Kurzbeschreibung
Ob geheime Fantasien, die man nur dem Tagebuch anvertraut, ob Busfahrten, die zum aufregenden Erlebnis werden, oder Schuhe, die eine ganz neue Bedeutung bekommen – wieder präsentiert Jasmin Leheta neue erotische Highlights in ihren außergewöhnlichen und außergewöhnlich sinnlichen Erzählungen.
Ideenreich, fantasievoll und immer mit einem Twist: erotische Erzählungen, wie sie nur selten zu finden sind.
Über den Autor
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
»Ich feiere nur mit euch, wenn ihr schwört, keiner Menschenseele je etwas davon zu erzählen«, sagte Celine. Vera lachte. »Wieso denn?«
»Schweigen bis ins Grab, sonst sage ich gar nichts.« Celine schien es ernst zu meinen.
»Ich schwöre«, sagte Sandra nach einer Pause und blickte leicht befremdet in die Runde.
»Mach doch nicht so ein Riesending draus. Ein Junggesellinnenabschied ist ein Junggesellinnenabschied, das haben wir doch alle schon mal mitgemacht«, meinte Vera.
»Eben. Und ich fand es jedes Mal richtig doof«, antwortete Celine. Sie verschränkte die Arme und tippte ungeduldig mit dem Fuß auf den Boden. »Was ist nun, schwörst du, oder willst du gehen?«
Vera rollte mit den Augen. »Klar schwöre ich.« Sie sah von Sandra zu Celine und grinste. »Wir sind doch ein Team.« »O.k. Hört zu ...«, begann Celine.
Immer schon hatte sie die Mädchenhorden dumm gefunden, die albern verkleidet und sturzbetrunken durch die Stadt zogen und kindische Partyspielchen veranstalteten. So viel zu trinken, bis man ein Blackout hatte, war im Grunde die einzige Möglichkeit, die dabei erlebten Peinlichkeiten zu vergessen. Deshalb hatte Celine etwas vollkommen anderes vor: ein orgiastisches Privatfest nur mit ihren beiden besten Freundinnen, ein richtiges Lustbuffet.
Nie hatte sie Julian von den Bildern erzählt, die sie sah, wenn sie die Augen schloss und er in sie eindrang. Das hätte ihn nur in seiner Männlichkeit erschüttert. Celine fand, ihre Junggesellinnenparty wäre die Gelegenheit, diese Fantasien auszuleben und so die Bilder ein für alle Mal zu verscheuchen, ohne dass er es je erfahren würde. Gesetzt den Fall, ihre Ehe mit Julian lief gut, wovon sie ausging, denn sonst könnte sie das Heiraten ja gleich sein lassen. Prompt kam die Frage von Sandra: »Hast du denn keine Angst, dass er es genauso krachen lässt? Wenn ich mir vorstelle, meiner hätte vor unserer Hochzeit Sex mit einer anderen ... ich glaube, ich könnte ihn dann nicht mehr heiraten.«
Aber Celine dachte da ganz anders. Im Gegenteil: Sie wünschte sich sogar, Julian würde sich richtig austoben. Wenn er sich danach nämlich immer noch für sie entschied, wäre das doch der absolute Liebesbeweis. Dann wüsste er tatsächlich, warum er »Ja« zu ihr sagte, ohne am Ende von irgendetwas zu träumen, was er vielleicht versäumt haben könnte.
In den letzten Monaten war Celine ziemlich aktiv gewesen, nicht nur angesichts ihrer Hochzeit. Sie hatte bei allen möglichen Agenturen, Cateringfirmen und sogar Freudenhäusern Erkundigungen eingeholt und ihre Party generalstabsmäßig organisiert. Die Inszenierung ihrer Fantasien sollte perfekt sein. Jetzt mussten nur noch ihre Freundinnen mitspielen - der größte Eiertanz bei der ganzen Angelegenheit. Einerseits wollte Celine die beiden überraschen, andererseits aber nicht riskieren, dass sie in letzter Sekunde kniffen.
