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Sitting Bull: sein Leben und Vermächtnis
 
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Sitting Bull: sein Leben und Vermächtnis [Gebundene Ausgabe]

Ernie LaPointe , Rudy Ramos , Martin Krueger
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 140 Seiten
  • Verlag: TraumFänger Verlag; Auflage: 1 (März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941485075
  • ISBN-13: 978-3941485075
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.411 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nie zuvor wurde die Geschichte Sitting Bulls von einem direkten Nachkommen geschrieben und veröffentlicht. In Sitting Bull - Sein Leben und Vermächtnis präsentiert Ernie LaPointe, ein Urenkel des berühmten Hunkpapa Lakota Häuptlings, die Familiengeschichten und Erinnerungen, die ihm über seinem Urgroßvater erzählt wurden.
LaPointe erzählt nicht nur aus der reichen mündlichen Überlieferung seiner Familie - die Geschichten von Sitting Bulls Kindheit, seinem Ruf als wilder Krieger, sein Heranwachsen zu einem weisen und hingebungsvollen Anführer seines Volkes, oder von dem Verrat, der zu seiner Ermordung führte, sondern er erklärt auch, was es bedeutet, ein Lakota zu sein; zu Zeiten Sitting Bulls aber auch heutzutage.
Diese mündliche Überlieferung unterscheidet sich in vielem von dem, was zur weithin akzeptierten Standardbiographie Sitting Bulls geworden ist. LaPointe erklärt die Unterschiede und Ursachen, wie es dazu kam, und warum er seine eigene Geschichte von Tatanka Iyotake erzählen will. Dieses Buch ist voller Kraft. Es ist eine Erzählung indianischer Geschichte, erzählt von einem Native American (Indianer), damit alle Menschen diese Kultur, einen ihrer Anführer und einen Menschen besser verstehen können.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ich stecke diese Feder vom Schwanz des Adlers in dein Haar als Symbol für deinen ersten Coup und ich gebe dir dieses schöne braune Pferd, das Pferd eines Kriegers, und diesen Schild. Mögen sie dir gute Dienste leisten.
Der Schild war rund und aus Büffelrohhaut gefertigt. In der Mitte war er mit einem schwarzen Donnervogelmotiv bemalt. Zwei Halbkreise, ein roter und ein schwarzer, umrahmten den Donnervogel. Diesen Schild würde der Junge nun während seines Lebens als Krieger mit sich führen. Tatanka Iyotake tauchte seine Hand in einen Topf, und als er sie herauszog, war sie schwarz. Dann bemalte er seinen Sohn mit dieser schwarzen Farbe und erklärte feierlich: Dies ist mein Sohn, und von diesem Tage an soll er nicht länger nackt sein, denn er ist jetzt ein Krieger der Bad Bow Sippe der Hunkpapa Lakota Nation. Vom heutigen Tage an werde ich Jumping Bull sein und der Name dieses Kriegers wird Tatanka Iyotake sein. Und so verlieh der Vater von Jumping Badger seinem Sohn den Namen eines Erwachsenen, den der für den Rest seines Lebens tragen würde. Jumping Badger hörte auf zu existieren und das einzigartige Leben von Tatanka Iyotake begann.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
endlich 13. März 2011
Von Mario Koch TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Ernie LaPointe, 1948 geboren, ist ein Urenkel von Sitting Bull. Die direkte Verwandtschaft konnte er 1992 beweisen. Und er ist nicht nur Nachkomme eines der berühmtesten Indianer, er hat sich auch sehr intensiv mit der Geschichte seines berühmten Vorfahren auseinandergesetzt. Dabei halfen ihm vor allem Gespräche mit seiner Mutter Angelique Spotted Horse und mit seinen Großonkeln John Sitting Bull (Refuses Them) und Henry Little Soldier. Ursprünglich vermittelte er seine Erkenntnisse in Vorträgen und musste erst überredet werden, dieses Buch zu schreiben. 2009 erschien das Buch in den USA, jetzt liegt die deutsche Übersetzung vor. Ein großes Dankeschön an den Traumfänger Verlag, der sich intensiv um dieses Buch bemüht hat.
Herausgekommen ist eine beeindruckende Schilderung des Lebens von Sitting Bull (Tatanka Iyotake). Und sie beruht im Gegensatz zu allen bisherigen Schilderungen erstmals auf den mündlichen Überlieferungen der direkten Nachfahren des 1890 ermordeten Häuptlings.
Der Urenkel von Tatanka Iyotake macht den Leser mit zahlreichen Details aus dessen Leben bekannt. Dabei dürfte für viele Leser die heutige Zerstrittenehit der Familie erschreckend sein. Immerhin war One Bull, der Sohn von Tatanka Iyotakes Schwester, direkt in die Ereignisse verstrickt und hat später viele Fakten verfälscht wiedergegeben. Der Streit innerhalb der Familie ist bis heute nicht beigelegt und zeigt eine der Ursachen für die Niederlage der Dakota: ihre Uneinigkeit untereinander.
Die Schilderungen von Ernie LaPointe sind sehr offen und zeigen uns nicht nur einen berühmten und heldenhaften Menschen, sondern auch ein zerstrittene Familie, die mit dem Erbe Tatanka Iyotakes, der immerhin als der Vater des Sieges am Little Big Horn gilt, unterschiedlich umgeht.
Ergänzt werden die vielfältigen Informationen durch zahlreiche Fotos sowie durch den Abdruck einiger Dokumente. Darunter Schreiben über die Echtheit der Haarlocke und der Leggins von Tatanka Iyotake, die an die Familie zurückgegeben worden sind. Auch ein Familienstammbaum wurde mit aufgenommen.
Wer sich für die Geschichte der Dakota interessiert, der kommt an diesem Buch nicht vorbei - ein sogenanntes MUST HAVE.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ergänzung 23. April 2011
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich fand dieses Buch interessant. Schade fand ich nur, dass vieles nur Oberflächlich angeschnitten wurde. Ich hätte mehr erfahren wollen, Z.b warum hat sich One Bull gegen Sitting Bull gewendet und ihn verraten.( In anderen Büchern habe ich nämlich auch erfahren, dass er von indianischen Polizisten verhaftet werden sollte und es schliesslich zu einem Scharmützel kam. Auch in seinem Leben in Canada erfährt man nicht gerade viel neues.
Um es kurz zu sagen; das Rad wurde mit diesem Buch nicht neu erfunden. Den sogar Ernie Hearting,ein Schweizer, der in den 80er Jahren Indianerbücher für Teenager geschrieben hat, stellte die Gefangennahme Sitting Bulls so dar. Also nichts neues.Dann möchte ich noch folgendes zur folgenden Bemerkung von Mr.La Pointe sagen, der ein Lakota-Indianer ist. Er meinte, das es an der Zeit wäre, dass die Geschichte von den Sioux-Indianern selbst erzählt werden sollte. Natürlich, sollen die Ureinwohner selbst ihre Geschichte erzählen. Doch muss man dazu auch sagen, das es einige Weisse gab, die sich für die Geschichte der Natives interessierten. Wäre nicht eine Mary Sandoz, ein Stanley Vestal, ein Thomas Marquis etc. gewesen, so wüssten wir heute fast nichts über das leben der letzten freien Sioux-Indianer!! Das meiste Material bekamen sie durch Indianer, die z.B. am Little Bighorn gekämpft hatten. Ich denke, das ist sehr wertvoll auch für die Nachfahren. Auch wenn nicht immer alles ganz korrekt ist.
Und zur Rückführung Sitting Bulls Haarlocke kann ich nur folgendes sagen.
Natürlich hat der direkte Nachfahre das recht dazu. Doch sollte man nun im Jahre 2011 einen Schlussstrich unter die Vergangenheit setzen und zusammen die heilige Pfeife rauchen:)
Man sollte wissen, dass ano 1890 viele Indianer mit den Weissen kooperierten, damit sie überleben konnten. Es entschuldigt natürlich keinesfalls ihr Verhalten. Doch war es in dieser Zeit nicht einfach den "richtigen Weg" zu finden!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Buchlesung 11. April 2011
Das Buch von Ernie LaPointe hat meine persönlichen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weitaus übertroffen. Der Autor schildert darin in geradezu fesselnder Weise die wichtigsten Lebensabschnitte seines Urgroßvaters. In seinem Vorwort erklärt Ernie LaPointe, warum er erst jetzt mit einem Buch an die Öffentlichkeit herantritt. Die Ürsachen dafür sind mit der traditionellen Kultur der Lakota verbunden. Große Bedeutung, sowohl für die Lakota, als auch anderen Natives, hat jedoch sein Schlusswort am Ende dieses Vorwortes ( Seite 17 )

