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Singing Detective [UK Import]
 
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Singing Detective [UK Import]

Robert Jr. Downey , Mel Gibson , Keith Gordon    Nicht geprüft   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Jr. Downey, Mel Gibson, Robin Wright Penn, Katie Holmes, Jeremy Northam
  • Regisseur(e): Keith Gordon
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00029RDS6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.983 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein von Schuppenflechte entstelltes Gesicht, die Fratze eines Mannes, der sich vor Schmerzen windet. Dan Dark heißt der Kranke, ein erfolgloser Krimi-Autor, der seine Wut, seine Hilflosigkeit in die Welt hinausschreit. Mit Krankenhauspersonal und Doktoren streitet er, verweigert strikt die Einnahme von Medikamenten. So vermengen sich fiebernd Realität und Fiktion, während Freunde und Bekannte seine (Alb-)Träume bevölkern und er selbst als zynischer, singender Detektiv versucht, den Mord an einer Prostituierten aufzuklären.

Video.de

Mag der Plot nicht ganz schlüssig sein, fügen sich die verschieden Erzählebenen nicht immer perfekt zusammen, lohnt es doch unbedingt, sich diesen absurden, flüssig inszenierten, streckenweise optisch schwer erträglichen Genre-Mix anzusehen. Independent-Regisseur Keith Gordon ("Waking the Dead") geht spielerisch mit den Versatzstücken diverser Gattungen um, paart Film noir mit Musical. Eine BBC-Mini-Serie stand Pate bei diesem großartig besetzten, radikalen Anarcho-Spaß, der als Kampfansage an den Mainstream gefällt.

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Kundenrezensionen

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mara
Format:DVD
Was erwartet den Zuschauer dieses Films? Krimi? Musical? Krankheitsgeschichte? Psychogramm? Ja, und zwar alles zusammen.

Der Autor Dan Dark leidet an einer schmerzhaften Hautkrankheit, die seinen gesamten Körper in eine abstoßend geschuppte Fläche verwandelt hat, und liegt monatelang fast hilflos in einer Klinik. Mitleid oder Sympathie kann aber kaum jemand für ihn empfinden. Dan Dark flucht, schreit, beleidigt und demütigt andere. Er ist ein Meister des Wortes und benutzt seine sprachlichen Fähigkeiten als Waffe und als Schutzmechanismus.
Der "Singende Detektiv" dagegen ist ein cooler Detektiv der Film Noir-Zeit, der als Nebenjob auf der Bühne Songs schmettert und in ein mysteriöses Komplott von Mord und Landesverrat gezogen wird.
Gemeinsamkeit? "Der singende Detektiv" stellt sich als Hauptcharakter und Titel des ersten Buches von Dan Dark heraus.
Die Paranoia und die Fieberschübe führen zu diversen absurden Episoden, wenn Dan z. B. immer wieder seine Umgebung in Gesang und Tanz ausbrechen sieht oder Personen aus seinem Buch im Krankenhaus auftauchen, um nach dem Sinn ihrer Existenz zu fragen.

Worum geht es nun im Film? Kurz gesagt: um eine Achterbahnfahrt in einem menschlichen Geist. Dan Dark ist auf sein Einzelzimmer beschränkt und zeitweise fast bewegungsunfähig. Sein scharfer Verstand taucht in die Welt seines ersten Buches ein und schreibt diese konstant um, bis die Welten sich in seiner Vorstellung vermischen. Verschärfend kommt noch die Begegnung mit seinem kauzigen Psychotherapeuten hinzu, der Dan dazu zwingt, sich auch mit seinen Kindheitserlebnissen und der Ehe mit Nicola zu beschäftigen. Dabei benutzt er das Buch 'The Singing Detective' zur Spurensuche im Fall des Patienten Dark, dessen innere Probleme sich seiner Meinung nach in der Hautkrankheit äußern. Und wirklich, je tiefer man in die geistige Welt Dans eindringt, desto klarer wird die Bedeutung seines ersten Buches als Mittel der Verarbeitung. Da tauchen die schmierigen Kerle, die er einst als Kind zu einer traumatisierenden Zeit traf, als mieses mysteriöses Gaunerpaar (oder Agentenpaar) als Nebenfiguren im Roman auf. Und der glatte Bösewicht entpuppt sich kurzfristiger Liebhaber von Dans Mutter, ein Liebesakt, den der kleine Dan zufällig beobachtet und der zu seinem erschreckenden Frauenbild beitrug. In paranoider Fiebervorstellung sieht er diesen Bösewicht mit der eigenen Ehefrau Nicola zusammen ein Komplott schmieden.

