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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 20. April 2013
Bei US-Mainstream-Horror bin ich schon seit geraumer Zeit ziemlich skeptisch geworden. Zu oft auf Hochglanz poliert, zu viele Teenies und Twens, zu ausgelutscht die Handlungsstränge. Sinister wollte ich zuerst gar nicht sehen, habe dann aber doch einen Blick riskiert und es nicht bereut. Filme mit Snuff-Thematik fand ich nämlich schon immer faszinierend, und ich war gespannt, was die Amis bei diesem Mainstream-Film daraus gemacht haben. Eine ganze Menge! Und dies ist ganz und gar kein klassischer Mainstream-Horror mehr geworden. Die Snuff-Filmausschnitte auf Super 8 bilden von Anfang an eine verstörende Atmosphäre, die den Zuschauer unweigerlich gefangen nimmt. Man will unbedingt wissen, wo die Super 8-Filme herkommen und wer sie gedreht hat.
Als das übernatürliche Element ins Spiel kam, dachte ich mir zuerst, daß der Film vermutlich einfach im Nichts enden und den Zuschauer mit einer Menge offener Fragen und einem offenen und unbefriedigenden Ende zurücklassen würde. Außerdem dachte ich, daß die übernatürlichen Elemente die ganze Snuff-Thematik wieder zunichte machen würden. Aber weit gefehlt. Meine Befürchtungen haben sich allesamt nicht bewahrheitet. Die übernatürlichen Einflüsse kommen sehr dezent zum Einsatz, setzen aber der gruseligen Atmosphäre die Krone auf und drehen zudem mächtig an der Spannungsschraube. In der zweiten Hälfte wird der Film immer besser und entwickelt eine richtige Sogwirkung. Das Finale ist absolute klasse, denn das hätte ich niemals erwartet. Daß sich die Amis trauen, so einen harten Schluß für einen Horrorfilm zu drehen hat mich echt schockiert (und natürlich auch begeistert, denn ich war ganz hin und weg, als der Abspann lief). Mein lieber Schwan, das ist endlich mal ein gelungener Abschluß, so ganz nach meinem Geschmack. Hier haben sich die Filmemacher schon ein bißchen weit aus dem Fenster gelehnt, und endlich trauen sich die Amis mal, ein richtig verstörendes, aber logisch (weitestgehend) abgerundetes Ende zu drehen, mit dem man nie gerechnet hätte. Hut ab! Somit bleibt mir Sinister als Meilenstein des modernen Horrorfilms in Erinnerung, denn dies ist ein echter Edelstein unter den Horrorfilmen geworden: Kompromißlos, hart, ohne Humor, und ohne jegliche dumme Sprüche. So muß echter Erwachsenen-Horror aussehen. Genau so, und nicht anders! Mein persönlicher Geheimtipp.
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am 11. September 2015
Sinister hat auf meiner Top- Horror- Liste "The Ring" den ersten Platz streitig gemacht!
Das liegt vor allem daran, dass ich das Element "Video" in diesem Film (ebenso wie in "The Ring") so unglaublich faszinierend eingesetzt finde. Wie auch in "The Ring" haben wir unheimliche Videos, die unser Protagonist findet und ansieht. Dass diese vermeintliche "Familienstreifen" sind, von dem Grillfest, der Poolparty usw. macht das Ganze noch wirkungsvoller. Bei jedem einzelnen "Familien"video standen mir die Haare zu Berge. Und die schöne Detektivstory, die dann diesen Filmen auf den Grunde geht, ist auch schön gestaltet, mit einer erschlagenden Wendung zum Ende, die mitreißt.

Auf den Film gestoßen sind wir über die Filmmusik, die zu den stimmungsvollsten Soundtracks gehört, die ich je bei Horrorfilmen gehört habe. Diese Musik hat mich so neugierig gemacht, dass ich unbedingt wissen wollte, wo diese Musik eigentlich rein gehört.

