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Sinfonien 1-4 (Gesamtaufnahme)
 
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Sinfonien 1-4 (Gesamtaufnahme) [Doppel-CD]

Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Orchester: Wiener Philharmoniker
  • Komponist: Robert Schumann
  • Audio CD (7. Januar 1997)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal)
  • ASIN: B000001GY9
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Disk 1:

Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Symphony No.1 in B flat, Op.38 - "Spring" - 1. Andante un poco maestoso - Allegro molto vivace11:33EUR 2,39
Anhören  2. Symphony No.1 in B flat, Op.38 - "Spring" - 2. Larghetto 7:49EUR 1,79
Anhören  3. Symphony No.1 in B flat, Op.38 - "Spring" - 3. Scherzo (Molto vivace) 5:44EUR 0,99
Anhören  4. Symphony No.1 in B flat, Op.38 - "Spring" - 4. Allegro animato e grazioso 8:15EUR 1,79
Anhören  5. Symphony No.2 in C, Op.61 - 1. Sostenuto assai - Un poco più vivace - Allegro ma non troppo - Con fuoco12:45EUR 2,39
Anhören  6. Symphony No.2 in C, Op.61 - 2. Scherzo (Allegro vivace) 7:07EUR 1,79
Anhören  7. Symphony No.2 in C, Op.61 - 3. Adagio espresssivo13:49EUR 2,40
Anhören  8. Symphony No.2 in C, Op.61 - 4. Allegro molto vivace 8:46EUR 1,79


Disk 2:

Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Symphony No.3 in E flat, Op.97 - "Rhenish" - 1. Lebhaft 9:45EUR 1,79
Anhören  2. Symphony No.3 in E flat, Op.97 - "Rhenish" - 2. Scherzo (Sehr mäßig) 6:28EUR 0,99
Anhören  3. Symphony No.3 in E flat, Op.97 - "Rhenish" - 3. Nicht schnell 6:08EUR 0,99
Anhören  4. Symphony No.3 in E flat, Op.97 - "Rhenish" - 4. Feierlich 6:56EUR 0,99
Anhören  5. Symphony No.3 in E flat, Op.97 - "Rhenish" - 5. Lebhaft 5:23EUR 0,99
Anhören  6. Symphony No.4 in D minor, Op.120 - 1. Ziemlich langsam - Lebhaft11:51EUR 2,39
Anhören  7. Symphony No.4 in D minor, Op.120 - 2. Romanze (Ziemlich langsam) 5:12EUR 0,99
Anhören  8. Symphony No.4 in D minor, Op.120 - 3. Scherzo 5:54EUR 0,99
Anhören  9. Symphony No.4 in D minor, Op.120 - 4. Langsam - Lebhaft - Schneller - Presto 9:28EUR 1,79


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Leonard Bernstein war ein Mann voller Überraschungen. Als Dirigent oft der hoffnungslosen Sebstgefälligkeit beschuldigt, sprach er intuitiv auf die klassische Ästhetik Haydns und nicht weniger auf den frühen, romantischen Wagemut Schumanns an. Tatsächlich wurden diese Symphonien niemals besser gespielt, geschweige denn besser dirigiert als hier. Diese Darbietungen sind voller Leidenschaft -- sie sind weder sehr schnell noch sehr langsam -- und von außerordentlicher Farbenfreude und Dramatik. Bernstein hält sich zwar genau an die ursprüngliche, üppige Orchestrierung des Komponisten, es gelingt ihm jedoch, die Wirkung einer jeden Symphonie voll zu entfalten, indem er sie mit gleichbleibender Klarheit und kammermusikähnlicher Balance spielen läßt. Daß dies alles live auf der Bühne geschah, in einer Aufführung von solch großer, emotionaler Bandbreite, ist erstaunlich. Sein Publikum in Erstaunen zu versetzen, beherrschte Bernstein jedoch von jeher am besten. --David Hurwitz

