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Sinnlose Wettbewerbe: Warum wir immer mehr Unsinn produzieren Gebundene Ausgabe – 7. September 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (7. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451303485
  • ISBN-13: 978-3451303487
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,5 x 21,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 570.652 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In seinem neuen Buch »Sinnlose Wettbewerbe - Warum wir immer mehr Unsinn produzieren« klagt Mathias Binswanger die Markt- und Wettbewerbsgläubigkeit der heutigen Zeit an." (Neue Luzerner Zeitung 20101004)

"Anhand der Pseudomärkte Bildung, Wissenschaft und Gesundheitswesen analysiert und kommentiert Binswanger brillant den Unsinn der Produktion von immer mehr Abschlüssen und Studenten, von immer mehr Publikationen und Rankings, von immer mehr Untersuchungen und Medikamentenvergaben." (Publik-Forum 20101203)

"Das Buch ist eine Streitschrift gegen eine grenzenlose Wettbewerbseuphorie und ein Plädoyer für mckinseyfreie Zonen, wenn es um Güter des Gemeinwohls geht." (Frankfurter Rundschau 20101220)

"Spannend wird Binswangers Buch immer dort, wo er mit aktuellen Beispielen solch fehlgeleiteten Wettbewerb darstellt." (Bilanz 20101201)

"Es ist eine Streitschrift gegen eine grenzenlose Wettbewerbseuphorie und ein Plädoyer für mckinseyfreie Zonen, wenn es um Güter des Gemeinwohl geht." (Die Tageszeitung taz 20110116)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mathias Binswanger, Dr. rer. pol., Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Solothurn. Habilitation an der Universität Sankt Gallen. Schreibt regelmäßig für die »Zürcher Weltwoche«. Bei Herder: »Die Tretmühlen des Glücks«.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 5. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Matthias Binswanger zeigt auf, wo es hinführt, wenn man Märkte dort sehen will, wo es keine gibt oder den Wettbewerb dort einführt, wo die eigentliche Leistung nicht mit einfachen Kennzahlen gemessen werden kann. Beispielhaft führt er unter anderem die Wissenschaft und die Gesundheitsversorgung an.
Dabei ist das von Binswanger geschilderte Grundproblem, dass mit einem künstlichen Wettbewerb erstens die falschen Ziele gefördert werden und zweitens die intrinsische Motivation vollständig vernachlässigt wird und nur auf eine extrinsische Motivation gesetzt wird. Dies führt zu Blödsinn.
Es ist damit ein Buch gegen den sich immer weiter verbreitenden Glauben, dass die Märkte es schon richten und dort wo diese noch nicht vorhanden sind, künstlich Märkte oder zumindest Wettbewerbssituationen geschaffen werden müssen. Überraschend ist dabei, dass Binswanger selbst von seiner Profession her eher zu den Befürwortern des kritisierten Ansatzes gehören sollte. Er ist Volkswirtschaftler.
Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und damit für jeden Interessierten leicht zu lesen. Deshalb sind letztlich 5 Sterne gerechtfertigt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 10. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Im Erfinden sinnloser Wettbewerbe waren die Menschen schon immer sehr kreativ. Das schreibt auch der Schweizer Professor für Volkswirtschaftslehre, Mathias Binswanger gleich zu Beginn seines Buches. Und um künstlich inszenierte und pervertierende Wettbewerbe zu verstehen, müsse man auch die jeweiligen Profiteure kennen. Da ich diese Meinung teile, war ich auf die Personen und Gruppen gespannt, die einen Gewinn haben, wenn jedes Jahr Tausende von Fachzeitschriften über Hunderttausende von Seiten Fragen beantworten, deren Antwort niemand wissen will. Denn dieses Beispiel führt Binswanger an, um dem Leser zu zeigen, dass heute mehr Unsinn denn je produziert wird. Zwar äußert der Autor die Vermutung, dass hier an einem gigantischen, international koordinierten Keynesianische Beschäftigungsprogramm gearbeitet werde, sagt dann aber dem Leser, das sei einfach das Resultat einer sich global ausbreitenden Pervertierung. Damit bin ich so schlau wie zuvor.

