Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Sintflut: Roman
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Sintflut: Roman [Gebundene Ausgabe]

Hannu Raittila , Stefan Moster
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 9,00  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag; Auflage: DEA, (12. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813502767
  • ISBN-13: 978-3813502763
  • Originaltitel: Ei minulta mitään puutu
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.055.414 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hannu Raittila
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Hannu Raittila auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Feuerwerk der Erzählkunst." (Helsingin Sanomat )

"Raittila vermischt in 'Sintflut' souverän Absurdes und Realistisches, Ernstes und Komisches." (Etelä-Suomen Sanomat )

"Trocken, geradeheraus und meisterhaft in seiner Ironie." (World Literature Today )

Kurzbeschreibung

Eine finnische Liebeserklärung an das Leben
Dem Eigensinn des Lebens vertrauen und mutig durch die Welt gehen – das ist die Botschaft im neuen Roman von Hannu Raittila. Lakonisch, selbstironisch und voller Poesie erzählt der finnische Bestsellerautor seinen Traum von einem freien Leben und von Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen.
Woran es der Welt mangelt, sind Leute, die den Anfang machen. Getreu dieser Grundüberzeugung hat der fast 100-jährige Opa Leinonen sein Leben gelebt. Er selber hat immer wieder den Anfang gemacht: Er hat das elektrische Licht in sein Dorf geholt, er hat Parallelvergaser erfunden, und er hat die Sommerversammlungen der religiösen Bewegung der Laestadianer erdacht.
Denn in dieser Welt ist nicht Gott für Menschenwerk verantwortlich, sondern die Menschen selbst. Die Saat seines Tuns ist aufgegangen. Inzwischen sind aus den bescheidenen Sommertreffen riesige Open-Air-Spektakel geworden, gigantische Manifestationen von Lebenslust und Lebenskunst, von Woodstock-Feeling und Seelenfrieden, von Produktivität und logistischer Meisterleistung. Doch in diesem Jahr wird das unerschütterliche Vertrauen der Laestadianer in das eigene Können auf eine ungewöhnliche Probe gestellt. Kaum hat die Veranstaltung begonnen, setzt Dauerregen ein, und alles droht im Schlamm zu versinken …

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Hannu Raittila, ein 1956 geborener finnischer Autor, ist in seinem Heimatland bisher bekannt geworden als Verfasser von Kolumnen, Hörspielen und Drehbüchern und als Autor mehrerer Erzählungsbände und Romane. Von der finnischen Kritik wird er uns als einer der besten finnischen Schriftsteller annonciert; und tatsächlich ist sein erster ins Deutsche übersetzte Roman "Sintflut", den der Knaus-Verlag in diesem Frühjahr der deutschen Leseröffentlichkeit präsentiert, ein Erlebnis ganz eigener Art. In einer wunderbaren, von Stefan Moster hervorragend ins Deutsche übertragenen poetischen Sprache erzählt Raittila von Menschen verschiedener Generationen, die trotz unterschiedlichen Alters, Glaubens und Interessen eine für den Autor offensichtlich wesentliche Eigenschaft verbindet: den Traum eines freien Lebens, selbstbestimmt geführt, mit Phantasie und Erfindungsreichtum gelebt und mit Geduld und (Glaubens() stärke erlitten.

Gleichzeitig gibt der Autor einen Einblick in die vielfältige und außerordentlich bunte konfessionelle Landschaft im Norden Finnlands, lässt uns teilhaben am Leben und Glauben der Laestadianer und ihren ewigen Auseinandersetzungen mit den Pietisten.
Die Laestadianer gehen auf den sogenannten "Apostel der Samen" zurück, Lars Levi Laestadius (1800-1861), dessen Schriften neben der Bibel und den Werken Martin Luthers zu den wichtigen Grundlagentexten der Bewegung gehören.
Laestadianer, es gibt ungefähr 150.000 von ihnen, die meisten davon Samen, legen großen Wert auf einen christlichen Lebensstil. Sie lehnen die Empfängnisverhütung ab, was häufig zu großen Familien führt. In ihren Gottesdiensten und Versammlungen spielen die öffentliche Beichte, Buße und Sündenvergebung eine große Rolle.

Im vorliegenden Roman nun wird berichtet, daß der Gemeinderat einer finnischen Stadt beschlossen hat, das diesjährige Sommerlager der Laestadianer in den Ort zu holen. Man verspricht sich von dieser riesigen Veranstaltung, zu der Zehntausende mit ihren Wohnwagen und Wohnmobilen z.T. von weit her angereist kommen, einen bedeutenden wirtschaftlichen Impuls für die Kommune.

Im Ort lebt der junge Johannes Leinonen; er hat die alte Mühle gekauft und will sie wieder instand setzen. Sein Großvater, Opa Leinonen, dessen Lebensbeschreibung sich quer durch das ganze Buch zieht, hatte dereinst als kleiner Junge in dieser Mühle gewohnt, die sein Vater gebaut hatte. Dabei hatte dieser neue Verfahren geplant, um die Produktion zu steigern und zu erleichtern. Opa Leinonen trat später in die Fußstapfen seines Vaters und wurde gleichzeitig ein glühender Anhänger des Laestadianismus, für den er lange als Prediger mit seinem Motorrad über das Land zog und die ersten, damals noch sehr kleinen und überschaubaren Sommercamps ins Leben rief.