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SINFONIEN 1-4 GA

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einwandfreie Interpretation 19. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Schumanns Sinfonien führen ja doch - zumindest ein wenig - ein Schattendasein. Der Komponist ist hauptsächlich für sein Klavierwerk bekannt, und das völlig zu recht, aber mit den Sinfonien zeigt er, daß er auch diese Gattung beherrscht. Die Ausdrucksstärke der vier Sinfonien reicht fast an Beethoven, den sinfonischen Übervater, heran. Von mitreißendem Schwung und lebendigster Fröhlichkeit ("Frühlingssinfonie") bis hin zu tiefer Emotionalität, die im sinfonischen Genre ihresgleichen sucht, ist das gesamte musikalische Spektrum aufgedeckt. Die Bernsteinsche Interpretation vermag die Intension und Ausdruckskraft der Schumann-Sinfonien sehr gut dem Hörer zu vermitteln. Die Aufnahme ist sehr lebendig und schwungvoll, intensiv, ansprechend. Für alle, die den Schumann ohne Klavier noch nicht kennen, bietet sich hier die Möglichkeit, sich positiv überraschen zu lassen und die den sinfonischen Schumann kennenzulernen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl-Heinz Friedgen TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Obwohl der CD-Markt von Aufnahmen der Schumann'schen Symphonien mehr als übersättigt ist, darf doch Leonard Bernsteins Gesamtaufnahme aus Wien in keiner ernstzunehmenden Klassik-Sammlung fehlen. Sie nimmt praktisch eine Idealposition zwischen Klemperers nüchterner Detaildurchleuchtung und Szells orchestraler Akribie ein. Bernstein war Musik dieser Art quasi wie "auf den Leib geschrieben", schon in den 60er Jahren hatte er für die CBS (heute Sony) mit den New Yorker Philharmonikern eine erste Gesamtschau auf Schumanns symphonisches Wirken unternommen, der eine sehr dichte Zweite mit der Symphony of the Air (DGG, längst vergriffen) in Mono vorausgegangen war.
Der große Dirigent, der leider 1990 viel zu früh von uns gegangen ist, geht Schumanns Schaffen mit romantischem Überschwang und einer unüberhörbaren Liebe an. So herzerfrischend klingen die Werke nirgendwo anders, besonders die doch etwas plakative Dritte ("Rheinische") wird von Bernstein zu einem Meisterwerk von beinahe Beethoven'scher Dimension hochgewuchtet. Auch die Frühlings-Symphonie (Nr. 1) ist unter Bernsteins Dirigat von umwerfender Leuchtkraft und läßt die Aufbruchstimmung, in der das Stück 1841, kurz nach des Komponisten Hochzeit mit Clara Wieck, entstanden ist, an jeder Stelle voll durchscheinen. "Im Tale blüht der Frühling auf": dieses Motto könnte eigentlich über dem gesamten Zyklus stehen. Die Wiener Philharmoniker sind für den Dirigenten ein idealer Klangkörper, man spielt sich förmlich "die Bälle zu", herzerfrischend und beglückend zugleich.
Die Aufnahmen wurden live 1984/85 im Wiener Großen Musikvereinssaal aufgezeichnet. Sie sind von großer Brillanz und Präsenz und lassen kaum erkennen, daß es sich nicht um Studioproduktionen handelt. Gottlob ist der Schlußapplaus weggeschnitten. Das Beiheft ist von hoher Qualität, und der niedrige Preis des Albums steht in keinem Verhältnis zum musikalischen Wert. Ohne Einschränkung empfehlenswert!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Robert Schumanns vier Sinfonien zählen nicht gerade zu Dauerbrennern. Eine Beschäftigung mit diesen Werken, die voller Esprit und Liebenswürdigkeit stecken, lohnt aber allemal, zumal in der herausragenden Einspielung der Wiener Philharmoniker unter Leonard Bernstein.

In seinen ersten Jahren als Komponist schrieb Schumann vor allem Klaviermusik und Klavierlieder. Seine Frau Clara ermunterte ihn schließlich, eine Sinfonie zu schreiben. Was dabei herauskam, ist die erste Sinfonie in B Dur op. 38, die den passenden Beinamen "Frühlingssinfonie" führt, trägt er doch ihrem jugendlichen, frischen Charme Rechnung. Nach einer berauschenden Einleitung folgt ein wildes Allegro, das einige der herrlichsten Melodien Schumanns enthält.
Das schlichte, warme Larghetto mündet attacca in ein feuriges Scherzo, das sich mitunter herb und bitter zeigt. Das Finale greift den Habitus des Kopfsatzes wieder auf. Im Gegensatz dazu gibt es sich aber gezügelter und pittoresker.

Die nächste Sinfonie in d moll hielt Schumann für misslungen. Erst viel später überarbeitete er sie und veröffentlichte sie als seine vierte Sinfonie unter op. 120. Alle Sätze dieses Werkes gehen attacca ineinander über. Der erste Satz des Stückes steckt voller Tiefsinn und Anmut. Er zeugt vom typisch frühromantischen Gestus, der der Trauer in der Regel nicht allzu viel Raum gewährt.
Es folgt eine zarte Romanze, die leider viel zu kurz ist. Ein ernstes Scherzo reiht sich an, das in ein komplexes Finale mündet, dem eine langsame Einleitung vorangeht.

Die umfangreichste und sperrigste Sinfonie ist die "zweite" in C Dur op. 61. Im üppigen Kopfsatz, dessen Einleitung entrückend ist, gehen viele Themenkomplexe teils wirr durcheinander. Dennoch hat dieser Satz seine Momente.
Dahingegen ist das Scherzo kurz und knapp, besticht durch seine klare Linienführung. Das herrliche Adagio ist das Gravitationszentrum des knapp 45minütigen Werkes. Es erweist sich als kernig und packend.
Leider aber kann das Finale nicht mithalten, da Schumann es nicht vermag, ein einheitliches Bild zu erzeugen.

Die berühmteste und beste Sinfonie des deutschen Komponisten ist freilich die "dritte" in Es Dur op. 97, die den Beinamen "Rheinische" trägt, da Schumann sie kurz, nachdem er eine Stelle in Köln angenommen hatte, komponierte und einige Exegeten in ihr Elemente rheinischer Volkslieder zu erkennen glauben. Das fünfsätzige Werk eröffnet ohne Umschweife mit einem mitreißenden Allegro, das sich sogleich in der Erinnerung festsetzt.
Gleich im Anschluss folgt ein feuriges Scherzo, das keinen Zweifel daran lässt, dass die Stimmung der Sinfonie durchweg positiv ist. Auch der sich anschließende mäßig langsame Satz gebart sich dergestalt.
Von besonderem Charme ist der feierliche vierte Satz, der einige hinreißende Melodien produziert. Das knappe Finale ist ein wilder, leidenschaftlicher Kehraus, der diese wundervolle Sinfonie gebührend beendet.

Leonard Bernstein erweist sich mit den brillant spielenden Wiener Philharmonikern als Anwalt dieser weniger häufig aufgeführten Stücke. Im Gegensatz zu mancher anderer Darbietung übertreibt er es hier nicht mit Pomp, Pathos und Breite. Er dirigiert mäßig schnell, lässt aber dennoch schlank und agil spielen. Durch seine einmalige Akzentuierung und seine perlende Nuancierung, die jede Klangfarbe berücksichtigt, werden diese Live Aufnahmen aus den 80er Jahren - ausgezeichnete Klangqualität! - zu einem wahren Highlight jeder Musiksammlung.
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