Also... wer noch überlegt, ob er diesen Film gucken soll:
Dem schlage ich vor, sich einfach mal vom Soundtrack das Lied "Sleepy Time" anzuhören... und wen diese Atmosphäre dann noch nicht eingefangen hat... Tja, weiß auch nicht... :D dann haben wir verschiedene Geschmäcker
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am 29. September 2015
Mit Ethan Hawke sicher eine gute Besetzung. Die tröstet aber nicht über den etwas mageren Plot hinweg. Wer Horror sucht, bekommt hier wenig. Gruselig ist anders. Der Spannungsbogen bleibt recht ungespannt. Die Art den Horror in Bilder zu fassen ist zeitgenössisch - schafft aber nichts neues und bleibt dabei hinter vielen Vorbildern zurück. Trotz Ethan Hawke ein eher langweiliger Film. Den dritten Stern nur, weil er tatsächlich mit billigem B-Horrormovie nichts zu tun hat.
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am 31. August 2015
Es ist schwer, einem Film wie „Sinister“ wirklich gerecht zu werden – und es ist schwer zu erklären, warum, ohne Interessierten zu viel über die Handlung zu verraten und ihnen damit evtl. den Spaß zu verderben.
Wer atmosphärisch dichte Horror-Filme mag, der wird „Sinister“ sicherlich dafür schätzen. Die Bilder sind gut inszeniert, wenn auch an einigen Stellen (und zwar NICHT an den spannenden) zu dunkel geraten. Ethan Hawke als Hauptdarsteller macht seine Sache wirklich gut und liefert ein glaubhaftes Portrait des Schriftstellers ab, der unter dem Druck steht, einen neuen Bestseller produzieren zu müssen; auch die Leistungen der anderen Darstellerinnen und Darsteller stehen ihm nicht nach. Insofern ist – bis dahin – alles wirklich in Ordnung mit diesem Film.
Leider jedoch lässt die interne Logik zu wünschen übrig. Wohlgemerkt: Ein Thriller mit eindeutigen Motiven des Übernatürlichen muss nicht (und kann auch gar nicht) nur unserer Realität verbunden sein. Doch er sollte in sich stimmig sein und wenn schließlich eine Auflösung präsentiert wird, die aufgrund simpler physischer Grenzen nicht funktioniert, müssen diese entweder im Sinne einer höheren Realität aufgehoben werden – oder es bleibt eben für jene, die auch bei Horrorfilmen innere Logik erwarten, ein schaler Nachgeschmack.

Ja, ich weiß, das ist nur für die zu verstehen, die den Film gesehen haben. Also sagen wir einfach: Wenn Sie übernatürliche Thriller-Unterhaltung suchen und es Ihnen auf die Logik nicht ankommt, dann schauen Sie sich den Film an und er wird Ihnen vermutlich gefallen. Wenn Sie allerdings ein Freund von in sich schlüssigen Handlungen sind, bereiten Sie sich auf ein Ärgernis vor … oder ersparen Sie es sich.
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am 11. August 2013
Was erwarte ich von einem guten Horrorfilm?

Der größte Horror sollte sich in meinem Kopf abspielen und mir nicht in Form von Körperteilen und literweise Kunstblut entgegenkleckern.

Wer etwas wie Hostel oder Saw erwartet, wird definitiv enttäuscht. Diese Filme sind zwar auch ziemlich horrormäßig aber eher durch die vordergründigen Ekelmomente oder die schauspielerische Leistung. Saw I und II sind auf jeden Fall einen Blick wert, aber nicht mit diesem Film vergleichbar.

Der Film zielt eher auf die Psyche und das Unterbewusste des Zuschauers ab und erinnert mich in der Art extrem an The Ring (kenne nur den US Film aus 2002) und wie eine andere Bewertung verspricht, hat man wirklich die ganze Nacht was davon.

Zum Film will ich nicht viel verraten, schaut ihn euch lieber an. Je weniger Infos man hat, desto unvoreingenommener geht man vielleicht ran und kann sich darauf einlassen.

Die Filmaufnahmen haben auf jeden Fall einen "Oha" bzw. "Ach du Sch...." - Effekt, zoomen aber nicht zu tief in das Grauen, um eklig zu wirken. Die Schockmomente sind gut gesetzt und ab und an ist auch Gänsehaut zu erwarten. Leider gibt es auch den einen oder anderen Negativpunkt (Deputy SoundSo und teilweise die Reaktionen der Eltern) obwohl ich mich Frage ob es ohne diese Kontraste wirklich ein noch besserer Film geworden wäre.

