Der dritte und letzte Teil der Sissi-Trilogie beginnt mit einem rasanten Ausritt der jungen Kaiserin mit einem ungarischen Grafen in dem von ihr geliebten Ungarn. Glücklich und ausgelassen erscheint sie, vor allem, weil sie hier, in Gödölö, ihr Kind ohne die Einmischung ihrer Schwiegermutter erziehen kann, was im zweiten Teil zu großen Differenzen und Zerwürfnissen zwischen Sissi, ihrem Mann Franz und der Kaiserin-Mutter geführt hat.
Mit ihrem Liebreiz gewinnt die Kaiserin wie gewohnt auch die Herzen ihrer Gegner, bis sie von einer schweren Krankheit heimgesucht wird, was für sie Quarantäne von Mann und Kind und einen Aufenthalt in einem milderen Klima nötig macht. Aus diesem Grund reist sie mit ihrem Hofstaat nach Madeira und Griechenland. Am Ende steht ein herzergreifendes Wiedersehen der Kaiserin und des Kaisers und ihrer gemeinsamen Tochter in Italien. Als humoristisches Element tritt während dieser Reisen der hoheitliche Oberst Böckl auf, der sich auf allen Reisen in eine einheimische Frau verliebt und immer, wenn er gerade die entsprechende Sprache gelernt hat, wieder gezwungen ist, abzureisen. - Köstlich!
Natürlich ist auch dieser Film nicht frei von Kitsch und Klischees, aber das ist es ja schließlich auch, was diese Art von Filmen so liebenswert und reizvoll macht. Viele Natureindrücke, der Glanz eines kaiserlichen Hofes und die tollen Kleider tun neben den glänzenden Darstellerinnen und Darstellern und den bezaubernden Romy und Magda Schneider ihr Übriges. Und welche Frau träumt nicht davon: Ein Mann, der seine Frau über alles liebt, ihr vertraut und sie glücklich machen will. Wenn dieser Mann dann noch ein Kaiser ist, werden gar kleine Mädchenträume wahr...
Ein schöner Film zum Träumen und Dahinschwelgen!