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Sir Luscious Left Foot: the Son of Chico Dusty
 
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Sir Luscious Left Foot: the Son of Chico Dusty

Big Boi Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (2. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Def Jam (Universal)
  • ASIN: B003FGWSL0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Feel Me (Intro) [Explicit] 1:28EUR 0,99
Anhören  2. Daddy Fat Sax [Explicit] 2:36EUR 0,99
Anhören  3. Turns Me On [Explicit] 3:29EUR 0,99
Anhören  4. Follow Us [Explicit] 3:35EUR 0,99
Anhören  5. Shutterbugg [Explicit] 3:35EUR 0,99
Anhören  6. General Patton [Explicit] 3:12EUR 0,99
Anhören  7. Tangerine [Explicit] 4:14EUR 0,99
Anhören  8. You Ain't No DJ [Explicit] 5:31EUR 0,99
Anhören  9. Hustle Blood [Explicit] 4:00EUR 0,99
Anhören10. Be Still [Explicit] 5:10EUR 0,99
Anhören11. Fo Yo Sorrows [Explicit] 3:42EUR 0,99
Anhören12. Night Night [Explicit] 3:45EUR 0,99
Anhören13. Shine Blockas [Explicit] 3:45EUR 0,99
Anhören14. The Train Pt. 2 (Sir Lucious Left Foot Saves The Day) [Explicit] 5:21EUR 0,99
Anhören15. Back Up Plan [Explicit] 3:43EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Ein OutKast auf Solopfaden. Die weniger exzentrisch auftretende Hälfte des Hip Hop-Duos tritt mit „Sir Lucious Left Foot...“ endgültig aus dem Schatten seines Tropenhelm-tragenden Kollegen. Der Mann aus Atlanta schafft es beim Sound von „Sir Lucious Left Foot“ analoge und digitale Klänge Hand-in-Hand über den Longplayer wandern zu lassen. "Zuerst bekomme ich einen Beat vorgelegt, aber ein Beat ist eben nur ein Beat. Ich veredle ihn dann mit neuen Elementen. Ich hole zum Beispiel Gittarren- oder Keyboardspieler dazu, die dem Beat nochmal eine ganz andere Note verpassen können", sagte Big Boi kürzlich in einem Interview mit hiphop.de. Dabei greift er auch in die 80er Trickkiste, aus der er wilde Scratching-Parts, murmelnde Talkboxes aber auch edle Funk-Gitarrenriffs und Keyboardparts hervorzaubert. Beim letzten Song "Back Up Plan" ergänzt der MC den Beat etwa durch eingängige Cheerleader-Chants, eine wabernde Basslinie und flötenähnliche Synthesizern und beweist sich damit als Meister auf dem Gebiet der Beatbereicherung. Als Labelchef von Purple Ribbon Entertainment lässt es sich der Hip Hop-Künstler natürlich nicht nehmen, namhafte Features mit aufs Album zu nehmen. Dabei traut er sich, dass eigene Metier auch mal zu verlassen und lässt die Genre-ferne Rockgruppe Vonnegutt den Refrain zu „Follow Us“ beisteuern. Ein weiteres Highlight des Albums ist der Track „Turns Me On“, eine sexy R'n'B Nummer, in der Big Boi dem schmuddeligen Image des Südstaatenraps alle Ehre macht. Zeilen wie: „Put her on a plate until she no longer awake / They just lay fast asleep when I hit 'em with my snake“ dürften die ein oder andere Frauenrechtlerin auf die Palme treiben, bei Big Boi zieht sich das Thema Triebleben aber als Leitmotiv durch den gesamten Longplayer hindurch. So würde sich der Song „Tangerine“, mit der eingängigen Hookline „Shake it like a Tambourine“, auch wunderbar als Soundmaterial für einen Strip Club eignen. Das Album rückt insgesamt wieder näher an das heran, was OutKast zusammen mit ihrem Künstlerkollektiv Dungeon Family als „Dirty South“ betitelten und damit eine neue Raprichtung ins Leben riefen. Das repräsentieren auch die Features der Dungeon Family-Mitglieder Big Rube und Khujo Goodle. Während sich andere Sub-Genres, wie der East-Coast-Hip-Hop, mit Samples eher bei Anderen bedienen, begreift sich Big Boi als Schöpfer. Mit dieser Synthesizer-lastigen Produktion kreiert er statt zu klauen. Gleichzeitig gerät Big Boi aber nie außer Sichtweite des Mainstreams und macht mit futuristischen Songs wie „Shutterbug“ so manchen Sneaker zum Tanzschuh.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von JazzMatazz TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Lange hat war nichts mehr von OutKast zu hören, nun meldet sich mit Big Boi 50% der Gruppe nach vier Jahren Pause im Rapgame zurück. "Sir Lucious Left Food... The Son Of Chico Dusty" - was für ein Titel! Bleibt nun nur zu hoffen, dass auch die Musik an alte Erfolge anknüpfen kann. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es für OutKast-Fans schon im Vornherein, denn Andre 3000 ist aufgrund vertraglicher Probleme nicht mit auf dem Album vertreten, daher müssen wir uns mit der Single "Royal Flush" begnügen, auf der er gefeaturet war. Als Ersatz hat sich Big Boi massig Stars angekarrt. Neben alten Weggefährten wie Sleepy Brown, Joi oder Khujo Goodie lud der Rapper aus Atlanta noch so manch anderen Star ein, Gucci Mane, B.o.B., Yelawolf oder Too Short sind ein kleiner Auszug aus der langen Gästeliste. Ob zu viele Köche den Brei verderben, oder ob Big Boi die Erwartungen seiner Anhänger erfullt, sehen wir nun.