Wer auf "anspruchsvollen" Horror steht, ist hier auf jeden Fall richtig.
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am 14. Juni 2016
Ich war absolut positiv überrascht von diesem Film!
Er ist spannend und trotz weniger klassischer blutgetränkter Horrorfilm-Szenen, kann man sich durchaus gruseln. Insbesondere die Story hat mich überzeugt: sie ist durchdacht und nachvollziehbar, hat auch etwas neues und ist vor allem nicht einfach nur 08/15 klischeebehaftet und überladen.
Was ebenfalls gefällt: Auch die Fortsetzung kann sich absolut sehen lassen (oder besser gesagt gesehen werden).
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am 30. Mai 2016
Direkt zu Anfang muss ich leider die Leute enttäuschen, die nur blutige Horrorfilme mögen. Denn dieser Film setzt auf seine düstere Atmosphäre und auf den Horror im Kopf.

Zu der Handlung muss ich nicht viel sagen, da die Inhaltsangabe den Film schon sehr gut wiedergibt. Meiner Meinung nach fängt der Film schon mit einer gewissen Grundspannung an und baut diese gut aus. Bei den Filmsequenzen kommt es einem nicht so vor, als ob man als dritte Person daneben stehen würde, sondern als Herr Oswalt die Filme sehen würde. Und an diesem Punkt komme ich wieder zu dem Punkt zurück, dass sich der Horror im Kopf manifestiert und man ihn nicht stumpf vorgesetzt bekommt.
Ich habe den Film "schon" zum zweiten Mal gesehen und fand ihn nicht schlechter oder weniger spannend als das erste Mal.

Zum Ende muss ich David Brisbin ein großes Lob aussprechen, dass er über den ganzen Film hinweg, eine großartige schauspielerische Leistung abgibt, und man ihm seine Emotionen abkaufen kann.
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am 8. Mai 2016
Wirklich durchschnittliche, schon x-mal gehörte Story.

Der Sound war für mich der Hammer. Wie schon von einigen bemerkt, passiert nicht allzuviel. Das ist so ganz altmodische Suggestion. Wie schön, daß sowas noch funktioniert :-))

Ich drehte dem Fernseher dann den Rücken zu und legte Patiencen am PC. Der Soundtrack ließ mich trotzdem alle 10 Minuten aufstehen und die Wohnung kontrollieren. Normalerweise bin ich nicht so leicht zu beeindrucken.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Juli 2013
„Sinister“ (lateinisch) bedeutet „dunkel“, „düster“ - und düster ist dieser Film auch.

Wir haben hier wieder einen Oldschool-Grusler im Stile von „Insidious“, der weder ein Actionfeuerwerk noch Gore bietet.
Tatsächlich ist dieser Film relativ blutarm, dafür eher ruhig-atmosphärisch.

Kurz zur Story:

Der erfolgsmäßig nicht mehr ganz oben schwimmende Schriftsteller Ellison (Ethan Hawke) muss mit Frau und Kindern in ein abgelegenes Haus ziehen, in dem vor einiger Zeit eine Familie auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Ellison versucht, anhand dieses ungeklärten Verbrechens einen neuen Bestseller zu schreiben…
Aber er hat nicht mit der Kiste auf dem Dachboden gerechnet…

Im Versuchsaufbau, ob einem dieser unheimliche Film von Scott Derrickson („Der Exorzismus der Emily Rose“, „Der Tag, an dem die Erde stillstand“)
gefällt, darf in jedem Falle folgendes nicht fehlen:

- Surroundanlage, nicht ganz leise eingestellt
- Subwoofer (hier gibt es viele tiefe Frequenzen)
- gemütlich dunkle Atmosphäre zu Hause.

Wer an folgender Situationsbeschreibung seine Freude hat, der ist hier richtig:

„…Der alte Super 8-Projektor entwickelte plötzlich ein Eigenleben und zeigte schreckliche Bilder…“.

Hier gibt es knarzende Dielen, plötzliches Gepoltere, Stromausfall, unheimliche Geräusche.

Wer sich an den Versuchsaufbau hält und für solche Filme etwas übrig hat, der wird sich vor Angst fast in die Hosen machen.

Tipp für ungemütliche Abende!
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am 13. Juni 2016
Dieser Film lief in der Nacht im fernsehen. Mmhhh mal laufen lassen und es fesselt dich schon nach wenigen Minuten. Ein tolles rundum Paket. Spannend, gruselig, packend. Ich kann diesen Film nur empfehlen. Teil 2 ist Pflicht und sofort bestellt. Warte auf teil 3.
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