunderbar inspirierend die Szenen mit Claire auf der Kunstuniverität, genial subtil der Handlungsstrang mit Ruth und George, traurig-schön auch Nate's Trauerarbeit und auch David stößt diese Staffel etwas zutiefst Bewegendes zu.
Genial!