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Sinfonie 9 (4 Sätze)

Simon Rattle Audio CD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Simon Rattle

Fotos

Abbildung von Simon Rattle

Videos

Le Sacre du printemps (EPK)

Biografie

Eine in jeder Hinsicht runde Sache: Simon Rattle wurde am 20. Mai 2010 mit der „Jean-Sibelius-Geburtshaus-Medaille“ ausgezeichnet. Fast wirkt es wie ein Zufall: Simon Rattles erste EMI Classics-Aufnahme war Sibelius’ Sinfonie Nr.5 mit dem Philharmonia Orchestra. Die Krönung: Im September dieses Jahres feiern Simon Rattle und EMI Classics ein rundes Jubiläum - 30 ... Lesen Sie mehr im Simon Rattle-Shop

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Produktinformation

  • Komponist: Anton Bruckner
  • Audio CD (18. Mai 2012)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • Spieldauer: 82 Minuten
  • ASIN: B007O3QC8K
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.339 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Absolute Vollendung zum Berliner Zehnjährigen: Bruckners viersätzige Neunte mit Simon Rattle
Er widmete sie „dem lieben Gott“, doch der Allmächtige ließ ihm nicht die Zeit, sein Werk zu vollenden: Als Anton Bruckner 1896 starb, hinterließ er seine letzte Sinfonie dreisätzig – das Finale war zum großen Teil nur skizziert. Seit Jahrzehnten ringen Wissenschaftler darum, diese Neunte im Sinne des Meister-Sinfonikers zu vollenden. Die Berliner und New Yorker Aufführungen der vervollständigten, viersätzigen Fassung im Februar 2012, an der ein Wissenschaftler-Team fast 30 Jahre arbeitete, fällt mit einem besonderen Jubiläum zusammen: der zehnjährigen Partnerschaft von Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern.
„Die Philharmoniker spielen mit enormer Intensität, geführt von einem Dirigenten, der sich die ausgefuchsten Details diesmal versagt und stattdessen den Riesenatem dieser Partitur souverän beschwört“, so die Berliner Zeitung. „Rattle bringt uns diese bekannte unbekannte Neunte … mit großer Zärtlichkeit näher“, schrieb der Tagesspiegel. „Wild ist sie und erschreckend, hebt Zeit und Raum aus den Angeln und leuchtet durch das Jüngste Gericht hin zur Auferstehung.“ „Bruckner wollte am Schluss Sonate, Fuge und Choral verbinden und als gläubiger Katholik die Größe des allmächtigen Gottes darstellen“, so John Phillips, einer der Bruckner-Forscher. Rattle selbst erklärt: „Alles, was an diesem Finale merkwürdig ist, ist 100 Prozent Bruckner. Und wir sehen hier den Schrecken, die Furcht und die Passion, die er zu dieser Zeit durchlebte.“
Fazit: Rattles zweite Bruckner-Aufnahme mit den Berlinern (nach der Vierten) sorgt für eine Sensation.

„Überlegen disponiert Rattle die disparaten Formverläufe, bei nie stockenden Tempi sorgt er für organische Steigerungswellen und nimmt die substanziellen Generalpausen Bruckners ernst. Auffällig ist der voll tönende, sonor abgerundete, weich abgefederte Sound des Berliner Luxusklangkörpers… Der Konzertmitschnitt vom Februar dieses Jahres dokumentiert das zehnjährige Bestehen einer Entente cordiale.“
(BR-Klassik, 22.05.2012)

Produktbeschreibungen

EMI 9529692; EMI ITALIANA - Italia; Classica Orchestrale

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Muss - trotz allen offengebliebenen Fragen 10. Juni 2012
Format:Audio CD
Nachdem bereits bei Naxos eine Aufnahme mit einem rekonstruierten Finalsatz der Neunten erschienen ist, die seltsam kalt liess und nicht überzeugte (Dirigat: Wildner), war nun die Erwartung wesentlich höher. Simon Rattle ist zwar ein grosser aber kein Bruckner-Dirigent, mit den Berliner Philharmonikern jedoch steht ihm ein Spitzenorchester zur Verfügung, welches eine grosse Bruckner-Tradition hat (man denke an Furtwängler, Jochum und Karajan). Nun sitzt man also in fiebriger Erwartung vor der Stereoanlage und fürchtet sich ein bisschen vor dem, was da kommen mag. Und was da kommt!

