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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein "etwas anderes" Buch - für Geniesser....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Singularität: Roman (Taschenbuch)
Ich erspare Euch, hier den Inhalt nochmals wiederzugeben, dafür gibt's ja bereits genügend andere Bewertungen. Offenbar spaltet jedoch dieses Buch die Leserschaft in zwei Lager, daher möchte ich lieber kurz darauf einzugehen, was aus meiner Sicht von dem Buch zu erwarten ist - und was nicht.Wer eine "knallharte" Space-Opera erwartet, dürfte (siehe auch die entsprechenden Rezensionen) bitter enttäuscht werden. Wer jedoch ein Buch sucht, welches nicht nur vor Witz, völlig irrwitziger Ideen und Esprit nur so strotzt (z.B. ein Admiral, welcher neben seiner Senilität unter seiner Scheinschwangerschaft leidet), sondern auch auf einer zweiten Ebene einige sehr ernsthafte Gedanken durchspielt, kommt voll auf seine Rechnung. Bei den ernsthaften Gedanken geht es zum Beispiel um Fragestellungen, wie es sich gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich auswirken würde, wenn wir eines Tages - beispielsweise durch die Hilfe technologisch weiterentwickelter Rassen (im Buch verhält es sich zwar etwas anders) - in der Lage wären, alle unsere materiellen Wünsche erfüllen zu können. Im Gegensatz zu anderen Büchern werden solche Fragen aber nicht auf penetrante Weise trocken der Geschichte aufgepfropft, sondern sind verpackt in einen wunderschönen und knallbunten Blumenstrauss an herrlichen Ideen und einem spannenden Handlungsbogen. Obwohl ich zugeben muss, dass "Per Anhalter durch die Galaxis" wirklich Kult ist und ich auch Freude daran hatte, ist es mir auf Dauer einen Tick zu "klamaukig" und nutzt sich etwas ab. Mit "Singularität" ist es Charles Stross jedoch nun gelungen, mindestens genauso irrwitzige Ideen zu entwickeln, diese jedoch in einen etwas bodenständigeren (wenn auch nicht immer so ganz bierernsten) Rahmen einzubringen und dabei erst noch einen Bezug zur "Science" zu schaffen. Für mich ist dieses Buch nach vielen Enttäuschungen im Bereich der SF wieder eines, was mir wirklich Freude bereitet hat. Ich hatte mir zwar vorgenommen, langsam zu lesen, aber ich konnte mich schlicht nicht beherrschen - und viel zu früh bin ich schon durch damit (aber nur für das erste Mal...). Fazit: Kult ist wieder mal angesagt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ungewöhnlicher Mix, leider schwache 2. Hälfte,
Von Andreas (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Singularität: Roman (Taschenbuch)
Charles Stross liefert einen ungewöhnlichen Mix ab aus Hard SF, Satire und etwas Politik. Einige Ideen sind recht interessant und hätten es verdient, mehr in den Mittelpunkt gerückt zu werden (z.B. das FESTIVAL, das Eschaton, Rouchards Welt). Leider hat der Autor anderes im Sinn und schildert lieber eine recht banale Geschichte, vermischt mit unverständlichen Raumschlachten. Die Charaktere bleiben flach und klischeehaft, der Schluss ist unbefriedigend. Schade, hier wird viel Potential verschenkt! Zu kritisieren ist außerdem die Übersetzung, die stellenweise für Verwirrung sorgt. Wenn schon "Beschleunigung" mit "Geschwindigkeit" verwechselt wird, möchte ich nicht wissen, was noch alles für Fehler drin sind. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Am Anfang war das Telefon!,
Rezension bezieht sich auf: Singularität: Roman (Taschenbuch)
Zumindest in diesem Sc-Fi Roman. Der Anfang ist, wie bereits öfter erwähnt, sehr gelungen. Man möchte wissen, was dahinter steckt, wenn Telefone vom Himmel regnen. Doch dann verliert die Geschicht an fahrt... Die Handlung findet zum größten Teil auf der Lord Vanek, dem Vorzeigeschlachtschiff der Neuen Republik, statt. Die Hauptpersonen werden relative detailiert gezeichnet und gewinnen an Kontur, ganz im Gegensatz zu fast allen anderen Personen an Bord. Man kann die Personen kaum auseinanderhalten, ob sie nun Bauer, Sauer, Helsingus, Mirsky, Mumentz heißen. Da wäre es mit Sicherheit klüger gewesen, die Handlung auf dem Planeten Rochards Welt zu verlagern, da dort wirklich interessante Dinge geschehen... Doch es würde zu kurz greifen, hier nur zu kritisieren. Der Autor baut sehr interessant Ideen ein, wie z.B. ewiges Leben, Implantate, Kritische Theorie, Killerclowns, alles vorstellbare produzierende Maschienen, usw.. Diese Ideen und das sehr durchdacht aufgebaute Universum geben meiner Meinung nach dem Buch seine eigentliche Tiefe und machen es aus diesem Grund lesenswert, auch wenn ich mich ein wenig durch den Mittelteil gequält habe. Gegen Ende wird es aber dann noch einmal spannend. "Verschwendetes potential" habe ich oft gelesen und muß mich dem leider anschließen, denn Nebenhandlung scheint durchweg mehr zu reizen als die Haupthandlung. Ich hoffe, dass Charles Stross nächstes mal den richtigen Aufenthaltsort für seine Hauptpersonen findet, denn dann könnte es ein sehr gutes Buch werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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