»Also, ihr wisst Bescheid. Die Kleiderordnung: sexy. Sehr sexy. Ziemlich nackt.«
Sandra kicherte verschämt.
»Und keine Slips«, fügte Celine bestimmt hinzu. »Alles klar?«
»Du bist vielleicht verrückt«, meinte Sandra kopfschüttelnd. »Aber es ist dein Abend. Also ist alles klar.« Doch überzeugt klang sie nicht.
Vera hingegen glühte förmlich. In ihrem Trio war sie immer die Toughe gewesen, die nichts so schnell erschüttern konnte.
Celine stand auf und zog sich den Mantel an. Sie gab beiden einen Kuss auf die Wange und sagte: »Macht euch hübsch, Mädels. Ich freue mich auf euch.«
Endlich war der große Tag gekommen. Celine war mehr als zufrieden mit dem Arrangement. Ihre inneren Bilder waren tatsächlich Realität geworden. Wie schade, dass sie das alles nicht fotografieren durfte! Viel zu riskant. Und im Grunde wollte sie die Bilder nicht konservieren, sondern ihre Fantasien loswerden, um als Ehefrau ganz Julian zu gehören.
Als Tatort für ihren Junggesellinnenabschied hatte sie sich ein raffiniertes Separee in einem Club ausgesucht, das nur durch eine Milchglasscheibe vom übrigen Geschehen abgetrennt war. Der Gedanke, die Schatten der normalen Clubgäste durch die Scheibe wahrzunehmen, ihre Stimmen zu hören und zu wissen, dass diese nicht mal ahnten, was sie dahinter trieb, war für Celine ein Extra-Kick. Das Personal hatte einen eigenen Eingang zum Separee, so dass die große Glastür, die in den Club führte, verschlossen bleiben konnte.
Keine von ihnen war je in diesem Club gewesen. Celine fragte sich insgeheim, ob ihr Zukünftiger sich hier vielleicht schon einmal mit seinen Kumpels vergnügt hatte. Doch kaum einer wusste von den Separees, von außen sahen sie aus wie raffiniert gestaltete Wände. Und hätte Celine nicht den Tipp von der Chefin eines Escort-Services bekommen, wäre sie selbst nie draufgekommen.
Sandra und Vera, die sich nicht getraut hatten, alleine den stylischen Club zu betreten, sahen sich argwöhnisch um. Wände und Möbel aus schwarzem Lack ließen die weißen Lederpolster noch makelloser strahlen.
Celine fand diese klare Atmosphäre perfekt, um ihr ungewöhnliches Buffet richtig zur Geltung zu bringen. Sie winkte den beiden und empfing sie vor dem Separee. Sie hatte einen langen schwarzen Mantel übergeworfen und ihn fest mit einem Gürtel zugezogen, damit niemand sah, was sie drunter trug.
»Wie schön, dass ihr da seid«, sagte sie, umarmte und küsste sie. Dann zog sie die Milchglastür auf. »Kommt schnell rein.«
Im Separee streifte Vera sofort ihren Trenchcoat von den Schultern. Celine nahm ihn ihr ab und hängte ihn auf einen Wandhaken neben der Tür. Sehr langsam knöpfte Sandra ihren Dufflecoat auf, der viel zu sportlich für diesen Anlass wirkte. Doch als sie ihn auszog, rief Celine: »Wow!« Anerkennend musterte sie ihre beiden Freundinnen. »Ich bin stolz auf euch. Ihr seht einfach hinreißend aus.«
Während Vera sich so selbstverständlich in ihrer transparenten Aufmachung bewegte, als wäre dies ihre Alltagskleidung, wirkte Sandra, als hätte sie sich das Outfit ausgeborgt. Sie war auch sonst nie besonders geschickt darin, sich zu schminken und herzurichten. Aber ihre tolle Figur kam in dem Leoparden-Teddy mit passenden, sehr neckischen Leo-Ankle-Boots super zur Geltung. Geschmeichelt drehte sie Pirouetten vor ihren Freundinnen, so dass ihre langen blonden Locken anmutig mitschwangen.
