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Sisters - Schwestern des Bösen
 
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Sisters - Schwestern des Bösen

Margot Kidder , Jennifer Salt , Brian De Palma    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Margot Kidder, Jennifer Salt, Bill Finley
  • Regisseur(e): Brian De Palma
  • Komponist: Bernard Herrmann
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 14. Juli 2005
  • Produktionsjahr: 1972
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007DIX3G
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.877 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Brian de Palma lehnt sich in diesem Frühwerk sehr an sein Idol Hitchcock an. Sogar Hitchcocks Hof-Komponisten Bernard Herrmann (Vertigo, Psycho) konnte er für die B-Produktion gewinnen, aber so rechtes Hitch-Flair kommt nur sehr angedeutet auf. "Sisters" ist eindeutig eine Etüde auf dem Weg zu "Obsession" (Schwarzer Engel, 1976) oder "Dressed To Kill", de Palmas wesentlich stilsichereren Thrillern. Bei "Sisters" ist es hochinteressant, das noch etwas unausgereifte Handwerk de Palmas geparrt mit einer grandiosen, eleganten Filmusik eines der ganz großen Hollywoodkomponisten zu erleben. Immerhin war es auch Bernnard Herrmann, der "Citizen Kane" vertonte. Fazit: sehr interessant

Moviemans Kommentar zur DVD: Gangbares Bild, solider Monoton, ein paar Extras...leider nicht der Trailer...weiteres Manko: die Untertitel der englischen Fassung sind nicht ausblendbar und die Audio-Umstellung ist sehr umständlich.

Bild: Leider ist das Bild etwas rauschig geraten, beweist aber eine hohe Bildstabilität. Das Rauschen zeiht recht intensive Artefakte nach sich, die sich als Mattscheibeneffekte zeige. (00.16.22, Kacheln im Badezimmer). Die Schärfe kann sich trotzdem noch ganz gut behaupten und immerhin neigt die Optik kaum zu Konturenschatten. Zooms und Schwenks laufen recht geschmeidig ab (abgesehen von Mattscheibeneffekten) (00.48.55) und der Kontrast ist sauber tariert. Trotz des Rauschens recht solide.

Ton: Der Monosound liefert brauchbare Werte. Man hat zwar schon klangreineres Mono erlebt, aber außer einem leichten Grundrauschen und einem etwas engen Frequenzfenster zeigt sich der Sound recht beständig. Die aufwendig orchstrierte, symphonische Musik neigt nicht zu Übersteuerungen (00.24.25) und die Stimmen liegen recht gut in der akustischen Kulisse.

Extras: Einige Texttafeln mit sauber recherchierten Infos. Der Trailer wäre schön gewesen... --movieman.de

Produktbeschreibungen

In der Hoffnung auf eine heiße Nacht folgt ein junger Mann dem Fotomodell Danielle Breton nach Hause. Als er am Morgen in Danielles Appartement erwacht, wird er bestialisch ermordet. Die Journalistin Grace Collier beobachtet den Mord vom gegenüberliegenden Fenster aus, doch die alarmierte Polizei findet keine Spuren. Niemand will Grace glauben! Daraufhin spürt sie auf eigene Faust der mysteriösen Danielle nach. Die Fährte führt zum Fall eines siamesischen Zwillingspaars ...

