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Sinfonie 7

Berliner Philharmoniker, Günter Wand, Anton Bruckner Audio CD
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Produktinformation

  • Orchester: Berliner Philharmoniker
  • Dirigent: Günter Wand
  • Komponist: Anton Bruckner
  • Audio CD (2. Oktober 2000)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: RCA Red Seal (Sony Music)
  • ASIN: B00004YMJ0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 125.508 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Allegro moderato
2. Adagio. Sehr feierlich und sehr langsam
3. Scherzo: Sehr schnell
4. Finale: Bewegt, doch nicht zu schnell

Produktbeschreibungen

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Der große alte Mann und die Sinfonien Anton Bruckners: Mittlerweile schon fast 90 Jahre alt, kann Günter Wand nun die reifen Früchte seiner lebenslangen disziplinierten Arbeit ernten. Bescheidenheit und ein bewusst nicht allzu voll gepackter Terminkalender waren für ihn stets eine Selbstverständlichkeit, was ihn vor Selbstherrlichkeit und mentaler Auszehrung bewahrte.

Inzwischen ist er in seinem Berliner Bruckner-Zyklus bei der Siebten Sinfonie angekommen, jenem Werk, das dem Komponisten nach seiner Uraufführung im Jahre 1884 in zahlreichen Städten die lang ersehnten Erfolge einbrachte, die er so lange entbehren musste. Das Adagio beinhaltet nach Bruckners eigener Auskunft die "Trauermusik" zum Tode Richard Wagners, dessen Nachricht Bruckner erreichte, als er an diesem Satz arbeitete.

Günter Wands Interpretation zeichnet sich auch bei dieser Sinfonie wieder durch klar gezeichnete Strukturen, große Ruhe und ein durchsichtiges Klangbild aus. Es gelingt ihm, den Hörer die Architektur dieser Musik unmittelbar wahrnehmen zu lassen, jene Architektur, in der Wand Prinzipien einer göttlichen Ordnung erkennt. Gleichzeitig warnt er jedoch davor, solche Musik als "Ersatzreligion" zu konsumieren: Zwar ist Bruckners tiefe Gläubigkeit zweifellos ein wesentlicher Motor seines Schaffens gewesen, aber auf dem Podium bewährt er sich zuallererst als überragender Sinfoniker.

Besonders souverän beherrscht Günter Wand die komplexen Temporelationen der Sinfonie. Seine Übergänge sind ebenso stimmig wie die zahlreichen kleinen agogischen Modifikationen, mit denen er die Stringenz der musikalischen Entwicklungen zu optimieren versteht. Ein weiterer überzeugender Aspekt ist die Homogenität und Klangschönheit, die für die Berliner Philharmoniker unter Wands Leitung eine Selbstverständlichkeit zu sein scheint: Die Musiker sind sich offenbar der besonderen Bedeutung dieser Arbeit vollkommen bewusst. Bleibt zu hoffen, das dem teilweise bereits sehr geschwächten Dirigenten die Vollendung des gesamten Zyklus vergönnt ist. --Michael Wersin


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5.0 von 5 Sternen Ohne Zweifel: Die Referenzaufnahme 3. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Günter Wand legt mit den Berliner Philharmonikern mit der 7 Symphonie in E-Dur seine vierte Bruckner Einspielung mit dem Berliner Orchester vor: Und wiederum gelingt ihm die Referenzaufnahme im Katalog. Wand ist (und bleibt) der Dramatiker unter allen Nachkriegsdirigenten in Sachen Bruckner. Beispielhaft sei nur an die Coda des ersten Satzes erinnert und v.a an die "berühmte" Adagiostelle (Ziffer X in der Partitur) im zweiten Satz. Wand denkt gar nicht daran, sich der falschen Empahthie hinzugeben. Auch nach dem Adagiohöhepunkt (natürlich originalgetreu ohne Becken, Paukenwirbel und Triangel)wird das Tempo nicht verschleppt und erst der (wunderbare) Übergang in die Coda der Tuben erlaubt die Gedanken an den Tod Richard Wagners. Selbst dieser Satz wirkt dramatisch und spannend bis in seine letzen Akkorde. Die Genialität dieser Einspielung zeigt nicht zuletzt das Finale, deren Coda Wand im Tempo des Eröffnungstempos des ersten Satzes nimmt und damit exemplarisch den Kreis schliessen lässt. Die Aufnahmetechnik ist ohne Tadel, die Instrumentengruppen sind sehr präsent bei einer leichten Dominaz der Primgeigen und der Trompeten. Dr. Frank Sistenich
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker 7. November 2002
Von V. Sax
Format:Audio CD
Mit der 7.Symphonie gelang dem bereits 60jährigen und bis dahin verspotteten Bruckner der Durchbruch. Dies war vor Allem dem traumhaft freien und herrlich fülligen Haupttheme des Kopfsatzes, das im Finale in Variation wieder auftaucht, zu verdanken, von dem man sagt, Bruckner habe es im Traum gehört.
Günter Wand schaffte es, als einer der wenigen wirklich fähigen Bruckner-Interpreten, eben diese "traumhafte", mystische und monumentale Welt der Symphonien Bruckners, mit denen Wand eine Spätkarriere machte, darzubieten. Seine Bruckner-Interpretationen (wie auch seine Schubert-Interpretationen) weisen eine große Souveränität und vollkommene
Natürlichkeit auf und lassen die Geistigkeit des mystischen Bruckner deutlich werden, was diese Aufnahme (sowie die Aufnahmen der übrigen 8 Symphonien Bruckners) unter der Leitung von Günter Wand zu etwas Einzigartigen macht.
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