Aber auch Celine konnte sich sehen lassen. Sie hatte sich für sündiges Lila entschieden, das in spannendem Kontrast zu ihrer strengen Hochsteckfrisur stand. Eigentlich war sie der unkomplizierte Jeans-und-T-Shirt-Typ, und Lila war wohl die einzige Farbe, die sie bisher noch nie in ihrem Leben getragen hatte. Sich Julians Gesichtsausdruck vorzustellen, wenn er sie in den enganliegenden, viktorianisch anmuten den schwarzen Schnürstiefeln sähe, die sich bis zur Wade an ihre lilafarbenen Spitzenstrümpfe schmiegten, war schon höchst inspirierend. Sie pfiff auf den »Frauen sollten nicht zu Sexobjekten degradiert werden« -Quatsch. Abgesehen davon, dass sie nur zu gern Julians Sexobjekt war, genoss sie es an diesem speziellen Abend, ihre Freundinnen als solche zu sehen.
»Und du erst«, erwiderte Sandra, als Celine auch ihren Mantel ausgezogen hatte. »Sieh dich nur an.« Sie strich bewundernd über Celines hauteng sitzende Satinkorsage und zupfte zaghaft an den schwarzen Spitzenschößchen, die ihren kleinen sportlichen Po betonten, auf den sie sehr stolz war. »Dass du morgen schon in unschuldigem Weiß in der Kirche stehen wirst, ist unvorstellbar.«
»Stimmt.« Celine lachte kokett und ließ die schwarzen Strumpfhalter schnalzen. Auch für sie war dies eine Premiere, doch zunächst musste sie die Initiative ergreifen.
»Keine Angst, wir werden hier ganz für uns sein«, sagte sie zu Sandra, um ihr die Anspannung zu nehmen. »Schau mal, das ist hier wie im Krankenhaus.« Sie zeigte ihr einen kleinen metallenen Knopf, der diskret an der Wand neben der Glastür angebracht war. »Wenn wir irgendwas brauchen, muss ich nur diese Klingel betätigen, und -...
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
»Ich feiere nur mit euch, wenn ihr schwört, keiner Menschenseele je etwas davon zu erzählen«, sagte Celine. Vera lachte. »Wieso denn?«
»Schweigen bis ins Grab, sonst sage ich gar nichts.« Celine schien es ernst zu meinen.
»Ich schwöre«, sagte Sandra nach einer Pause und blickte leicht befremdet in die Runde.
»Mach doch nicht so ein Riesending draus. Ein Junggesellinnenabschied ist ein Junggesellinnenabschied, das haben wir doch alle schon mal mitgemacht«, meinte Vera.
»Eben. Und ich fand es jedes Mal richtig doof«, antwortete Celine. Sie verschränkte die Arme und tippte ungeduldig mit dem Fuß auf den Boden. »Was ist nun, schwörst du, oder willst du gehen?«
Vera rollte mit den Augen. »Klar schwöre ich.« Sie sah von Sandra zu Celine und grinste. »Wir sind doch ein Team.« »O.k. Hört zu ...«, begann Celine.
Immer schon hatte sie die Mädchenhorden dumm gefunden, die albern verkleidet und sturzbetrunken durch die Stadt zogen und kindische Partyspielchen veranstalteten. So viel zu trinken, bis man ein Blackout hatte, war im Grunde die einzige Möglichkeit, die dabei erlebten Peinlichkeiten zu vergessen. Deshalb hatte Celine etwas vollkommen anderes vor: ein orgiastisches Privatfest nur mit ihren beiden besten Freundinnen, ein richtiges Lustbuffet.