Die Aussage von Harnoncourt, diese Musik sei wie "ein Stein, der vom Mond gefallen" ist, könnte treffender nicht sein. Nebst majestätischen und hinreissenden Themen hören wir dissonante Akkorde noch und noch, seltsame Abbrüche, Hörner, die eine seltsame Tonfolge ins Leere hinausblöken, und zum Schluss die pseudo-chaotische Übereinandertürmung verschiedener Themen vorwiegend aber nicht ausschliesslich der Neunten - Musik, wie sie weit ins 20. Jahrhundert hineinweist und die Hörer im ausgehenden 19. Jahrhundert bestimmt ratlos zurückgelassen hättte. Genialische, mit unerbittlicher Konsequenz durchkomponierte Musik. Ist diese Musik nun wirklich von Bruckner?

Um diese Frage beantworten zu können, darf man sich keinesfalls ans Booklet der CD wenden, welches in unkritischer und stellenweise geradezu dümmlicher Weise die Entstehung dieses Satzes beleuchtet. Es wird zum Beispiel dreist behauptet, dass Bruckner seine Finale stets auf ähnliche Weise komponierte, es gebe im Wesentlichen nur zwei Modelle für seine Finale. Dies ist - mit Verlaub - hanebüchener Blödsinn, man sehe sich zum Beispiel nur einmal die Finale der Fünften, Siebten und Achten an. Dann wird angefügt, dass es daher einfach sei, in Bruckners Sinfonien ein paar fehlende Takte zu ergänzen. Die Haare stehen einem zu Berge bei solchen Behauptungen. Es sei daher geraten, sich vor dem Einlegen dieser Aufnahme die Besprechung des Finalsatzes von Harnoncourt anzuhören. Die Fakten werden dort besser wiedergegeben und erlauben einen besseren, wenngleich unvollständigen Einblick in den Mikrokosmos dieses Finalsatzes. Man kann danach die Originalität grosser Passagen des nun anzuhörenden Satzes beruhigt würdigen.

Tatsache bleibt nämlich, dass grosse Teile des nun zu hörenden Satzes von Bruckner niedergeschrieben wurden, und weitere Teile fragmentiert vorliegen. Die Instrumentation ist weitgehend inkomplett. Vor diesem Hintergrund müssen vor allem die letzten 5 Minuten des Satzes als weitgehend rekonstruiert angesehen werden, wenngleich "nur" 28 Takte komplett neu komponiert werden mussten. Dennoch ist das Resultat deutlich überzeugender als die ältere Naxos-Aufnahme mit Wildner. Die hier wiedergegebene Musik zieht in Bann und ist stellenweise beglückend und ekstatisch genial. Ich habe diesen Satz nun schon zigmal angehört, und meine Begeisterung wächst mit jedem Durchgang.

Und ist dies nun eine Finalsymphonie oder nicht? Die Antwort muss lauten: Wir wissen es nicht mit Sicherheit. Wenn man aber hört, mit welcher Radikalität und mit welchem Mut Bruckner in seinem allerletzten Satz Noten gesetzt hat, welche todesahnende Verzweiflung hier anklingt und welche Ziele er sich noch genommen hat - wir hörten von einer mehrstimmig choralen Rückschau auf die grossen vorangegangenen Symphonien - dann kann man sich nicht vorstellen, dass das Finale dieser bedeutenden Symphonie minderwertig geworden wäre. Im Gegenteil, man muss annehmen, dass dieser Satz die Grenzen gesprengt und die Tür weit in die Zukunft geöffnet hätte. Bis heute hat man sich am Dissonanzakkord im dritten Satz aufgebaut, aber gegen das, was hier noch kommen sollte, wäre dies nur erst der Anfang gewesen. Die vorliegende Rekonstruktion hat diese Dimension mit Sicherheit noch nicht erreicht.