Der Film beruht auf der gleichnamigen Fernsehserie mit Michael Gambon als Hauptdarsteller (hier klarer Philip Marlow genannt ^^). Wer diese fast 8-stündige Serie kennt und schätzt, wird von der filmischen Umsetzung nicht unbedingt begeistert sein, da doch ein bisschen sehr gekürzt wurde. Die Musicalnummern, Erinnerungsfragmente, Halluzinationen usw., die in der Serie ausgewogen dargestellt werden, geraten im Film in ein starkes Ungleichgewicht. Die (wahrscheinlich publikumswirksamsten) Gesangsnummern sind überdurchschnittlich vorhanden, während die traumatische Vergangenheit, die ja der Auslöser ist, eher nebenbei abgehandelt wird (die quälenden Schulepisoden sind bspw. überhaupt nicht vorhanden). Während Philip Marlow im Mehrbettsaal des Krankenhauses auch in der Interaktion mit seinen Mitpatienten zu sehen war, ist Dan Dark im Einzelzimmer nur selbstbezogen dargestellt. Produzent Mel Gibson, der davon spricht, dass mit dem Film eine hippere Version produziert wurde, hat sicherlich recht, doch dafür verliert sich viel des ursprünglichen Charmes und auch viel innere Schlüssigkeit. So vermisse ich hier die zynischen Duelle zwischen Philip und seiner Frau. Nicola im Film hat Dan Dark kaum etwas entgegenzusetzen.

Robert Downey jr. (sozusagen in der Doppelrolle des Dan Dark) glänzt schauspielerisch und wirkt sehr überzeugend. Robin Penn Wright als Ehefrau Nicola dagegen hat mich sehr enttäuscht. Sie sollte offenbar als Mischung aus Vamp und treuer Seele auftauchen, doch das kommt für mich kaum zum Vorschein. Vielleicht trägt dazu auch bei, dass sie inzwischen so knochig ist, dass da nicht mehr viel Erotisches zu entdecken ist (na gut, ist natürlich Geschmackssache). Mel Gibson als kauziger Psychotherapeut ist mit künstlicher Glatze, gebückter Körperhaltung etc. kaum zu erkennen. Wer den Film im Original sieht, wird sogar mit einer deutlich anderen Stimme Gibsons konfrontiert. Klasse. Blässlich bleibt Katie Holmes als engelhafte Krankenschwester.

Als Extras gibt es untertitelte und thematisch abgegrenzte Interviews, die allerdings selten über das Niveau allgemeinen Kollegenlobs hinausgehen. Die Untertitel sind soweit o.k., aber leider finden sich auch diverse Probleme (wenn z. B. 'miserable' mit 'mies' übersetzt wird, was in diesem Zusammenhang aber 'mitleiderregend' heißt. Und was soll bitte die Übersetzung von "Lose your mind and come to your senses" mit "Verliere deinen Verstand und komme an deine Gefühle" Gefühle?). Weitere Extras: Filmographie, Hinter den Kulissen (einige unkommentierte Aufnahmen von Dreharbeiten, witzig: wie man aus Mel Gibsons Perücke Teufelshörner bastelt), ein besonderer Filmtipp und diverse Trailer.

Negativ: Es gibt mal wieder keinerlei Untertitel für den Film. Schade vor allem, weil dieser sehr dialogbezogen ist. Die DVD-Möglichkeiten sind kaum ausgenutzt.
Positiv: Sehr viel Respekt dafür, dass kaum hollywoodgerecht aufbereitet wurde. Die Handlung wurde zwar in die Gegenwart und in die USA verlegt und die Handelnden sind meist sehr viel jünger als in der Serie. Aber weiterhin ist der Blick auf die Verunstaltung von Gesicht und Körper des Kranken nicht verstellt. Da sieht man die Hautschuppen, die Geschwüre und das Leid Dan Darks. Unverstellt auch die Darstellung der Sexualität, die von Dan als schmutzig, kalt und teilweise lächerlich empfunden wurde. So wird sie hier auch dargestellt. Auch der Zynismus und das zeitweise unerträgliche Verhalten Dans wird nicht gemildert.

Fazit: Ein Film, der sicher vielen nicht gefallen wird, der aber durchaus wert ist, gesehen zu werden. Und wer den Abspann sieht, kann sich über den Hauptdarsteller freuen, der hier das letzte Lied des Films diesmal mit seiner eigenen Stimme singt.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Trashig 25. September 2011
Von Shana
Format:DVD
Ja, der Film ist trashig, ja, ich liebe ihn. Ich hatte sehr viel Spass beim Sehen und habe mehrfach laut gelacht. Allerdings muß ich zugeben, dass ich auch ein großer Fan von Robert Downey Jr. bin. Er spielt seine Rollen immer zu 100% und das macht die Filme, meiner Meinung nach, absolut sehenswert. Und da er auch noch singen kann, darf man sich beim Abspann auch noch über ein selbst gesungenes Lied freuen. Ich bin mit gemischten Erwartungen an den Film rangegangen und wurde nicht enttäuscht. Soviel Absurdes hab ich selten gesehen. Von mir gibts 5 Sterne.
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The Singing Detective 27. November 2011
Von Rennkart
Format:DVD
Sehr subtiler Charakter der dargestellt wird.
Teilweise chaotische Rollenspiel, dass durch die schauspielerische Leistung von RDJ hervorsticht.
Durch die Narben am Anfagen ein gschmackiger Film.
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