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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Brillant!,
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 5/6 Pastorale (Audio CD)
Nachdem ich gestern diese Aufnahme gekauft und gehört habe, ist mir die obige Rezension völlig unverständlich. Hier gilt es nicht zu fragen: 'Warum noch eine Aufnahme von Beethovens 5. und 6.?'; vielmehr: 'Wozu irgendeine andere, wenn man diese Aufnahme hat!?'Bisher war die Gesamteinspielung mit Simon Rattle und den Wiener Philharmonikern mein Favorit unter den Beethoven-Sinfonien-Einspielungen; jetzt hoffe ich, dass Billy und das RSO bald auch die anderen Sinfonien aufnehmen werden. Speziell begeistert mich die Interpretation der 5. Sinfonie. Hier wagt des Billy als einer der wenigen Dirigenten, endlich mal die von Beethoven vorgeschriebenen schnellen Tempi auch umzusetzen; im Vergleich mit dieser Einspielung wirken die meisten anderen Aufnahmen, die ich kenne, geradezu behäbig. Die "Pastorale" kommt dagegen manchmal ein wenig bieder daher, doch das passt irgendwie auch zu ihrem Charakter, und das Gewitter im 4. Satz ist in jeder Hinsicht stürmisch! An der Aufnahmequalität finde ich nichts auszusetzen, ebensowenig am Surround-Ton. Insgesamt eine Aufnahme, bei der ich für die 5. Sinfonie bedenkenlos 5 Sterne vergeben würde; bei der 6. würde ich max. einen halben Stern abziehen; den gebe ich aber wieder drauf für das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Brav,
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 5/6 Pastorale (Audio CD)
Was treibt die labels, die Dirigenten, heute Beethoven-Sinfonien einzuspielen ?Vielleicht solche Kritiken ?"De Billy ist kein aufsässiger Historist, kein radikaler Antitraditionalist, sondern ein unverbrauchter Dramatiker. Seine Deutung der "Eroica" ist im besten Sinne "evolutionär" - sie fußt auf der Wiener Beethoven- Tradition und setzt sie unter Strom, lässt den Herzschlag wieder spüren, erneuert und vergegenwärtigt das utopische Potential" oder: "Nun hat das Wiener RSO unter seinem Chefdirigenten Bertrand de Billy Beethovens Dritte aufgenommen. Das Ergebnis ist schlicht sensationell. Beethovens Vorschriften - nicht nur in Sachen 'con brio' - sind ernstgenommen; und die Musik atmet einen dramatischen Geist und ein Espressivo, die ihresgleichen suchen". Klar, wenn man so etwas liest in einer Marketin-Abteilung, dann heisst es sicher: mehr davon. Diese Aufnahme ist " mehr davon". Ich kann dem leider gar nichts abgewinnen. Ich höre nur, was ich tausendfach und wirklich intensiver, also besser kenne,egal ob nun traditionell gespielt wird,Bernstein, Kleiber,von mir aus Karajan oder in historischer Spielweise Gardiner, Norrington, Immerseel, Brüggen, Hogwood und manche andere. Diese Aufnahme erscheint mir völlig unspannend. " Brav" ist bei Beethoven ein deutlich abwertendes Urteil. Man kann die Musik " mächtig" spielen, " dramatisch" oder " revolutionär", aber nicht " brav". Die labels sollten sich angesichts der Fülle des Angebots sehr genau überlegen, ob sie die 257te Aufnahme der fünften oder die 218te Aufnahme der sechsten Sinfonie von Beethoven machen und uns präsentieren. Diese jedenfalls ist überflüssig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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