Bleibt zu hoffen, dass erstens in der Zukunft noch mehr Notenmaterial auftaucht, welches nach Bruckners Tod verlauert wurde, und dass zweitens ein Dirigent mit Bruckner im Blut ein dergestalt weiter vervollständigtes Werk einspielen würde. Bis dahin müssen wir auf das mutgemasste opus summum, die Kathedrale aus übereinandergeschichteten Themen aus der Fünften, Siebten, Achten und Neunten im Schlussteil des Satzes weiter bange warten. Und getrost die wunderbaren und verzweifelten Stellen dieser Rekontruktion erleben.

Die übrigen Sätze hat Sir Rattle übrigens ansprechend interpretiert und eingespielt. Wie zu erwarten herrscht bei ihm mehr Nüchternheit als bei seinen Berliner Vorgängern, was dem Werk aber nicht einmal so schlecht ansteht. Auch hinsichtlich dieser drei Sätze ist diese Aufnahme daher eine interessante Ergänzung des Repertoires, wenngleich ich persönlich andere neue Aufnahmen wie beispielsweise jene von Luisi mit den Dresdnern überzeugender finde. Oder aber man geht zurück und schwelgt in den Aufnahmen von Jochum, Schuricht, Furtwängler oder Wand.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke! 17. Juni 2012
Von jotmat
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
(Nicht nur) Fuer Liebhaber von Bruckners Musik: Kaufen! - Meines Erachtens ist es empfehlenswert, sich erst in den ersten drei Saetzen mit den Eigenheiten der Interpretation von Rattle vertraut zu machen und sich dann erst dem 4. Satz naehern. Diesen ein paar mal fuer sich (er-)hoeren und danach ein Durchlauf Satz 3 +4.

Mir gefaellt der vorgelegte 4. Satz außerordentlich gut und immer besser, je öfter ich ihn gehört habe. Es ist großartige Musik mit einer enormen Dichte. Ich muss sagen, dass es für mich eines der faszinierendsten Hörerlebnisse darstellt. Diese Musik, ist wie die ersten 3 Sätze der Symphonie einfach großartig. Es ist m.E. Brucknersche Musik - mit all ihrer Ungewoehhnlichkeit und Radikalität, - man hoert deutlich, dass hier Bruckner wie schon in den vorangegangen Saetzen weiter geht, stellenweise weist er weit voraus (Mahler / Schostakowitsch). Ein "qualitatives" Abfallen kann ich nicht feststellen, auch wenn manche Stellen spröde sind. Auch nicht, dass dieser Satz nicht zur Symphonie passe, oder dieser diese nicht abschliessen wuerde. Man muss sich den Satz eben erhoeren.Dass der Satz sicher nicht so ist, wie Bruckner ihn veröffentlicht haette muss klar sein: Er hat ihn nicht fertig gebracht, noch konnte er diverse male "drueber- und umarbeiten". Das mindert aber meines Erachtens nicht den Wert des Satzes. Die Anmerkungen im Booklett sind teilweise nicht sehr hilfreich...

Herzlichen Dank an die Gruppe aus Musikwissenschaftlern, die eine Rekonstruktion und Vervollständigung des 4. Satzes vorgenommen haben und an ihr kontinuierlich weiter arbeiten. Ebensosehr auch an Rattle, der sich mit der Aufführung dieser Rekonstruktion den überwiegend von Legendenbildung und von subjektiven Urteilen geprägten Diskussionen um Bruckners Musik aussetzt. Ich hoffe, dass Rattle mit dieser Einspielung einen Impuls für eine Reihe weiterer Interpretationen setzt!

Anmerkungen:
1. Aufnahmetechnik: Ich kann es nicht genau verorten, aber mir scheinen Basslinien, Mittelstimmen und hohe Lagen nicht in einem ausgewogenem Verhältnis zu stehen. Es will sich nicht zu einem durchgehend transparenten Klangbild aussteuern lassen.