Nie hatte sie Julian von den Bildern erzählt, die sie sah, wenn sie die Augen schloss und er in sie eindrang. Das hätte ihn nur in seiner Männlichkeit erschüttert. Celine fand, ihre Junggesellinnenparty wäre die Gelegenheit, diese Fantasien auszuleben und so die Bilder ein für alle Mal zu verscheuchen, ohne dass er es je erfahren würde. Gesetzt den Fall, ihre Ehe mit Julian lief gut, wovon sie ausging, denn sonst könnte sie das Heiraten ja gleich sein lassen. Prompt kam die Frage von Sandra: »Hast du denn keine Angst, dass er es genauso krachen lässt? Wenn ich mir vorstelle, meiner hätte vor unserer Hochzeit Sex mit einer anderen ... ich glaube, ich könnte ihn dann nicht mehr heiraten.«
Aber Celine dachte da ganz anders. Im Gegenteil: Sie wünschte sich sogar, Julian würde sich richtig austoben. Wenn er sich danach nämlich immer noch für sie entschied, wäre das doch der absolute Liebesbeweis. Dann wüsste er tatsächlich, warum er »Ja« zu ihr sagte, ohne am Ende von irgendetwas zu träumen, was er vielleicht versäumt haben könnte.
In den letzten Monaten war Celine ziemlich aktiv gewesen, nicht nur angesichts ihrer Hochzeit. Sie hatte bei allen möglichen Agenturen, Cateringfirmen und sogar Freudenhäusern Erkundigungen eingeholt und ihre Party generalstabsmäßig organisiert. Die Inszenierung ihrer Fantasien sollte perfekt sein. Jetzt mussten nur noch ihre Freundinnen mitspielen - der größte Eiertanz bei der ganzen Angelegenheit. Einerseits wollte Celine die beiden überraschen, andererseits aber nicht riskieren, dass sie in letzter Sekunde kniffen.
»Also, ihr wisst Bescheid. Die Kleiderordnung: sexy. Sehr sexy. Ziemlich nackt.«
Sandra kicherte verschämt.
»Und keine Slips«, fügte Celine bestimmt hinzu. »Alles klar?«
»Du bist vielleicht verrückt«, meinte Sandra kopfschüttelnd. »Aber es ist dein Abend. Also ist alles klar.« Doch überzeugt klang sie nicht.
Vera hingegen glühte förmlich. In ihrem Trio war sie immer die Toughe gewesen, die nichts so schnell erschüttern konnte.
Celine stand auf und zog sich den Mantel an. Sie gab beiden einen Kuss auf die Wange und sagte: »Macht euch hübsch, Mädels. Ich freue mich auf euch.«
Endlich war der große Tag gekommen. Celine war mehr als zufrieden mit dem Arrangement. Ihre inneren Bilder waren tatsächlich Realität geworden. Wie schade, dass sie das alles nicht fotografieren durfte! Viel zu riskant. Und im Grunde wollte sie die Bilder nicht konservieren, sondern ihre Fantasien loswerden, um als Ehefrau ganz Julian zu gehören.
Als Tatort für ihren Junggesellinnenabschied hatte sie sich ein raffiniertes Separee in einem Club ausgesucht, das nur durch eine Milchglasscheibe vom übrigen Geschehen abgetrennt war. Der Gedanke, die Schatten der normalen Clubgäste durch die Scheibe wahrzunehmen, ihre Stimmen zu hören und zu wissen, dass diese nicht mal ahnten, was sie dahinter trieb, war für Celine ein Extra-Kick. Das Personal hatte einen eigenen Eingang zum Separee, so dass die große Glastür, die in den Club führte, verschlossen bleiben konnte.
Keine von ihnen war je in diesem Club gewesen. Celine fragte sich insgeheim, ob ihr Zukünftiger sich hier vielleicht schon einmal mit seinen Kumpels vergnügt hatte. Doch kaum einer wusste von den Separees, von außen sahen sie aus wie raffiniert gestaltete Wände. Und hätte Celine nicht den Tipp von der Chefin eines Escort-Services bekommen, wäre sie selbst nie draufgekommen.
