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Sintflut. Ein Rätsel wird entschlüsselt
 
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Sintflut. Ein Rätsel wird entschlüsselt [Gebundene Ausgabe]

Walter Pitman , William Ryan
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Sintflut Noahs ist schon lange einer der Spannungspunkte zwischen der Geologie und dem Christentum. Der wissenschaftliche Diluvianismus -- die Theorie, daß die Geschichte der Erde durch eine weltumspannende Überschwemmung geprägt wurde -- fiel im frühen 19. Jahrhundert in sich zusammen, lange bevor Charles Darwin Die Entstehung der Arten schrieb. Seitdem gehen Wissenschaftler und Historiker davon aus, daß die Geschichte der Sintflut ihren Ursprung in lokalen Ereignissen in Mesopotamien hat.

1997 stellten die Geologen Walter Pitman und William Ryan die erste wirklich neue Erklärung der Sintflut seit über 150 Jahren vor. Ihre Untersuchungen von Ablagerungen im Schwarzen Meer haben sie davon überzeugt, daß das Gewässer bis etwa 5600 v. Chr. ein Süßwassersee gewesen war. Als das steigende Wasser des Mittelmeers durch den Bosporus brach, "ergossen sich täglich über 40 Kubikkilometer Wasser in den See, das zweihundertfache der Menge, die täglich über die Niagarafälle stürzt".

Mit großer intellektueller Kühnheit haben sich Pitman und Ryan aus ihrer wissenschaftlichen Nische herausgewagt und behaupten, daß dieses Ereignis enorme Konsequenzen für die Geschichte der Menschheit mit sich brachte. Sie führen Beweise aus dem Bereich der Archäologie, der Mythologie, der Sprachwissenschaft und der Landwirtschaft zusammen, um eine von der Flut vertriebene Diaspora von frühen Bauernkulturen zu beschreiben. Einzelne Untergruppierungen dieser Menschen entwickelten sich auf unterschiedliche Weise zu den Ur-Indoeuropäern, den Sumerern, den Tocharern und den anderen Gründern der alten Kulturen Europas und des Vorderen Orients. --Mary Ellen Curtin

Kurzbeschreibung

Die Sintflut – ein Menschheitsmythos. Jahrtausendelang hat die Legende von einer großen Flut in nahöstlichen Mythen wie dem Gilgamesch-Epos und in der Bibelerzählung von der Arche Noah überdauert. Doch nur wenige Archäologen glaubten, daß eine so gigantische Überschwemmung wirklich stattgefunden hatte. Nun haben zwei renommierte Geowissenschaftler eine sensationelle Entdeckung gemacht: Sie haben überzeugende Beweise gefunden für eine katastrophale Flut vor 7600 Jahren in dem Gebiet um das heutige Schwarze Meer – ein Ereignis, daß unsere gesamte Zivilisation verändert hat! Walter Pitman und William Ryan haben ihre Entdeckung in diesem aufsehenerregenden Buch zusammengefaßt, dessen Thesen weltweit Furore gemacht haben und das so manches Rätsel aus der Geschichte der Menschheit zu lösen vermag.

»Aus einer Fülle von Mosaiksteinen setzten die Autoren ein Bild zusammen, das in sich stimmig wirkt. Der Wissenschaftsreport ist zudem spannend geschrieben, so daß auch der Laie das Buch mit großem Gewinn lesen wird.« Neue Westfälische

“Lange bevor prächtige Paläste und Minarette die Ufer des Bosporus säumten, war er kaum mehr als eine schmale Ablaufrinne, durch die Süßwasser aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer floß. Dann verkehrte der weltweit steigende Meeresspiegel die Verhältnisse auf dramatische Weise. Plötzlich stürzte Meerwasser mit der zweihundertfachen Gewalt der Niagarafälle durch den Bosporus; das ungeheure Donnern war wenigstens hundert Kilometer weit zu hören. - Ist es möglich, so überlegen Dr. Walter Pitman und Dr. William Ryan, daß die von der Flut vertriebenen Menschen zumindest teilweise für die Ausbreitung des Ackerbaus in Richtung Europa sorgten und Fortschritte bei der Landbewirtschaftung und Bewässerung im Süden, in Anatolien und Mesopotamien, in Gang setzten? - Und könnte es sein..., daß die Flutkatastrophe vom Schwarzen Meer so nachhaltig wirkte, daß sie später für die Erzählung von einer großen Flut Pate stand, die wir im babylonischen Gilgamesch-Epos und in der Bibel finden?” John Noble Wilford, The New York Times

Umschlagtext

»Lange bevor prächtige Paläste und Minarette die Ufer des Bosporus säumten, war dieser kaum mehr als eine schmale Ablaufrinne, durch die Süßwasser aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer floß. Dann verkehrte der weltweit steigende Meeresspiegel die Verhältnisse auf dramatische Weise. Plötzlich stürzte Meerwasser mit der zweihundertfachen Gewalt der Niagarafälle durch den Bosporus; das ungeheure Donnern war wenigstens hundert Kilometer weit zu hören. • Ist es möglich, so überlegen Dr. Walter Pitman und Dr. William Ryan, daß die von der Flut vertriebenen Menschen zumindest teilweise für die Ausbreitung des Ackerbaus in Richtung Europa sorgten und Fortschritte bei der Landbewirtschaftung und Bewässerung im Süden, in Anatolien und Mesopotamien, in Gang setzten? • Und könnte es sein, daß die Flutkatastrophe vom Schwarzen Meer so nachhaltig wirkte, daß sie später für die Erzählung von einer großen Flut Pate stand, die wir im babylonischen Gilgamesch-Epos und in der Bibel finden?« John Noble Wilford, The New York Times »Auf der Grundlage ihrer Untersuchungen von Sedimenten aus dem Schwarzen Meer haben die Ozeanographen Walter Pitman und William Ryan vom Lamont-Doherty Earth Observatory in Palisades, New York, Belege dafür zusammengetragen, daß diese riesige Überflutung vor rund 7600 Jahren tatsächlich stattgefunden hat.« Richard A. Kerr, Science Ein aufsehenerregendes Buch, dessen Thesen weltweit Furore machen und so manches Rätsel aus der Geschichte der Menschheit endgültig zu lösen scheinen.

Über den Autor

Die namhaften amerikanischen Geophysiker Walter Pitman und William Ryan forschen und lehren seit vielen Jahren am Lamont-Doherty Earth Observatory der Columbia University, New York. Beide haben zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und wurden für ihre Forschungen auf dem Gebiet der Meeresgeologie u.a. mit der Francis P. Shepard Medal ausgezeichnet. Ihre spektakulären Erkenntnisse über die Sintflut gewannen sie durch Untersuchungen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer.
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