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Jennifer Koegst / © Intro - Musik & so
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Einige der Songs sind für Heather Nova's Verhältnisse erstaunlich radiotauglich geraten (London Rain, Heart And Shoulder); ohne diese Songs hätte ich die Musik von Heather Nova gar nicht kennen gelernt - sie haben also durchaus ihre Daseinsberechtigung. Andere Songs (Blood Of Me, I'm Alive, Paper Cup, I'm The Girl) gehören ohne Frage in dieselbe Klasse wie das Vorgängeralbum Oyster, sie bestechen durch ein perfektes Gemisch von Akustik-Gitarre und E-Gitarre, wunderschöne Melodien, großartige Texte (You're The Truth That Hurts...) und natürlich Heather Nova's Stimme. Wiederum andere Songs (What A Feeling, Valley Of Sound, Avalanche und vor allem das geniale Winter Blue) laden mit ihren perfekten Arrangements und verträumten Melodien (die von der ebenfalls verträumten Stimme sehr gut umgesetzt werden) zum Entspannen ein. Als Füllmaterial kann kein einziger der 14 Songs bezeichnet werden, auch Widescreen, Not Only Human und Ruby Red (toller Refrain) sind Meisterwerke.
Siren ist die logische Weiterentwicklung des Vorgängers Oyster, ohne diesen allerdings - noch nicht mal ansatzweise - zu kopieren. Die Songs sind insgesamt etwas radiotauglicher bzw. mainstream-fähiger geworden, ohne jedoch das Besondere verloren zu haben, das Heather Nova ausmacht, und das sich leider nur sehr schwer beschreiben lässt. Die Arrangements und Instrumente stehen immer im Dienst der Melodien und unterstützen die einzigartige Stimme (I'll Never Never Never Never Leave...). Dabei ist die Instrumentalisierung weit von Hintergrundberieselung entfernt. Und auch wenn die Metapher kitschig ist: Songs wie Winter Blue wecken tatsächlich Assoziationen mit Engeln (und nicht mit Sirenen).
Siren enthält eine perfekte Mischung großartiger Musik, jeder einzelne Song ist ein Meisterwerk. Siren war mein erstes Album von Heather Nova - es hat kein Jahr gedauert, bis ich die restlichen Alben und Singles auch besaß.
Anspieltipps: Winter Blue, I'm Alive, Paper Cup, Blood Of Me, Heart And Shoulder, Avalanche, Make You Mine, What A Feeling
h nova bearbeitete wohl in dieser cd ihre vergangenheit wie man meint
sehr viele ruhige, fast schon traurige... Lesen Sie weiter...
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