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Sinfonie 6 Pastorale/+

Hermann Scherchen , Ludwig Van Beethoven Audio CD
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Produktinformation

  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (1. April 1997)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Umei Speci (Universal)
  • ASIN: B000025GAT
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 481.646 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. 1. Allegro ma non troppo: Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande
2. 2. Andante molto mosso: Szene am Bach
3. 3. Allegro: Lustiges Zusammensein der Landsleute
4. 4. Allegro: Gewitter, Sturm
5. 5. Allegretto: Hirtengesang - Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm
6. 1. Allegro vivace e con brio
7. 2. Allegretto scherzando
8. 3. Tempo di Menuetto
9. 4. Allegro vivace

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pionierleistungen 8. Januar 2011
Die Zeiten, in denen Musik von Beethoven im Stil eines Staatsakts aufgeführt wurde, in feierlich-erhabener Breite und mit sentimentalem Pathos, haben wir im frühen 21. Jahrhundert weitgehend hinter uns gelassen. Das ist zweifellos ein Verdienst der "historischen Aufführungspraxis", die seit etwa zwanzig Jahren auch in der Rezeption der Wiener Klassik einen Trend in Richtung Entschlackung gesetzt hat. In diesem Zusammenhang fing man auch an, Beethovens Metronomisierung der Tempi in seinen Sinfonien ernst zu nehmen, die man zuvor lange Zeit als falsch oder irrelevant abgetan hatte. Es gibt heute immerhin eine Reihe prominenter Dirigenten, die sich für ein erneuertes, vom Romantizismus befreites Beethoven-Verständnis einsetzen.

Was uns heute als revolutionär verkauft wird, ist allerdings nicht ganz so neu, wie von den Werbetextern der Musikindustrie behauptet wird. Schon lange vor Norrington und Gardiner, Zinman und Järvi gab es durchaus Musiker, die sich von der Verzerrung Beethovens durch die spätromantische Aufführungstradition distanzierten: Weingartner, Toscanini, Kleiber, Schuricht, Klemperer bis etwa 1950, ganz besonders jedoch Hermann Scherchen (1891-1966), dessen Pionierleistungen bis heute Erstaunen hervorrufen. Dass Scherchen, einst als streitbarer Avantgardist bekannt, nach seinem Tod schnell in Vergessenheit geriet, hängt vor allem damit zusammen, dass die Firma Westminster, bei der die meisten seiner Aufnahmen seit 1951 erschienen waren, sich 1965 auflöste und damals niemand an einer Übernahme ihrer Hinterlassenschaft interessiert war.
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