"Für den Opa waren Laestadianertum und Elektrotechnik zwei Seiten derselben Medaille. Beide hatten die Aufgabe, Trübsinn und Dunkelheit aus den Hütten und Katen Finnlands zu vertreiben. Der verdatterte Kaufmann versuchte die Elektrizitätsbegeisterung des Opas mit seiner eigenen Vorstellung vom Laestadianertum in Einklang zu bringen. Ob der alte Leinonen Ingenieur sei, wollte er wissen. Ich sagte ihm, der Opa habe die Industrieschule besucht. Zum Erbauer von Stromkraftwerken sei er eher zufällig geworden, weil er als junger Mann in den Dienst der Pellervo-Gesellschaft zur Förderung des Genossenschaftswesens eingetreten sei, worauf man ihn als Berater bei der Planung der Elektrifizierung eines Flusstals hinzugezogen habe. Das heißt: Zufall kann das eigentlich nicht gewesen sein."

Er ist ein begnadeter Prediger des Fortschritts, wobei er heftige Kämpfe auszufechten hat mit den Pietisten, denen er gar nicht wohlgesonnen ist und die er immer wieder auf die Schippe nimmt:
"Trotz ihrer Frömmigkeit sind die Pietisten feige Jammerlappen. Im Laufe eines Tages schaffen sie es gerade mal, so viel Glaube an die Gnade Gottes zusammenzuspinnen, dass es am Abend zu einer kleinen Hoffnung auf Erlösung reicht; aber am nächsten Morgen geht es wieder von vorne los, und darauf muß sich der Pietist dann auch schon vor dem Schlafengehen einstellen."

Seine große und lebenslange Berufung ist der Bau von Elektrizitätswerken und die Verbreitung des Wortes Gottes. Schon in den dreißiger Jahren versucht er eine rückständige Landbevölkerung vom Segen der Wissenschaft zu überzeugen. Dieser Opa Leinonen, mittlerweile fast 100 Jahre alt, sein Enkel Johannes, der örtliche Kaufmann, die Mitarbeiter von Roadsound, einer Firma, die für die gesamte Beschallung des Festivals zuständig ist, eine Frau namens Leila, Lauri Halme, der Chef des Sommerlagers und etliche andere mehr tauchen nun über 320 Seiten abwechselnd in der Ich-Form auf, und geben sich jeweils den Erzählungsstab in die Hand und erzählen, gespickt mit Rückblicken in die Vergangenheit, die Geschichte eines mehrtägigen Sommerlagers von Gläubigen, das im Wasser zu versinken droht.
"Ursprünglich waren die Versammlungen ganz kleine geistliche Veranstaltungen gewesen, zu denen man spontan zusammentraf. Man kam nicht mal auf die Idee, dass es sich um etwas besonderes handelte, dem man einen Namen geben musste, um es von den normalen Begegnungen der Gläubigen zu unterscheiden.
Die Lehre von der Vergebung der Sünden stärkte jedoch die Bedeutung der Versammlungen, und es entstanden bestimmte Formen der Zusammenkunft. Das Bitten um Vergebung wurde mit der Predigt verknüpft, und als Prediger kristallisierten sich Personen heraus, die mit den geeigneten Gnadengaben gesegnet waren."

Es regnet ohne Unterlaß. Ein riesiges zusätzliches Zelt soll aufgebaut werden, eine fahrbare komplette Druckerei soll die gehaltenen Predigten noch vor Ort als Buch herausbringen - doch alles wird zum Opfer des Regens.

Hannu Raittila erzählt mit viel Witz und Charme, lässt Menschen und Generationen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sich begegnen, sich verstehen und miteinander arbeiten. Eine wunderbare Geschichte ist das über bemerkenswerte Menschen.

Für mich ist dieser Roman einer der literarischen Geheimtipps dieses Frühjahrs. Man kann nur hoffern, daß der Verlag auch andere Romane diese bemerkenswerten Autors ins Deutsche übersetzen lässt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
und sich auf eine ungewöhnliche Art zu schreiben einstellen, dann ringelt man sich bei diesem Buch vor Lachen. Aber: wie schon John Cleese gesagt hat: Humor ist eine heikle Sache und kann dramatisch schief gehen.
Anders gesagt: Humor ist Geschmackssache. Wer die Monty Pythons mag und bei den diversen Karnevals (oder Karnevällen? Bei uns in Österreich heißt das Fasching ...) nicht lachen kann, hat gute Chancen, dieses Buch zu mögen.
Ich habe inzwischen alle auf Deutsch erschienen Bücher des Autors gelesen, und habe mich bei jedem köstlich amüsiert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Langweilig... 6. Juli 2011
Format:Taschenbuch
Diese Buch hört sich auf der Rückseite ganz lustig und spannend an. Ist aber sehr langweilig, springt hin und her, habe nicht einmal gelacht obwohl das sooooooooooooo witzig und lustig sein soll. Nicht zu empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar