Pressestimmen
Informativ. Spannend. Beeindruckend. (Berlin Story)
Die Geschichte der Bunker in der Hauptstadt untersucht schon seit Jahren der Verein Berliner Unterwelten. Fünf der ehrenamtlichen Forscher haben jetzt ihre Erkenntnisse in einem ebenso lehrreichen wie spannenden Bildband vorgelegt. [...] Dennoch gibt es heute noch mehr als ein Dutzend begehbare Schutzanlagen in Berlin. Aus ihnen stammen die brillanten Farbfotos im Buch der Bunkerforscher, etwa von einem Luftschutzstollen in Tempelhof. Sie vermitteln einen Eindruck von der skurrilen Umgebung, die heute bedrohlich wirkt, aber einst für hunderttausende Berliner etwas Sicherheit versprach. (Berliner Morgenpost)
Die beiden Bunkerarchäologen, bei denen sich Entdeckerfreude als Ausgräber und Erkunder der Bunkerwelt mit dem Interesse an der Dokumentation und geschichtlichen Rekonstruktion der Bunkernutzung mischt, haben ein Kapitel der Berliner Lokalgeschichte exemplarisch erschlossen, das im Zuge des wachsenden Interesses an den Formen und Folgen des Bombenkrieges in den letzten Jahren größere wissenschaftliche Aufmerksamkeit gefunden hat und bei den noch lebenden Zeitzeugen schreckliche Erinnerungen wieder wach werden läßt. (Das Historisch-Politische-Buch)
Die Geschichte der Bunker in der Hauptstadt untersucht schon seit Jahren der Verein Berliner Unterwelten. Fünf der ehrenamtlichen Forscher haben jetzt ihre Erkenntnisse in einem ebenso lehrreichen wie spannenden Bildband vorgelegt. [...] Dennoch gibt es heute noch mehr als ein Dutzend begehbare Schutzanlagen in Berlin. Aus ihnen stammen die brillanten Farbfotos im Buch der Bunkerforscher, etwa von einem Luftschutzstollen in Tempelhof. Sie vermitteln einen Eindruck von der skurrilen Umgebung, die heute bedrohlich wirkt, aber einst für hunderttausende Berliner etwas Sicherheit versprach. (Berliner Morgenpost)
Die beiden Bunkerarchäologen, bei denen sich Entdeckerfreude als Ausgräber und Erkunder der Bunkerwelt mit dem Interesse an der Dokumentation und geschichtlichen Rekonstruktion der Bunkernutzung mischt, haben ein Kapitel der Berliner Lokalgeschichte exemplarisch erschlossen, das im Zuge des wachsenden Interesses an den Formen und Folgen des Bombenkrieges in den letzten Jahren größere wissenschaftliche Aufmerksamkeit gefunden hat und bei den noch lebenden Zeitzeugen schreckliche Erinnerungen wieder wach werden läßt. (Das Historisch-Politische-Buch)
Berlin Story, Dezember 2003
Informativ. Spannend. Beeindruckend.
Kurzbeschreibung
Im September 1940 wurde auf Befehl Adolf Hitlers mit dem bis dahin größten staatlichen Bauprogramm in der Geschichte Berlins begonnen. In kaum vier Jahren entstanden rund 1000 Bunkeranlagen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Am bekanntesten ist der sogenannte Führerbunker an der Wilhelmstraße, in dem sich Hitler am 30. April 1945 das Leben nahm. Über die dramatischen Ereignisse während des Krieges in den meisten anderen Bunkern dagegen ist bislang kaum etwas bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden in den Luftschutzanlagen zunächst Ausgebombte, Flüchtlinge und entlassene Kriegsgefangene Unterschlupf. Parallel dazu begannen ab dem Frühjahr 1946 die Alliierten mit der Sprengung der Bunker. Im Kalten Krieg wurden noch intake Anlagen wieder reaktiviert und auf beiden Seiten der Mauer in die jeweiligen neuen Sicherheitskonzepte einbezogen.
Die Autoren erzählen nun die Geschichte der Berliner Bunker, die sie seit mehr als zehn Jahren erforschen. Sie haben sämtliches zugängliches Arch ivmaterial gesichtet und viele Gespräche mit Zeitzeugen geführt. Den Autoren gelang es darüber hinaus, das Innere der noch erhaltenen und seit Jahrzehnten verschlossenen Anlagen zu erkunden und zu fotografieren.
Die Autoren erzählen nun die Geschichte der Berliner Bunker, die sie seit mehr als zehn Jahren erforschen. Sie haben sämtliches zugängliches Arch ivmaterial gesichtet und viele Gespräche mit Zeitzeugen geführt. Den Autoren gelang es darüber hinaus, das Innere der noch erhaltenen und seit Jahrzehnten verschlossenen Anlagen zu erkunden und zu fotografieren.
Der Verlag über das Buch
Berliner Bunkeranlagen - vom Kriegsalltag bis zur heutigen Nutzung.
Über den Autor
Dietmar Arnold: Jahrgang 1964, in Berlin geboren, Studium der Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin, Diplomarbeit über die Beelitzer Heilstätten, 1990 Gründung eines freien Planungsbüros, seit 1991 intensive Forschungstätigkeit über den Berliner Untergrund, 1992 Gründung des Berliner Unterwelten e. V. Weitere Bücher im Ch. Links Verlag: »Dunkle Welten. Bunker, Tunnel und Gewölbe unter Berlin« (mit Ingmar Arnold und Frieder Salm), diverse Auflagen »Der Potsdamer Platz von unten. Eine Zeitreise durch dunkle Welten«, 2001, »Neue Reichskanzlei und Führerbunker . Legenden und Wirklichkeit«, 2005 und 2007 Reiner Janick: Jahrgang 1960, Lehre als Handwerker, seit 1988 Dokumentation der Berliner Bunker- und Luftschutzanlagen, seit 1990 auch Dokumentation der Umgestaltung der Ministergärten, 1997 Gründungsmitglied des Vereins »Berliner Unterwelten«, historische Beratung für zahlreiche Fernsehdokumentationen. Verschiedene Vorträge und Stadtführungen zum Bunkerbau in Berlin.