2. Interpretation: Rattle geht auf seine Weise an Bruckner ran, er ist eben nicht Karajan, Celibidache, Böhm oder Wand usf. sondern Rattle... Er eröffnet an einigen Stellen neue Perspektiven. Vor allem seine Behandlung des Bleches ueberrascht. Auch geht Rattle mit den Tempi freier um. Meiner Meinung nach "atmet" die Symphonie dadurch weniger, bzw. verliert etwas von ihrer "Organik". Die Symphonie bekommt dadurch mehr etwas Beethovensches und mehr Dynamik. Zugleich schafft es Rattle aber auch, die Modernität herauszuarbeiten. An manchen Stellen wird durch Rattle die Neuartigkeit und Radikalität der Harmonik verdeutlicht. Manche Stellen bekommen bei ihm auch starke "Räumlichkeit". Diese Interpretation eröffnet für mich auch in den ersten drei Sätzen neue Aspekte: Man sollte sich die Interpretation anhören!

3. Hoffentlich wagen sich auch weitere Interpreten an den vorgelegten 4.ten Satz ran, die vorgelegte Arbeit könnte sich beim Publikum durchsetzen. Ich glaube, dass in der vorliegenden Interpretation einige Mommente nicht gehoben sind, die den Satz stärker in den Kontext der vorangegangen Sätze stellen können und somit den Bogen besser spannen. Auch denke ich, dass man die Zusammenhänge des Satzes in sich besser herausarbeiten kann. Z. B. das "generische"-Moment - der Satz hat thematisch die Anlagen dazu.

