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Produktinformation
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[...] in kurzer und kompakter Form die Persönlichkeit der österreichischen Kaiserin in ihren verschiedenen Facetten beleuchtet - und natürlich, weil es wundervoll illustriert ist und so Elisabeth in Bilddokumenten vorstellt.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Keine Pflichtlektüre, aber sicher ganz nett,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sisi: Mythos und Wahrheit (Taschenbuch)
Mir geht es ähnlich wie meiner Vorschreiberin: wenn man das Buch "Elisabeth-Kaiserin wider Willen" gelesen hat, dann ist dieses Buch eigentlich über. Allenfalls die Bilder sind nochmal interessant und eine schöne Ergänzung zu den Infos. In vielen Fällen gibt dieses Buch ein ganz anderes Bild der Kaiserin wider, als es Brigitte Hamann in ihrem Buch beschreibt. Da diese "Fakten" in diesem Buch immer nur kurz angekratzt werden bin ich versucht doch eher den detaillierten Beschreibungen Hamanns zu glauben, aber das ist meine ganz subjektive Meinung.Fazit: nur eingeschränkt empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Liest sich flüssig,
Von Doc Mac (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sisi: Mythos und Wahrheit (Taschenbuch)
Das Buch ist eher ein Büchlein und läßt sich gut und flüssig lesen. Es stimmt, dass die Autorin mit Mythen, die um die Kaiserin von Österreich gesponnen wurden, aufräumt und erklärt zum Teil auch, wie diese entstanden sind. Allerdings bin ich nicht firm genug darin, zu beurteilen, ob sie tatsächlich Recht hat oder nicht.Aus meiner Erinnerung heraus widerspricht sich zum Teil das hier Dargestellte mit dem, was Frau Hamann in "Kaiserin wider Willen" beschreibt. Beispielsweise erinnere ich mich an Hungerödeme, die Frau Hamann anspricht, die hier in diesem Buch nicht in der Weise angesprochen werden außer dass Elisabeth nie gehungert hat, sondern einfach ab 18h nichts mehr aß. Auch die schlechten Zähne werden hier als Mythos aufgezeigt. Was wahr ist und was nicht, bleibt dem Glauben des Einzelnen überlassen sowie natürlich auch das Heranziehen weiterer Quellen. Auf jeden Fall ist dieses Buch sehr glaubhaft, wenn man es als einzige Quelle heranzieht. Andernfalls wirft es neue Fragen auf (zumindest bei mir ist das so) und regt zu intensiverem Nachlesen /-forschen an. Die 3 Sterne erhält es für den guten Lesestil, die Struktur und die Übersicht, die fehlenden 2 Sterne deshalb, weil mir die Autorin nicht glaubhaft genug "versichern" konnte, dass sie mit ihren "Aufdeckungen" nun die "wahre" Sisi beschrieben hat. (Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich durch die vielen verschiedenen Versionen, die ich über Elisabeth gelesen habe, derart verunsichert bin!) Empfehlenswert ist es in jedem Fall! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Mit einigem Vorbehalt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sisi: Mythos und Wahrheit (Taschenbuch)
Katrin Unterreiner war die Kuratorin des Sisi-Museums in Wien. Als solche verfasste sie bereits eine Art kleine Sisi-Biographie als ausführlichen Führer durch das Museum. Dieses Buch ist etwas ausführlicher, letztendlich aber dennoch sehr kurz und kleinformatig. Zudem versucht die Autorin in diesem Buch anhand von Quellen mit einigen Gerüchten aufräumt, die um Sisi kreisen (z.B. ihre schlechten Zähne, Magersucht etc.).Manche davon glaube ich ihr, da ich im Zuge meiner eigenen Recherchen zum gleichen Schluss kam, aber bei vielen fehlt einfach jeglicher Beweis. Ich kenne