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Von Ray TOP 500 REZENSENT
Noch vor seinem Durchbruch mit "Schwarzer Engel" und "Carrie" drehte Hitchcock-Bewunderer Brian de Palma 1973 einen kleinen fiesen Horrorfilm, trotz relativ wohlwollender Kritiker blieb "Sisters" aber bis heute weitgehend unbekannt - ein Art Geheimtipp.
Immerhin war die Wertschätzung aber dann doch so hoch, dass 2006 von Douglas Buck ein Remake mit dem Titel "Sisters - Tödliche Schwestern" gedreht wurde.
Eine wahrscheinlich für den Erfolg des Films enorm wichtige Komponente ist der Filmscore von Bernard Herrmann, der bereits für Alfred Hitchcock faszinierende Filmmusik ablieferte. Seine musikalische Untermalung für "Sisters" erinnert an "Psycho" oder "Vertigo", ist aber insgesamt noch etwas aggressiver und hektischer angelegt - es ertönen Holz- und Blechinstrumente in hoher Dominanz.
Der Vorspann ist eine Verbeugung für "Vertigo" - und für sich alleine betrachtet schon ein eigenständiges kleines Kunstwerk: Unheilvolle Musik und die Bilder eines kleinen Fötus, der den Zuschauer durch ein schwarzes Auge beobachtet. Am Schluss sind aus dem Fötüs zwei Föten geworden. "Sisters" ist die Geschichte der eineiigen siameschischen Zwillinge Daniele und Dominique Blanchion.
Die Story selbst fängt allerdings in einer Umkleidekabine für Männer an, eine hübsche blinde Frau (Margot Kidder) mit Stock verirrt sich in diesem Raum, fängt an, sich nichtsahend auszuziehen - sie wird aber beobachtet von dem jungen Philipp Woode (William Finlay), der selbst irritiert am Überlegen ist, ob er a) heimlich weiter zuschaut b) leise einen Abgang machen soll oder c) sich bemerkbar machen soll....eh wir wissen wie es weitergeht, bemerken wir, dass wir in einer Fernsehsendung sind, es läuft die Show "Am Schlüsselloch - Peeping Tom"....Philipp wird ohne es zu wissen vom Fernsehteam beobachtet und die blinde Frau ist der Lockvogel. Philipp verhält sich aber als Gentleman und nicht wie vermutet als unverbesserlicher Voyeur, er bekommt einen Preis für ein Dinner for Two im berühmten "African Room" in New York. Daniele, der Lockvogel erhält ein Messerbesteck. Bei den beiden stimmt irgendwie die Chemie, so lädt Philipp Daniele ins angesagte Restaurant ein, sie werden allerdings von Daniels aufdringlichem Mann Emil (William Finlay) gestört. Alles sieht nach Stalking aus, denn Emil folgt den beiden auch weiter bis hin zu Danieles Wohnung.
Dann kommt es aber doch noch zur Liebesnacht, am anderen Morgen ist Philip verliebt. Er bekommt aber im Badezimmer einen Dialog mit, den Daniele mit ihrer plötzlich aufgetauchten aggressiv agierenden Zwillingsschwester Dominique führt...
Die Journalistin Grace Collier (Jennifer Salt) beobachtet rein zufällig von ihrem Fenster aus, was bei den Nachbarn dann passiert. Nichtsahnend in welche Horrorstory sie schliddert...
Dieses Frühwerk von de Palma war mir bislang unbekannt und die Entdeckung hat jetzt regelrecht Begeisterung ausgelöst wie vor kurzer Zeit die Entdeckung eines weiteren 70er Jahre Horrorfilm "The Wicker Man".
"Sisters" ist ein grandioser Film, der von vielen geilen Regieeinfällen lebt: de Palma zitiert "Rear Window", der ganz besondere Knaller ist aber eine Alptraumsequenz, die im surrealen Stil von "Spellbound" gefilmt wurde und dem ganzen Horrorszenario vorher eine wunderbar beklemmende Auflösung hinhält. Obwohl der Zuschauer immer was ahnt und die Auflösung der Geschichte gar nicht so überraschend kommt, gelingt es de Palma mit seiner grandiosen Inszenierung vor allem mit dem Einsetzen von Splitscreens, um Ereignisse aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln zu zeigen, mit weiteren ungewöhnlichen Kameraeinstellungen oder mit makabren Szenen die Story bis zum Ende faszinierend zu vermitteln.
Ein klasse Film, eine grandiose Neuentdeckung einer 70er Jahre Perle, man hat das Gefühl einen verschollenen Film von Hitchcock zu sehen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brian de Palma arbeitet hier noch etwas an seinem Stil und schenkt uns ein rauhes Frühwerk mit interessanter Handlung und überraschenden Wendungen.

Die Filmmusik stammt von keinem Geringeren als Bernard Hermann, dem langjährigen Komponisten der Hitchcock-Filme. Und das passt 100%ig, denn ein bischen wurde de Palma natürlich immer von Hitchcock inspiriert, hier vom FENSTER ZUM HOF.

Der Film lief neulich ein paar mal auf Premiere, auf deutsch und englisch. Da war er 95 oder 96 Minuten lang und hier ist die Lauflänge mit 90 Minuten angegeben. Da wäre ich ehrlichgesagt etwas vorsichtig.
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