Mit "Daddy Fat Sax" geht es nach dem Intro vielversprechend los. Bei dem angesprochenen Daddy handelt es sich um Big Boi selbst, besser gesagt um ein weiteres Alias neben Sir Lucious Left Food. Mit freshem Synthie-Sound aus den Händen von Mr. DJ ausgestattet, wird uns Daddy Fat Sax vorgestellt. Zwar nicht OutKast typisch, dennoch gelungen. Deutlich mehr nach dem guten alten Dungeon Family Stuff klingt da "Turns Me On", eine entspannte und soulige Nummer, bei der Big Boi's smoothe Raps mit einem butterweichen Refrain von Sleepy Brown und Joi abgerundet werden. Einfach ein Song zum Genießen. Der ein oder andere ist sicher schon mit der Single "Shutterbugg" vertraut. Hier hatte Scott Storch seine Finger im Spiel und schmiedete ein Instrumental mit mächtigen Drums, abgefahrenen Einsätzen aus der Elektronik und abgefahrenem Hintergrundgebrabbel. Das Ganze geht schon echt gut ab, Big Boi rhymt mal wieder wie am Fließband, durch den eingesungenen Refrain kommt sogar noch ein Touch Funk hinzu, man kann also von einer sehr abwechslungsreichen Mixtur sprechen. Mit "General Patton" stellt uns der 35-jährige MC seine harte und kämpferische Seite vor, die mit dem Herz eines Löwen, wie er selbst sagt. Dementsprechend kraftvoll und mächtig wummert die musikalische Untermalung zu den Raps. Locker geht es dagegen bei "Tangerine" zur Sache, eignet sich auf Grund des packenden Rhythmus aber auch zum Tanzen. Gitarrenriffs prägen den Track, aber auch der Beat und der zum Booty-Shaken animierende Refrain sorgen für ein stimmiges Gesamtbild. Neben Big Boi und Khujo Goodie ist hier auch der selbsternannte King T.I. mit am Start, dessen Flow zwar nicht so geschmeidig rüberkommt wie bei den anderen, doch zum Glück stört das nicht großartig.

Nach dem recht eintönigen "You Ain't No DJ" (feat. Yelawolf), das eindeutig in die Kategorie "Geschmackssache" gehört, folgt eine recht ruhige, teils R'n'B angehauchte Phase, die mit dem nicht all zu spektakulären "Hustle Blood" mit Jamie Foxx eingeleitet, mit der poppigeren Nummer "Be Still", bei der Big Boi's Entdeckung Janelle Monáe dabei ist, fortgeführt. Zwar sind diese Lieder nicht schlecht, fallen aber qualitativ vom Rest der Platte ein Stück ab. Wo man zur Zeit auch hinschaut, oder besser hinhört, ist Newcomer B.o.B. mit am Start, so auch auf Big Boi's Solo-Debüt. "Night Night" heißt der von DJ Speedy produzierte Banger, dessen hohes Tempo, der synthetische Beat und die vielen Trompeten, die im Refrain einsetzen, zu einer großartigen Einheit verschmelzen. Auch die Performances machen wirklich Spaß, denn da auch Joi wieder mit am Start ist, bekommt man einiges geboten, das noch dazu an vergangene OutKast Tage erinnert. "Shine Blockas", das Gucci Mane als Gast bietet, ist wohl das Chilligste, was man überhaupt produzieren kann. Wunderbar melodisch, fast schon verträumt geht es hier zur Sache, von Beginn an schmiegt sich das Instrumental ins Gehör. Gucci Mane's Rapstyle scheint genau dafür gemacht zu sein, denn trotz begrenzter Skills macht er einen super Job, das gleiche gilt natürlich auch für Big Boi. Zum krönenden Abschluss wird mit "Back Up Plan" einer der sehr seltenen Solo-Tracks auf den Hörer losgelassen. Man hört sofort den einmaligen Sound der Organized Noize heraus. Neben souligen Elementen ist es besonders die Gitarre mit ihrem südländischen Flair, die dieses Lied zu einem echten Ohrwurm machen, der einem auch hinterher noch lange als eines der Highlights dieses Albums im Gedächtnis bleiben wird.