Sandra und Vera, die sich nicht getraut hatten, alleine den stylischen Club zu betreten, sahen sich argwöhnisch um. Wände und Möbel aus schwarzem Lack ließen die weißen Lederpolster noch makelloser strahlen.
Celine fand diese klare Atmosphäre perfekt, um ihr ungewöhnliches Buffet richtig zur Geltung zu bringen. Sie winkte den beiden und empfing sie vor dem Separee. Sie hatte einen langen schwarzen Mantel übergeworfen und ihn fest mit einem Gürtel zugezogen, damit niemand sah, was sie drunter trug.
»Wie schön, dass ihr da seid«, sagte sie, umarmte und küsste sie. Dann zog sie die Milchglastür auf. »Kommt schnell rein.«
Im Separee streifte Vera sofort ihren Trenchcoat von den Schultern. Celine nahm ihn ihr ab und hängte ihn auf einen Wandhaken neben der Tür. Sehr langsam knöpfte Sandra ihren Dufflecoat auf, der viel zu sportlich für diesen Anlass wirkte. Doch als sie ihn auszog, rief Celine: »Wow!« Anerkennend musterte sie ihre beiden Freundinnen. »Ich bin stolz auf euch. Ihr seht einfach hinreißend aus.«
Während Vera sich so selbstverständlich in ihrer transparenten Aufmachung bewegte, als wäre dies ihre Alltagskleidung, wirkte Sandra, als hätte sie sich das Outfit ausgeborgt. Sie war auch sonst nie besonders geschickt darin, sich zu schminken und herzurichten. Aber ihre tolle Figur kam in dem Leoparden-Teddy mit passenden, sehr neckischen Leo-Ankle-Boots super zur Geltung. Geschmeichelt drehte sie Pirouetten vor ihren Freundinnen, so dass ihre langen blonden Locken anmutig mitschwangen.
Aber auch Celine konnte sich sehen lassen. Sie hatte sich für sündiges Lila entschieden, das in spannendem Kontrast zu ihrer strengen Hochsteckfrisur stand. Eigentlich war sie der unkomplizierte Jeans-und-T-Shirt-Typ, und Lila war wohl die einzige Farbe, die sie bisher noch nie in ihrem Leben getragen hatte. Sich Julians Gesichtsausdruck vorzustellen, wenn er sie in den enganliegenden, viktorianisch anmuten den schwarzen Schnürstiefeln sähe, die sich bis zur Wade an ihre lilafarbenen Spitzenstrümpfe schmiegten, war schon höchst inspirierend. Sie pfiff auf den »Frauen sollten nicht zu Sexobjekten degradiert werden« -Quatsch. Abgesehen davon, dass sie nur zu gern Julians Sexobjekt war, genoss sie es an diesem speziellen Abend, ihre Freundinnen als solche zu sehen.
»Und du erst«, erwiderte Sandra, als Celine auch ihren Mantel ausgezogen hatte. »Sieh dich nur an.« Sie strich bewundernd über Celines hauteng sitzende Satinkorsage und zupfte zaghaft an den schwarzen Spitzenschößchen, die ihren kleinen sportlichen Po betonten, auf den sie sehr stolz war. »Dass du morgen schon in unschuldigem Weiß in der Kirche stehen wirst, ist unvorstellbar.«
»Stimmt.« Celine lachte kokett und ließ die schwarzen Strumpfhalter schnalzen. Auch für sie war dies eine Premiere, doch zunächst musste sie die Initiative ergreifen.
»Keine Angst, wir werden hier ganz für uns sein«, sagte sie zu Sandra, um ihr die Anspannung zu nehmen. »Schau mal, das ist hier wie im Krankenhaus.« Sie zeigte ihr einen kleinen metallenen Knopf, der diskret an der Wand neben der Glastür angebracht war. »Wenn wir irgendwas brauchen, muss ich nur diese Klingel betätigen, und - schwupp - erscheint auch schon unser persönlicher Flaschengeist.« Sie...