Das Buch besticht u. a. durch seine auch für Nichtindianer gut verständlichen Erläuterungen indianischer Kulturelemente. Zusammenhänge einer für uns eher fremden Kultur sind in sachlicher Form beschrieben und erklärt. Diese Kriterien haben innerhalb des Buchtextes nicht nur das Lebensbild von Sitting Bull, als vielmehr auch einen Einblick in die Kultur der Lakota gezeichnet. Mit seinem Buch beschreibt Ernie LaPointe viele persönliche Details seines berühmten Vorfahren, sei es der Geburtsort, die Verleihung seiner Namen oder die familiären Beziehungen ( Stammbaum ) Dem Leser wird ein Sitting Bull bekannt, dessen Bild nur schemenhaft dem Bild aus anderen bekannten Büchern, Filmen oder Reportagen ähnelt. Bestürzung lösen die Schilderungen der Umstände seines Todes sowie die Behandlung seiner Grabstätte aus ( Seite 107 - 110 ). Es bleibt zu wünschen und zu hoffen, dass es den direkten Nachfahren von Sitting Bull gelingen möge, die Grabstelle an den ihr gebührenden Platz verlegen zu dürfen... Danke Ernie LaPointe für dieses Buch.

Mit dem TraumFänger Verlag hat Ernie LaPointe nicht nur einen kompetenten, sondern vor allem auch verantwortungsbewussten Partner für die deutsche Erstauflage seines Buches gewählt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an das gesamte Team vom TraumFänger Verlag für die geleistete Arbeit.
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