Es klappt also auch wunderbar ohne Andre! OutKast Fans werden von "Sir Lucious Left Food... The Son Of Chico Dusty" sicher begeistert sein, aber auch die, die sich bisher nur wenig mit Südstaaten Rap auseinandergesetzt haben, sollten einmal hinein hören. Neben viel Abwechslung und einem frischen Sound bietet das Werk eine fast durchgehend hohe Qualität und stimmige Kollaborationen - das verdient in die Plattensammlung aufgenommen zu werden!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Follow him 5. Juli 2010
Von P-Man TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
"OutKast" schenkten den 90ern "ATLiens" und dem Folgejahrzehnt zwei weitere, wegweisende Hip Hop Alben: "Stankonia" (Grammy für das beste Rap Album 2002) und "Speakerboxxx/The Love Below" (Best Rap Album UND Album of the Year 2004). Wem Beine und Kopf nach No. 1 Singles wie "Ms. Jackson", "Hey ya!" oder "The way you move" immer noch schwer waren, dem war nicht mehr zu helfen. Berühmt-berüchtigt für ihren experimentellen, ganz eigenen Sound, der sich Elementen aus Funk, Soul und Blues bedient und diese ins Hier und Jetzt holt, haben sich André 3000 und Big Boi nicht nur als Performer, sondern auch Produzenten und Songwriter etabliert. So leistete Letzterer der Newcomerin Janelle Monáe Karriere-Starthilfe, die nun mit The ArchAndroid (Suites II and III)" ihr Labeldebüt auf Bad Boy Records abliefert. Die Single "Tightrope" nicht nur Big Bois Einfluß geprägt, sondern mit einem entsprechenden Gastauftritt gewürdigt. Zurück in die Vergangenheit und man stellt fest, daß "Idlewild" das letzte gemeinsame Album von "OutKast" darstellt. Von einer Trennung keine Spur, jedoch gibt man sich Räume, um eigene Dinge "durchzuziehen".

Mindestens 3 Jahre kursierten die Gerüchte um das Solodebüt von Sir Lucious Left Foot a.k.a. General Patton a.k.a. Hot Tub Tony a.k.a. Big Boi. Nun lässt der Mann mit den zahlreichen Spitznamen für jede Gelegenheit Taten folgen und liefert mit "The Son Of Chico Dusty" nicht nur eine stille Hommage an seinen verstorbenen Vater ab, sondern demonstriert eindrucksvoll, daß (Southern) Hip Hop noch viel zu geben hat. Die Single "Shutterbug" als Futuristic Funk zu bezeichnen, ist nur angemessen. Dieser Typ groovt, bounct und flowt sich über eine Laufzeit von knapp 57 Minuten, daß einem schwindelig werden kann. Praktisch ohne Durchhänger begleitet er mit Tracks wie "Follow us" (feat. Vonnegutt) oder dem Bootyshaker "Tangerine" (feat. T.I. & Khujo Goodie) den ohnehin schon heißen Sommer. "General Patton" kommt fast schon martialisch daher und besticht durch seine kompromisslose Gangart. Natürlich lässt sich das "OutKast" Outfit nicht gänzlich abstreifen, aber das muß er auch gar nicht, denn auch dieses Duo erfindet sich mit jedem Song ein Stück weit selbst neu, ohne die eigenen Wurzeln zu vernachlässigen. Gespickt mit hochklassigen Features von (natürlich) Sleepy Brown, Jamie Foxx, George Clinton oder B.o.B. zeigt sich Big Boi auf der Höhe der Zeit und blickt dabei in die Zukunft. Die Produzenten (L.A. Reid, André 3000, Organized Noize, Lil Jon, etc.) können sich natürlich ebenfalls sehen lassen. Ganz nebenbei lässt er die zwanghaft bemühte Konkurrenz mit seiner Leichtigkeit ganz schön alt aussehen. Mo' Beats, Mo' Raps, Mo' Big Boi. Janelle darf kommen.....

Anspieltipps: "Follow us", "Hustle blood" und "Night night"
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Turkey
Format:Audio CD
Als Teil des Duos Outkast verkaufte Big Boi bereits Millionen CDs. Sein Solo-Werk "Sir Luscious Left Foot: The Son Of Chico Dusty" erscheint Anfang Juli und wird allen Erwartungen gerecht.
Mit Produktionen von Scott Storch, Lil´ Jon, Organized Noise und Big Boi selbst wird der Longplayer zu einem grandiosen Ohrenschmaus. Eingängige 70er Sounds, Synthie-Sounds gepaart mit einem Beat, der sofort in die Beine geht. So hab ich mir das vorgestellt! That´s the sound!
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