alle ihre Quellen, sowohl die im Archiv als auch die edierten, und viele ihrer Behauptungen lassen sich anhand dessen einfach nicht eindeutig belegen. Dazu kommt, dass Katrin Unterreiner seit einiger Zeit engen Kontakt zu einer gewissen Autorin hat, über die in Fachkreisen allgemeines Kopfschütteln herrscht. Das weckt in mir einfach den Verdacht, dass sie sich deren Brechstangenmethode der Quellenverdrehung und Quellenignorierung angeeignet hat, nur um irgendetwas Neues zu präsentieren. In einigen Punkten in ihrer später entstandenen Rudolf-Biographie hat sie diese Vorgehensweise leider schon gezeigt. Nachdem sie mit ihrer kritiklosen Übernahme zahlreicher Thesen obengenannter Autorin bei einigen Fernsehdokumentationen in Fachkreisen erheblichen Gegenwind bekam, rudert sie hier nun zurück. Plötzlich ist das Verhältnis zwischen Sisi und Sophie dann doch nicht mehr so rosarot, wie sie es zuvor beschworen hat. Nachdem sie schließlich selbst mal einen Blick in die Quellen gewagt hat, konnte sie diese These wohl nicht mehr guten Gewissens vertreten. Um sich mit dieser Kehrtwende nicht ganz lächerlich zu machen, vertritt sie sozusagen die "light-Version", nämlich, dass das Verhältnis Elisabeths zu Sophie zumindest anfangs gut war. Als Beispiel sei hier ihr "Beweis" genannt, dass Sisi nach ihrem Ausflug nach Possenhofen 1855 schnell wieder zu ihrer Tochter wollte. Natürlich wollte die Mutter schnell wieder zu ihrem Kind, das in Wien geblieben war. Auch später schrieb sie immer wieder (aber nicht an Sophie, der sie ohnehin nur sehr selten persönlich schrieb), dass die Kinder das einzige seien, das sie zur Rückkehr bewege. Das heißt aber nicht, dass sie sich auf das Wiedersehen mit ihrer Schwiegermutter oder der Hofgesellschaft freute. Ein im August 1855 verfasster, äußerst kühler Brief der Kaiserin an Sophie spricht eine deutlich andere Sprache. Dass Sophie sich über vieles ärgerte, was Sisi bereits in der Verlobungszeit tat, liest man u. a. in zahlreichen Briefen des Kaisers an seine Mutter, aber auch Sophies an Franz Joseph. Ebenso schrieb aber bereits Brigitte Hamann, dass Sophie, zumindest in den ersten Jahren, im Prinzip nichts gegen Elisabeth hatte. Daraus dann allerdings zu schließen, Sisi hätte ihrer Schwiegermutter im Gegenzug ebenfalls große Sympathie entgegengebracht, ist nicht nur unlogisch, sondern ignoriert auch die zahllosen anderen Quellen, die eindeutig das Gegenteil belegen. Zudem hätten ein paar weitere Berichte von Zeitzeugen (nicht nur der Hofbeamten etc., sondern auch diverser Familienmitglieder, z. B. Sisis Mutter) hier sicher gut getan, aber ihre These widerlegt. Statt dessen zitiert sie ein paar Auszüge aus Sophies Briefen an ihre Kinder. Dass Sophie sich in ihrem Tagebuch und in ihren Briefen an die meisten ihrer Familienmitglieder mit JEGLICHEN negativen Äußerungen stark bis völlig zurückhielt, ist allgemein bekannt. Das hat Brigitte Hamann vor 30 Jahren auch schon bemerkt. Wenn Unterreiner es nicht wusste, hätte es ihr bei einer eingehenden Lektüre von Sophies erhaltenen Briefen und Tagebüchern allerdings auffallen müssen. Nur ein vollkommen naiver Mensch kann Sophies Tagebuch- und Briefbeschreibungen vom rosaroten Lala-Land mit pinken Wattewölkchen in dem sich alle liebten und es nie Streit gab kritiklos glauben. Tut mir leid, aber wenn ich an der seriösen und gewissenhaften Forschungsarbeit einer Historikerin zweifle, lese ich ihre Arbeiten nur mit allergrößtem Vorbehalt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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