Sit-Ra wird als Tochter einer adligen Familie geboren. Als jüngste Tochter verwöhnt und von allen Unannehmlichkeiten des Alltags abgeschirmt, verbringt sie ihre Kindheit.
Mit 12 Jahren wird sie einem jungen Mann versprochen, dessen Vater auf eine jungfräuliche Braut besteht. Doch in ihrer Naivität gibt sie sich einem jungen Soldaten hin und wird schwanger.
Als sie sich ihrem Vater daraufhin anvertraut, muss sie diesen von einer ihr völlig unbekannten Seite kennen lernen.
Verzweifelt erkennt sie, welche Schande sie über ihre Familie gebracht hat.
Es erscheint wie ein Fingerzeig Atons, als die schwangere große Königsgemahlin Nofretete sie aufsucht und ihr anbietet königliche Amme ihres noch ungeborenen Kindes zu werden. Für Sit-Ra scheint sich alles zum Guten zu wenden, doch schon bald muss sie erkennen, dass nicht alles Gold ist was glänzt und sie immer tiefer in die Machenschaften am Hofe des Pharaos verstrickt wird.
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Fazit:
"Sit-Ra" ist ein sehr interessanter und unterhaltsamer Roman, dessen Geschehnisse sich zu Zeiten Echnatons abspielen.
Ein Punkt, der mich etwas gestört hat, war, dass Sit-Ra den jungen Pharao Tut-anch-Amun während seines ganzen Lebens weiter mit seinem Spitznamen aus Kindertagen "Tuti" anredet. Das gibt dem Ganzen teilweise einen etwas lächerlichen Touch, den gerade dieser Pharao nicht verdient hat.
Wenn dieses Buch auch meiner Meinung nach nicht an den Vorgänger "Bind-Anat" heranreicht, so würde ich es doch jederzeit wieder lesen.