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Sinfonien 1-3
 
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Sinfonien 1-3 [Doppel-CD]

James Conlon Audio CD
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Sinfonien 1-3 + Konzert für Klarinette,Viola & Orchester + Duo - Bruch (Violinkonzerte)
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Produktinformation

  • Komponist: Max Bruch
  • Audio CD (3. April 2009)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B001O8C5NC
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.752 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Disk 1:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.1 Es-Dur Op.28: I. Allegro MaestosoGürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon10:20EUR 3,09
Anhören  2. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.1 Es-Dur Op.28: II. Scherzo (Presto)Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon 4:53EUR 0,99
Anhören  3. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.1 Es-Dur Op.28: III. Quasi Fantasia (Grave)Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon 5:47EUR 0,99
Anhören  4. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.1 Es-Dur Op.28: IV. Finale (Allegro Guerriero)Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon 8:17EUR 0,99
Anhören  5. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.2 F-Moll Op.36: I. Allegro Passionato, Ma Un Poco MaestosoGürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon12:26EUR 3,09
Anhören  6. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.2 F-Moll Op.36: II. Adagio Ma Non TroppoGürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon13:34EUR 3,09
Anhören  7. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.2 F-Moll Op.36: III. Allegro Molto TranquilloGürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon11:20EUR 3,09


Disk 2:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.3 E-Dur Op.51: I. Andante Sostenuto - Allegro Molto Vivace - Adagio Ma Non Troppo - Allegro MoltoGürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon12:15EUR 3,09
Anhören  2. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.3 E-Dur Op.51: II. Adagio (Adagio Ma Non Troppo)Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon10:40EUR 3,09
Anhören  3. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.3 E-Dur Op.51: III. Scherzo (Vivace)Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon 6:59EUR 0,99
Anhören  4. Sinfonien Nr.1-3, Sinfonie Nr.3 E-Dur Op.51: IV. Finale (Allegro Ma Non Troppo)Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker/James Conlon 6:17EUR 0,99
Anhören  5. Concerto For Two Pianos And Orchestra, Op.88a (2009 Digital Remaster): I. Andante SostenutoAntal Dorati/London Symphony Orchestra/Nathan Twining/Martin Berkofsky 5:24EUR 0,99
Anhören  6. Concerto For Two Pianos And Orchestra, Op.88a (2009 Digital Remaster): II. Andante Con Moto - AllegroAntal Dorati/London Symphony Orchestra/Nathan Twining/Martin Berkofsky 4:54EUR 0,99
Anhören  7. Concerto For Two Pianos And Orchestra, Op.88a (2009 Digital Remaster): III. Adagio Ma Non TroppoAntal Dorati/London Symphony Orchestra/Nathan Twining/Martin Berkofsky 5:21EUR 0,99
Anhören  8. Concerto For Two Pianos And Orchestra, Op.88a (2009 Digital Remaster): IV. Andante - AllegroAntal Dorati/London Symphony Orchestra/Nathan Twining/Martin Berkofsky 7:07EUR 0,99
Anhören  9. Sechs Klavierstücke, Op.12 (2009 Digital Remaster): No.1 In B Flat (Andante Sostenuto)Martin Berkofsky 2:36EUR 0,99
Anhören10. Sechs Klavierstücke, Op.12 (2009 Digital Remaster): No.2 In G Minor (Andante Con Moto) (Sehr Einfach)Martin Berkofsky 1:58EUR 0,99
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Anhören13. Sechs Klavierstücke, Op.12 (2009 Digital Remaster): No.5 Walzer In F# (Grazioso)Martin Berkofsky 1:14EUR 0,99
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Anhören16. Zwei Klavierstücke, Op.14 (2009 Digital Remaster): No.2 Fantasiestück In C Minor (Allegro Molto)Martin Berkofsky 2:32EUR 0,99


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Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Max Bruch war zu Lebzeiten weitaus bekannter als heute vor allem infolge einiger Vokalkompositionen, seiner Laufbahn als Dirigent und Pianist und seiner mitunter bissigen Kommentare gegen seine Musiker- und Komponistenkollegen. Sein Erbe lebt heute eigentlich nur noch in seinem ersten Violinkonzert, der Schottischen Fantasie und der Romanze Kol Nidrei fort. Dabei schrieb er auch andere Werke stark romantischer Prägung, die durchaus hörenswert sind.