Die wichtigste Forderung dieses Buches sei der Verzicht auf künstliche Wettbewerbe. Aber Forderungen tragen wenig zur Verhaltensänderungen bei, wie uns inzwischen auch die Neuroökonomen und Verhaltenspsychologen bestätigen. Sind die Profiteure mächtig oder sehr zahlreich, müssen auch diejenigen mächtig oder zahlreich sein, die Forderungen stellen. Wobei "Macht" selbstverständlich weit gefasst ist und auch den Glauben umfasst. Mathias Binswanger macht seine Leser in seinem Buch zwar mit allen möglichen Varianten unsinniger Wettbewerbe bekannt, liefert ihnen aber kaum konkrete Ansätze, wie solcher Unsinn gestoppt werden könnte. Den freien Markt zu verteufeln, ist vielleicht populär, bringt aber wenig.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amicus liber librorum am 14. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor dieses Buches, Mathias Binswanger, ist ein Schweizer Volkswirtschaftler und als Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz tätig.

Seinem Buch "Sinnlose Wettbewerbe" liegt die folgende Kernthese zugrunde (S. 15):

"Ein Markt lässt sich nicht künstlich inszenieren. Künstlich inszenieren lassen sich nur Wettbewerbe, aber diese sorgen im Gegensatz zu einem funktionierenden Marktwettbewerb nicht dafür, dass die Produktion optimal auf die Bedürfnisse der Nachfrager angepasst ist. Nur wo Wettbewerb und Markt zusammenfallen und Marktwettbewerb herrscht, kann die von Adam Smith erstmals beschriebene 'unsichtbare Hand' unter bestimmten Bedingungen über das Preissystem wirken und für Effizienz sorgen. Bei Wettbewerben ohne Markt ist das hingegen nicht der Fall. Statt an den Bedürfnissen der Nachfrager orientieren sich die Produzenten eines Produktes oder einer Leistung an irgendwelchen Kennzahlen oder Indikatoren, die für den Erfolg im Wettbewerb maßgebend sind. Die Ausrichtung an diesen Kennzahlen führt jedoch nicht zu Effizienz, sondern sorgt für perverse Anreize, die dann folgerichtig auch perverse Resultate ergeben."

Binswanger ist kein grundsätzlicher Gegner der Marktwirtschaft und ihrer Prinzipien. In Kapitel 2 ("Der Idealfall des Wettbewerbs") legt er allgemein verständlich ideengeschichtliche Grundlagen marktwirtschaftlichen Denkens dar - vor allem Adam Smiths Theorem der "unsichtbaren Hand" - und analysiert, unter welchen realtypischen Bedingungen Wettbewerb auf Märkten im Smith'schen Sinne funktionieren kann.
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Von Happyx TOP 50 REZENSENT am 6. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Die unsichtbare Hand des Marktes kreiert wirklich unsinnige Wettbewerbe, die man z.B. auch hier auf amazon bewundern kann. Es dürfte psychologisch gesehen so sein, dass zu viel Zeit mit zu geringer bisheriger Lebens-Bedeutung dazu geführt haben, dass viele Rezensionen auf das Niveau des Besinnungsaufsatzes von 10-Klässlern verkommen. Sie erkennen diese Besprechungen z.B. an solchen Formulierungen:

Ganz gut, aber...
Nicht schlecht, vergessen wurde jedoch...
Positivliste...Negativliste
Es ist Unsinn zu behaupten,....
Wenn man die ökonomischen Gesetzen folgt....
Natürlich bleibt es Ihnen überlassen....
Wenn sie das gelesen hätten, würden sie auch verstehen...

Es wird behauptet, rhetorisch verdreht, hin- und hergewendet, so dass es kritisch, analysierend klingt, aber Inhalte oder Bekenntnisse, gar Hilfen werden nicht mehr vermittelt. Man könnte es auch als die Mathematisierung des Lebens bezeichnen. Ein fataler Irrtum, der sich darin äußert, dass solche schwammigen Formulierungen nicht mehr gelesen, sondern nur noch als Addition für die eigene Bedeutung wohl selbsthilfreich zu finden sind. Warum erreichen solche Besprechungen den höchsten Grad ihrer eigenen Unwirksamkeit? Weil sie von möglichst vielen Menschen positiv goutiert werden sollen, man gierig darauf ist, die Nr. 1 zu sein. Der Haupt- und schneidige Kritiker versteht alles, er kann alles und ersetzt Wissen und Charakter durch Aufsaldieren von Plus- und Negativpunkten.

Spiegelbildlich funktioniert der Wissenschaftsbetrieb ebenso fatal.
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