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Sitting Küchenbull: Gepfefferte Erinnerungen eines Kochs
 
 
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Sitting Küchenbull: Gepfefferte Erinnerungen eines Kochs [Taschenbuch]

Vincent Klink
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo (1. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499624990
  • ISBN-13: 978-3499624995
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.126 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Vincent Klink
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wäre Sitting Küchenbull etwas zu essen, dann wäre es ein deftiger Eintopf: Reelle Kost, ohne überflüssige Schnörkel, bodenständig zubereitet und äußerst schmackhaft. Dass Vincent Klink nicht nur mit Kochlöffel, Topflappen und Co. geschickt jonglieren kann, sondern ihm auch beim Buchstabenherumwirbeln augenschmausige Ergebnisse gelingen, ist den Fans des Sternekochs längst bekannt. Freunde gehobener Mundwinkel delektieren sich regelmäßig an Häuptling Eigener Herd, der Zeitschrift, die der Autor gemeinsam mit Wiglaf Droste herausgibt.

In Sitting Küchenbull ist Klink, Jahrgang 1949, selbst der Mittelpunkt. Er erzählt von Kindheit und despotischen Opas. Vom Wehrdienst und von Raketenjagdpanzern, die statt nach Farbe und Hydrauliköl nach Sekt und Knoblauch riechen. Vom Kochberuf, cholerischen Chefs, zu viel Alkohol und zu wenig Freizeit. Und von seiner Karriere, bei der auch überkandideltes Publikum gekonnt bedient werden will.

Wie wurden früher Schweine geschlachtet? Was macht den besonderen Geschmack von Schwalbennestern aus? Wie lange muss Pfauensuppe kochen und wer servierte seinen Gästen Krokodilfleisch? En passant erhält der Leser obendrein Einblicke in die Kochmoden der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bis hin in die heutige Zeit.

Vincent Klinks Sätze, mal deftig, mal mit verschmitzten Wortneuschöpfungen gewürzt, zergehen genüsslich auf der Zunge. Klink nimmt sich selbst nie zu ernst und der Schuss Selbstironie, mit dem er seinen Sitting Küchenbull verfeinert, macht aus ihm ein abgerundetes Lesevergnügen. Einziger Wermutstropfen: Das Buch ist viel zu schnell ausgelesen. Davon hätte man glatt noch eine Kelle mehr haben können. -- Anne Hauschild -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

«Lebensfreude pur – ein Buch, das Tonnen literarischen Junks aufwiegt.» Denis Scheck «‹Gastronomie, mein Sohn, das ist genau das Richtige für dich›, sprach der Papa, und ich senkte willig das Haupt, denn gegen meinen Vater hatte ich mich nie durchsetzen können, und obendrein war er der Stärkere. Andererseits liebte ich geradezu besessen den Bossa nova. Und so reifte in meinem Kopf ein infamer Plan, wie ich Papas Willen genügen und gleichzeitig meine eigenen Träume erfüllen könnte. Denn auch das hatte Papa gesagt: ‹Koch ist der elendste Beruf, wenn du mittelmäßig bist, aber es ist der schönste Beruf, wenn du gut bist. Dann steht dir die Welt offen. Du kannst aufs Schiff, bist immer in der Nähe der Reichen und immer dort, wo die Sonne scheint!› Meine Zukunft war klar: In Brasilien kochen wie der Teufel und dann noch jazzen und die Hüften schwingen.» «Am Ende des Buches möchte man bei einem imaginären Kellner am liebsten einen Nachschlag verlangen.» Frankfurter Allgemeine Zeitung «Dieser Sterne- und Fernsehkoch schreibt besser als die meisten Menschen, die mit Schreiben ihr Geld verdienen.» Süddeutsche Zeitung

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fünf zu Eins! 21. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Fünf Punkte für Vincent Klink!