Seine erste Sinfonie in Es Dur op. 28 stellt in meinen Augen einen der Höhepunkte hochromantischer Orchestermusik dar. Das würdevolle Allegro des ersten Satzes erinnert an den frühen Brahms, das eingängige Scherzo an Bruckner. Ein leider viel zu kurzer, langsamer Satz mündet ins Finale, das eines der bekanntesten und genialsten Themen des Kölner Komponisten enthält.

Unschöner hingegen ist Bruchs zweite Sinfonie in f moll op. 36. Auch wenn der zweite Satz andächtig ist und das Finale angenehm ruhig, fast perlend fließt, so entbehrt dieses Werk doch irgendeiner Sache und ich bin geneigt, mich Bruchs eigener Meinung anzuschließen, nämlich, dass dieses Werk wesentlich unbeliebter ist, weil es kein Scherzo hat.

Seine letzte Sinfonie in E Dur op. 51 zählt heute zu seinen bekanntesten Werken. Der erste Satz ist äußerst komplex, wird von zahlreichen langsamen, mysteriösen Sequenzen unterbrochen. Es folgt ein wunderbares Adagio, das in ein eher unbefriedigendes Scherzo mündet. Auch das Finale ist nicht gerade das Beste, was die Romantik zu bieten hat.

Das Gürzenich Orchester Köln - passend zum Kölner Bruch - unter der Leitung von James Conlon spielt alle Sinfonien beschwingt und voller Anmut. Nichts versandet, alles ist deutlich hörbar und die Klangqualität ist bestechend.

Als sehr angenehme Zugabe findet sich auf der CD eines der Spätwerke Bruchs, welches im 20. Jahrhundert komponiert wurde und erst vor einigen wieder auftauchte nach langem Verschellen: Das Konzert für zwei Klaviere und Orchester
op. 88a steht noch im Zeichen der Spätromantik, obschon es sich durch die sog. progressive Tonart und ungewöhnlicherweise vier Sätze auszeichnet. Der erste Satz ist langsam, getragen und voller Ausdruck und Emotion. Auch der zweite beginnt mit einer langsamen Einleitung, die allerdings schnell in einen Taumel, nun in Dur, mündet. Genauso verhalten sich die Sätze drei und vier zueinander: Der dritte ist traurig, tief empfunden und auch der vierte ist zunächst sehr breit, bevor ein strahlendes Finale folgt. Alles in allem wirkt dieses Stück eher wie eine Fantasie als ein Konzert. Leider lässt sich auch nicht immer ein Bezug der einzelnen Teile zueinander erkennen.

Für diese Aufzeichnung ließen sich die Pianisten Nathan Twining und Martin Berkovsky bitten, zusammen mit dem London Symphony Orchestra unter Antal Dorati meisterlich zu musizieren. Vor allem den düsteren, tristen Stellen verleihen die Pianisten etwas Unvergessliches.

Zum Abschluss spielt Martin Berkovsky Sechs Klavierstücke op. 12 und Zwei Klavierstücke op. 14, zwei frühe Zyklen aus dem Schaffen des großen Pianisten Bruchs. Sie sind von brahmsscher Leidenschaft, lisztscher Grandezza und chopinesker Raffinesse. Es handelt sich hierbei um eines der großen Highlights dieser Doppel CD.

Fazit: Es ist nicht immer ungerechtfertigt, wenn ein Komponist im Laufe der Jahre vergessen wird. Die Werke des Kölners Max Bruch sind gewiss keine scheußlichen Stücke, aber man wird zweifelsohne eingestehen müssen: Mit Ausnahme der ersten Sinfonie sind alle die hier eingespielten Stücke ersetzbar.
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