hierzulande ist der britische komponist arnold bax kaum bekannt - ein bedauernswerter zustand, der sich hoffentlich durch die
günstigen aber nahezu beispiellosen aufnahmen beim naxos label ändern wird.
die sieben sinfonien sind eine sternstunde für liebhaber komplexer und in allen nuancen schillernder orchestermusik. bax`3. hat
beispielsweise eine äusserst düstere grundstimmung, die aber immer wieder aufgebrochen wird durch passagen voller optimismus, der
sich überraschender weise im finale durchsetzt. das ganze ist ein meisterhaft instrumentiertes wechselbad der gefühle und derart
spannend arrangiert, dass einem zeitweise der atem stillsteht und man zuversichtlich auf die anerkennung dieses meisters als eine der
genialsten sinfoniker des 20. jh warten kann.