Man weiß nicht, was man ihm als Nächstes wünschen sollte, den zweiten, seit langem überfälligen Stern im Michelin Guide oder endlich die " Goldene Feder " der Gastronomischen Akademie Deutschlands.Ein Erinnerungsbuch zum Hinschmelzen von diesem Literaten unter den deutschen Spitzenköchen, oder sollten das schon seine Memoiren gewesen sein? Hoffentlich nicht!
Nicht hoch genug zu loben ist V.K.s Hingabe an die Fortentwicklung der gastronomischen Kultur in unserem Lande, sei es durch seine Bücher, seine Fernsehauftritte oder durch sein phantastisches Restaurant in Stuttgart.
Kaum ausreichend zu würdigen sein nimmerwährendes Bemühen und sein schier missionarischer Eifer nach Küchen - und Kochperfektion, auch in der sogenannten Bürgerlichen Küche, wie es auch in diesem Buch wieder zum Ausdruck kommt. Ich habe mich bei diesem Buch, wie eigentlich mit allem was V.K. schreibt wieder mal prächtig unterhalten, vielleicht auch deswegen weil man Gleiches oder Ähnliches in seiner eigenen beruflichen Laufbahn ebenfalls erlebt und erlitten hat. Immer wieder besonders berührend die Erinnerungen an die Kindheit und die köstlichen Schilderungen seiner Wanderschaft durch diverse Küchen.
Ein besonderes lukullisches "Gustostückerl " ist die Schilderung von Paul Bocuse, eindrucksvoll und ein unterhaltsames Lesevergnügen die " Kostproben " von den Besuchen bei den Giganten der Kochkunst in Frankreich.

Fazit:

Was für ein prächtig " geerdetes " Buch im Gegensatz zu manchen kulinarisch - literarischen Ergüssen der allseits bekannten gastronomischen Nervtöter und küchenmässigen Randbegabungen die sich als TV. Stars gerieren und sich mit ihrem Hokuspokus nur noch lächerlich machen.

Einen Punkt für den Verlag!

Ich finde das unbebilderte Buch definitiv zu teuer.
Gerne hätte der geneigte Leser, unter anderem, ein Bild seiner geliebten Elisabeth, die ihn ja wohl nicht unerheblich beeinflusst hat, gefunden.
Aber das absolut Ärgerliche und der Pferdefuß an diesem Buch ist, daß der Verlag nicht mitteilt, daß viele, wohl die meisten der Kapitel bereits veröffentlicht wurden und es eher eine überarbeitete Anthologie früherer veröffentlichter Texte ist als ein neues Buch.

Einige Beispiele:

Das Kapitel - Im Keller von Bocuse - ist schon vor cirka 10 Jahren in der Zeitschrift " Feinschmecker " veröffentlicht worden.
Das Kapitel - Irres München - ist 2000 unter dem Titel- Underdog - Blues - im Kulinarischen Almanach erschienen.
Das Kapitel - Bürger in Uniform - ist im Kulinarischen Almanach Nummer 9 unter dem Titel - Der Mann mit dem Koffer -
schon einmal an die Öffentlichkeit gelangt
Das Kapitel - Die einbeinige Gans - ist schon 2008 im Buch " Wir schnallen den Gürtel enger " - erneut erschienen und zwar unter dem Titel - Die einbeinige Gans des Tierarztes - ebenso das Kapitel - Beim badischen Küchengott - unter der Überschrift - Cocina Povera -
u.s.w.
Als unermüdlicher Sammler von gastronomischen Texten und Büchern hatte ich mir in den - Gepfefferten Erinnerungen
eines Kochs - eigentlich etwas Neues, Unveröffentlichtes erwartet und nicht Beitäge die ich schon vor Jahren unter V.K. ( Häuptling Eigener Herd ) abgeheftet habe.
Es ist zu hoffen, daß der große Meister sich über dieses Buch so seine Gedanken macht und nun endlich seine Memoiren, mit unveröffentlichten Texten, Bildern und Rezepten in Angriff nimmt!
Wir warten drauf!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was erwartet man? 2. Februar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Den ganz gestrengen Rezensenten will ich hier einmal widersprechen.
Das Buch ist amüsant zu lesen - nicht mehr und auch nicht weniger.
Was war zu erwarten?
Bestimmt keine hochgeistige Literatur oder ein philosophisches Werk über Kochkunst.
Und bereits einmal verwendete Texte in einen neuen Zusammenhang zu stellen, ist doch legitim.
Bach und Händel haben sich beim Komponieren auch ständig selbst kopiert.

