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Singularität Taschenbuch – 1. März 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1. (1. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453520165
  • ISBN-13: 978-3453520165
  • Originaltitel: Singularity Sky
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 441.822 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Pressestimmen

»Charles Stross ist der neue Superstar der amerikanischen Science-Fiction!« (SF Chronicle)

Klappentext

»Charles Stross ist der neue Superstar der amerikanischen Science-Fiction!«
SF Chronicle

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Dick am 12. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Ich erspare Euch, hier den Inhalt nochmals wiederzugeben, dafür gibt's ja bereits genügend andere Bewertungen. Offenbar spaltet jedoch dieses Buch die Leserschaft in zwei Lager, daher möchte ich lieber kurz darauf einzugehen, was aus meiner Sicht von dem Buch zu erwarten ist - und was nicht.

Wer eine "knallharte" Space-Opera erwartet, dürfte (siehe auch die entsprechenden Rezensionen) bitter enttäuscht werden.

Wer jedoch ein Buch sucht, welches nicht nur vor Witz, völlig irrwitziger Ideen und Esprit nur so strotzt (z.B. ein Admiral, welcher neben seiner Senilität unter seiner Scheinschwangerschaft leidet), sondern auch auf einer zweiten Ebene einige sehr ernsthafte Gedanken durchspielt, kommt voll auf seine Rechnung.

Bei den ernsthaften Gedanken geht es zum Beispiel um Fragestellungen, wie es sich gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich auswirken würde, wenn wir eines Tages - beispielsweise durch die Hilfe technologisch weiterentwickelter Rassen (im Buch verhält es sich zwar etwas anders) - in der Lage wären, alle unsere materiellen Wünsche erfüllen zu können.

Im Gegensatz zu anderen Büchern werden solche Fragen aber nicht auf penetrante Weise trocken der Geschichte aufgepfropft, sondern sind verpackt in einen wunderschönen und knallbunten Blumenstrauss an herrlichen Ideen und einem spannenden Handlungsbogen.

Obwohl ich zugeben muss, dass "Per Anhalter durch die Galaxis" wirklich Kult ist und ich auch Freude daran hatte, ist es mir auf Dauer einen Tick zu "klamaukig" und nutzt sich etwas ab.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Miayak am 27. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Zumindest in diesem Sc-Fi Roman. Der Anfang ist, wie bereits öfter erwähnt, sehr gelungen. Man möchte wissen, was dahinter steckt, wenn Telefone vom Himmel regnen.
Doch dann verliert die Geschicht an fahrt... Die Handlung findet zum größten Teil auf der Lord Vanek, dem Vorzeigeschlachtschiff der Neuen Republik, statt. Die Hauptpersonen werden relative detailiert gezeichnet und gewinnen an Kontur, ganz im Gegensatz zu fast allen anderen Personen an Bord. Man kann die Personen kaum auseinanderhalten, ob sie nun Bauer, Sauer, Helsingus, Mirsky, Mumentz heißen. Da wäre es mit Sicherheit klüger gewesen, die Handlung auf dem Planeten Rochards Welt zu verlagern, da dort wirklich interessante Dinge geschehen...
Ein weiterer Schwachpunkt sind teilweise "Handwerkliche" Fehler des Autors. Gegen Ende kommt in zwei aufeinanderfolgenden Kapiteln dergleich Dialog zwischen Maritn und Rachel, den beiden Hauptpersonen, vor. Martin ist zweimal überrascht, als ihm Rachel ihren eigentlichen Auftrag erzählt. Beim ersten mal ist die Reaktion ja verständlich, beim zweiten mal wirkt die Sache aber sehr seltsam. (Leidet Martin an Gedächtnisverlust?)
Doch es würde zu kurz greifen, hier nur zu kritisieren. Der Autor baut sehr interessant Ideen ein, wie z.B. ewiges Leben, Implantate, Kritische Theorie, Killerclowns, alles vorstellbare produzierende Maschienen, usw.. Diese Ideen und das sehr durchdacht aufgebaute Universum geben meiner Meinung nach dem Buch seine eigentliche Tiefe und machen es aus diesem Grund lesenswert, auch wenn ich mich ein wenig durch den Mittelteil gequält habe. Gegen Ende wird es aber dann noch einmal spannend.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas am 24. März 2005
Format: Taschenbuch
Charles Stross liefert einen ungewöhnlichen Mix ab aus Hard SF, Satire und etwas Politik. Einige Ideen sind recht interessant und hätten es verdient, mehr in den Mittelpunkt gerückt zu werden (z.B. das FESTIVAL, das Eschaton, Rouchards Welt). Leider hat der Autor anderes im Sinn und schildert lieber eine recht banale Geschichte, vermischt mit unverständlichen Raumschlachten. Die Charaktere bleiben flach und klischeehaft, der Schluss ist unbefriedigend.
Schade, hier wird viel Potential verschenkt! Zu kritisieren ist außerdem die Übersetzung, die stellenweise für Verwirrung sorgt. Wenn schon "Beschleunigung" mit "Geschwindigkeit" verwechselt wird, möchte ich nicht wissen, was noch alles für Fehler drin sind.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Harbach am 12. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Seit Mitte der achtziger Jahre begannen britische Science Fiction Autoren Amerikas Vorherrschaft auf dem Gebiet der Space Opera systematisch zu gefährden. Iain Banks, M. John Harrisons oder Stephen Baxters oft epische, Generationen umspannenden Sagen hatten in ihrem Kern oft barocke Züge.
Charles Stross erster Roman nach einer Reihe von guten, aber nicht aufsehen erregenden Kurzgeschichten nimmt diese Tradition auf .Er entwickelt seinen vielfältigen und ideenreichen Stoff auf den Grundlagen klassischer Jules Verne oder Alexandre Dumas Geschichten in ungewöhnliche Richtungen weiter.
Die grundlegende Story ist einfach angelegt: Er kombiniert James Bond im All - mit einem intelligenten männlichen Spion und einer sehr dreidimensional angelegten Gegenagentin - mit einer rasanten „Das Imperium schlägt zurück" Handlung und Bezügen zu den künstlichen Intelligenzen als Vater- und Mutterersatz von aufstrebenden menschlichen Kolonien im All.
Es finden sich Anspielungen auf Terry Pratchetts Romane - das laufende Gepäck - und die schief gelaufene Entwicklungen politischer Großmannsträume. Mit fast boshafter Ironie lässt der Autor vom „Festival", einer unbekannten und unergründlichen fremden Macht, Telefone auf eine entfernte planetare Kolonie aus dem Orbit herunterregnen. Das dekadente russische Imperium, das bislang die Zügel diktatorisch in Händen hielt, verwandelt sich in einen zarten sowjetischen Schmetterling. Die alten herrschenden Zöpfe wollen das Universum mit Krieg überziehen und die Spione der alten Erde sollen die Waffensysteme ausspionieren.
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