4. Die hier häufig erwähnten "schwachen Finalsätze": Mir gefallen einige Sätze auch besser oder weniger gut als andere. Auch in der musikwissenschaftlichen Literatur wird oft von schwachen Finalsätzen geschrieben. Ich finde ein solches qualititatives Urteil als vermessen und unangemessen: Die Finalsätze unterliegen völlig anderen Konstruktionsprinzipien, Gesetzmäßigkeiten und haben auch eine andere Funktion als die anderen Sätze einer Symphonie. Einige Sätze Brucknerscher Symphonik müssen eben erarbeitet werden. GEnauso zu immer wieder zu lesenden Meinung, die 9.te wäre genauso wie die 8.te eine zusammenfassende Arbeit, in der prinzipiell nichts Neues geboten wird: Meiner Meinung nach stellt die 9.te Symphonie einen Wegweiser zu einem neuen Typus von Musik dar - einmal ganz abgesehen von der Radikalität der Harmonik. Man beachte allein das Geflecht aus "Perpetuum-Mobile-Motiven" aus denen sich musikalische Gedanken heraus entwickeln (Generik & Periodizität), sich verdichten und getragen werden. Klassische Prinzipien der Entwicklungsformen werden hier verlassen bzw. dienen nur noch als Gerüst. Diese Formen können daher auch nicht alleinig bei der Analyse des formalen Aufbaus herangezogen werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dynamisch 29. März 2013
Von opernfan TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Diese Aufnahme der 9, Symphonie hat mir als bekennenden Celibidache-Fan ganz andere Qualitäten des Werkes offenbart: Rattle wählt deutlich schnellere Tempi, was v.a. in den ersten beiden Sätzen eine fast atemlose Spannung erzeugt. Es entsteht deutlich mehr Dynamik und Dramatik, das Nach-vorwärts-drängen wird hier zum Programm. Dabei bleibt er sehr transparent, sekundiert von den Berliner Philharmonikern, die sehr delikatund präzise spielen. Im dritten Satz mag das jetzt nicht ganz aufgehen, hier fehlt mir etwas die Tiefgründigkeit z.B. eines Celi, eines Giulini, oder eines G. Wand. Nichtsdestotrotz hat auch diese Interpretation des Adagio seine Meriten: es ist jetzt nicht der große Abschiedsgesang eines sterbenden Meisters, sondern "nur" ein überirdisch schönes Adagio. Und sind wir mal ehrlich: wie es gedacht war, wissen wir nicht.
In der Summe kann man also erst einmal festhalten, dass die ersten drei Sätze sehr gelungen sind, Rattle entwickelt sich hier zu einem durchaus achtbaren Bruckner-Dirigenten, der den Atem für diese Musik hat, der es versteht, das Ganze im Auge zu behalten und die so unterschiedlichen Blöcke zusammenzuhalten. Soweit, so gut.
Nun gibt es hier den vervollständigten 4. Satz, bekanntermaßen ist Bruckner ja über dessen Niederschrift verstorben. Es wurde hier in den Rezensionen schon viel sehr Kluges über solcherlei Versuche geschrieben, so dass ich mich hier darauf beschränken will, den Höreindruck zu beschreiben:
Organisch passt dieser Satz nicht so recht zu den ersten drei Sätzen, v.a. nach dem Adagio wirkt der hier präsentierte 4. Satz fast schon belanglos und auch von der Klangsprache nicht wirklich überzeugend. Ob das nun daran liegt, dass die Komponisten der Vervollständigung zu stark eingegriffen haben in das Werk, oder ob Bruckner selbst keine Antworten (mehr) fand, wie er diese Symphonie abschließen sollte, vermag ich dabei nicht zu sagen. Fest steht, dass ich diese Art der "Vollendung" sehr entbehrlich finde. Bruckner selbst hatte ja verfügt, dass anstelle eines 4. Satzes das Te Deum gespielt werden sollte. Was erstaunlicherweise fast nie gemacht wird. Das wäre allemal eine spannendere Alternative als das hier zum Hören gebrachte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super :)
Gefällt mir super.
Rattle interpretiert wieder einmal eigenwillig aber überzeugend. Mir gefällt insbesondere der differenzierte Einsatz der Streicher. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Paul Schneider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenwert
sehr gut, der neue 4. Satz,
nachdem 580 von 650 Takten sowieso von Bruckner sind...
da ist also kaum was nachkomponiert worden.
Vor 1 Monat von Michael Mangold veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen vervollständigungs-wahn-sinn
PR-Info:
Absolute Vollendung zum Berliner Zehnjährigen:
Bruckners viersätzige Neunte mit Simon Rattle

Er widmete sie dem lieben Gott", doch der... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von gemi-b veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein unbedingtes Muss für jeden Bruckner Liebhaber!
Auch wenn Rattle kein wirklicher Bruckner Dirigent ist (meine Referenz ist Celibidache - aber der lebt ja nicht mehr), die gegenständliche Aufführung ist bahnbrechend. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Rehatschek Dr Herwig veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Fragwürdig!
Vom Booklet und der Plattenfirma, sowie von einigen Rezensenten wird behauptet, diese Symphonie sei nun endlich so, wie Bruckner sie gewollt habe. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Keno Weber veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Intepretatorisch etwas zu neutral, klanglich aber sehr sauber!
Wenn man Rattle mit den Berlinern live zuschaut, hat man rein visuell nicht den Eindruck, die 9. von Bruckner gerade sehr neutral zu erleben: Rattle peitscht das Orchester an,... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von B. Lutze veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessanter Museumsbesuch
So sehr ich diesen Versuch einer Vervollständigung des Finales von Bruckners Neunter begrüße, über eines sollte man sich klar sein: es ist nicht Bruckner. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von MG veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Endlich die 9.Sinfonie so, wie sie Bruckner wollte
Mehr als 115 Jahre nach dem Tod des Komponisten haben die Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle die 9.Sinfonie in der vom Komponisten vorgesehenen Gestalt gespielt. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von C. Ludwig veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant, aber keine Offenbarung!
Als ich zum ersten Mal durch die Einführung Harnoncourts Bruckner: Sinfonie Nr. 9 das Material des vierten Satzes der 9. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Caliban veröffentlicht
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