Meine Empfehlung:
Wem der besserwisserische Herr Schuhbeck auf den Geist geht und wer sich ansonsten gerne mit Essen und/oder Kochen befasst,
ist mit diesem Büchlein bestimmt gut bedient.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Büchlein ist trotz der erkennbaren Geschwindigkeit, um nicht zu sagen Hektik, in der es geschrieben (oder besser gesagt, zusammengestellt wurde, den vieles ist schon einmal veröffentlicht worden) durchaus lesenswert. Vincent Klink beschreibt in offenherziger Sprache seine Kindheit und Jugend, die Ausbildungs- und die späteren Berufsjahre - immer in Verbindung mit gutem Essen und dem Einblick in die Küchen und Launen der Meister.

Sicher hat jemand, der wie ich ebenfalls aus Schwäbisch Gmünd kommt, aus Erzählungen den "alten Klink" und dessen Wirken als Tierarzt kennt, der im "Postillion" war, als noch kein Stern vergeben war, viele Wiedererkennung und liest deshalb die ersten Teile des Buches mit anderer Intention, als andere Leser. Daher stellt sich in den weiteren Teilen auch eine zunehmende Enttäuschung ein, wird doch erkennbar, dass spätere Kapitel mit einer gewissen Lieblosigkeit verfasst wurden. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Buch noch unbedingt zum Weihnachtsgeschäft 2009 veröffentlicht werden sollte.

Es wäre schön, von Vincent Klink eine Biografie in Händen zu halten, in der neben den Erinnerungen auch Begegnungen mit anderen der Kochzunft und mit speziellen Gästen enthalten sind, in der seine Meinung zur Nahrungsmittelindustrie in Deutschland nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern in seiner eigenen ironischen und manchmal zynischen Art beschrieben werden - und nicht zu vergessen - in der auch seine speziellen Rezepte zur Auflockerung dienen. Das Ganze gewürzt mit einigen Bildern. Vielleicht eine Anregung für das Jahr 2010.
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Die neuesten Kundenrezensionen
schnelle Lieferung, Beschenkter sehr zufrieden
prima, schnelle lieferung, habe das buch nicht selbst gelesen, sondern verschenkt, der beschenkte hat es gleich ausgelesen und fand es sehr unterhaltsam
Vor 2 Tagen von mara veröffentlicht
Archäologie mit dem Bratspieß
Wie hat man im Restaurant gekocht, als es noch auf jedem Bauernhof selbst geschlagene Tiere gab? Wer sich mit solchen kulinarhistorischen Fragen beschäftigt... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von M. R. Graf veröffentlicht
Schmale Schnellmastschweine, im Windkanal trainiert
Wie man aus dem Titel der Besprechung ersehen kann, kommt der Humor bei Vincent Klink nicht zu kurz. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Mag Wolfgang Neubacher veröffentlicht
vom Feinsten!
Für mich, als 1956er Modell, gefertigt in Schwaben im Landkreis Ludwigsburg, ist dieses Buch "Memory-Food" für die Seele. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von anke veröffentlicht
sitting küchenbull
Super Buch, mehr als unterhaltsam, man kann sich in die jeweilige Lage des Autors hineinversetzen und entsprechend herzhaft lachen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Hermann veröffentlicht
Für den literarischen Feinschmecker...
... empfehle ich dieses äußerst unterhaltsame Buch mit den Lebenserinnerungen von Vincent Klink. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von isy3 veröffentlicht
ein locker geschriebenes und leicht lesbares Büchlein
wie nicht anders erwartet schreibt Klink locker über seinen Werdegang. Man hat das Ganze innert kurzer Zeit gelesen und freut sich auf weitere Ergüsse.
Veröffentlicht am 9. April 2010 von Rudolf Haerdle
Drei von Fünf
Da ich selber meine Lehr- und Herrenjahre in der Küche verbracht habe, wenn auch nicht mehr in der Zeit der Holzofen und Hausschlachtungen, so konnte ich mich bei dem ein oder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2010 von Kaktus
Wunderbar
Ich lese dieses Buch wie eine Reise in die Vergangenheit, die ich selber als Tochter von Bauern erfahren habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2010 von Kristina Bauer
3-Sterne-Schreibkunst!
Seit langer Zeit mal wieder ein Buch, das so gut und flüssig geschrieben ist, dass ich es nicht zur Seite legen konnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2010 von Nadin
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