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Sinfonie 2-Auferstehung
 
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Sinfonie 2-Auferstehung [Doppel-CD]

Rattle , Royal , Kozena , Bp , Gustav Mahler Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Gustav Mahler
  • Audio CD (4. Februar 2011)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B004CVKO86
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.459 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. 1. Allegro Maestoso
Disk: 2
1. 2. Andante Moderato
2. 3. In Ruhig Fließender Bewegung
3. 4. Urlicht: Sehr Feierlich, Aber Schlicht (Aus Des Knaben Wunderhorn)
4. 5. Im Tempo Des Scherzos: Wild Herausfahrend -
5. Wieder Sehr Breit -
6. Ritardando - Maestoso -
7. Wieder Zurückhaltend -
8. Langsam: Misterioso (Klopstock/Mahler) -
9. Etwas Bewegter -
10. Mit Aufschwung, Aber Nicht Eilen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Die Besetzung allein versuchte schon alle Himmel zu stürmen. Rattle zeigt kraftvolles Temperament, er engagiert sich ausdrücklich für diese Aufführung, die von Höhepunkt zu Höhepunkt wandert, um am Ende geradezu in musikalischem Orgasmus zu verglühen. Lange hielt das Publikum den Atem an, bevor sich die Spannung in Jubel löste." Das Konzertereignis, das hier in der Berliner Morgenpost beschrieben wird, sorgte im Oktober 2010 für einen Höhepunkt der Musikszene. Simon Rattle dirigierte am Pult der Berliner Philharmoniker Mahlers monumentale Zweite, die Auferstehungs-Sinfonie. Der Live-Mitschnitt ist ein weiterer Höhepunkt in Rattles Diskografie.

Schon sehr lange besitzt Rattle gerade zu Mahler ein besonderes Verhältnis. Interpretationen der Sinfonik dieses Komponisten haben seine Karriere begleitet. Bereits 1987 spielte Rattle als damaliger Chef des City of Birmingham Symphony Orchestra Mahlers Zweite im Studio ein - und verlieh dem grandiosen Werk, das nichts Geringeres als die Apokalypse und die anschließende Erlösung der Menschheit zum Thema hat, eine bisher nie dagewesene Kraft und Brillanz. Nun ist fast ein Vierteljahrhundert vergangen, Rattles Erfahrung ist gewachsen, und die Berliner Aufführung zeigt eine noch glühendere Deutung, die Darstellung einer entfesselten Welt. "In ihrer Konzentration ist die Aufführung ein Höhepunkt der Gemeinsamkeit Rattles mit den Philharmonikern", schrieb der Berliner Tagesspiegel. Man kann hinzufügen: Auch ein Höhepunkt des Mahler-Jahres 2010/2011 (150. Geburtstag/100. Todestag).

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sommerwind TOP 500 REZENSENT
Exakt hundert Jahre nach seinem frühen Tod im Jahr 1911 lassen die Major Labels den größten Komponisten des 20. Jahrhunderts noch einmal machtvoll wiederauferstehen. Nichts bietet sich da mehr an als Mahlers überwältigend grandiose Auferstehungssinfonie von 1894. Nachdem Mariss Jansons als erster Großmeister eine bemerkenswerte Einspielung vorgelegt hat, ist nun Simon Rattle, populärer Chef der Berliner Philharmoniker, an der Reihe. Der ebenso wohlfeilen wie perennierenden Kritik an den großen Plattenfirmen und ihren Vertragspartnern kann in diesem Falle entgegengehalten werden, dass Rattles erneute Aufnahme von Mahlers 2. Sinfonie durchaus gelungen ist. Freilich, Rattle ist der Rockstar unter den Dirigenten: Die gewollte Modulation, die schon seiner Aufnahme mit den Sinfonikern aus Birmingham attestiert worden ist, findet sich auch hier. Und Rattle lässt es richtig krachen: Ein quasi percussiver Mahler mit großer Dynamik - die übrigens aufnahme- und klangtechnisch gut eingefangen worden ist. Manchmal kommt da angesichts der Thematik - der Kopfsatz immerhin heißt Todtenfeier - etwas zu viel gute Laune auf. Aber die entspricht ja durchaus Mahlers Neigung zur Euphorie am Ende seiner Sinfonien. In Rattles Lesart gerät der erste Satz unversehens zur Sinfonia innerhalb der Sinfonie - immerhin interessant. Interessiert durfte man vorab auch zur Kenntnis nehmen, dass die Familie Rattle-Kozena wieder einmal ein gemeinsames Projekt in Angriff genommen hat: Magdalena Kozena agiert neben der britischen Starsopranistin Kate Royal als zweite Vokalsolistin. Das entspricht der Anlage insbesondere des Finales durchaus, trübt im Ergebnis aber das Gesamtbild ein wenig. Zwar harmonieren beide Solistinnen stimmlich recht ordentlich - ohne allerdings allzu sehr zu berühren -, aber Magdalena Kozena kommt ihr Ursprungsidiom gehörig in die Quere. Das klingt merkwürdig und ist ihr bei zahlreichen Bach-Kantaten noch nie passiert. Damit bestätigt sich ein Eindruck: Trotz eines recht respektablen Einstands ins Mahler-Fach mit Boulez und Gerhaher eignet sich die brillante Barockspezialistin nicht für diesen Stoff. Insgesamt aber eine klangvolle, dramatische und akzentuierte Einspielung, der man das Engagement, den Mut zu dem einen oder anderen kleinen Experiment und die Musikalität aller Beteiligten durchweg anhört.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dies ist die zweite Aufnahme von Mahlers 2. Symphonie unter Simon Rattle. Die erste ist mit dem City of Birmingham Symphonie Orchestra und Janet Baker, Arleen Auger (EMI). Beide Aufnahmen haben verschiedene Stärken aber vor allem ein Manko: der erste Satz ist für meinen Geschmack misslungen! Als hätte Rattle Angst vor der Wucht und Gewalt dieses Trauermarsches liefert er wieder ein zahmes, kraftloses Allegro Maestoso. Rattle imitiert Bernsteins breite Tempi, aber ohne dessen Intensität. Der erste Satz wirkt für mich einfach nur langsam. Schade, denn der Rest ist mehr nach meinem Geschmack! Für die folgenden Sätze ändert Rattle den Stil: hier wird er schneller und direkter und entwickelt gute bis sehr gute Passagen mit einem tollen Chor und guten Sängern.
Vor allem wenn man den überwältigenden Charakter des ersten und letzten Satzes schon mal erlebt hat, bleibt man bei dieser Aufnahme etwas unbefriedigt. Mahlers 2. Symphonie erlaubt zwei Lesarten: eine transzendente (im Tempo langsamere) und eine analytische (mit schnelleren Tempi). Hervorragende Beispiele für eine transzendente Interpretation sind z.B. die Aufnahmen mit Leonard Bernstein oder Klaus Tennstedt. Eine nicht-transzendente Aufnahme lieferten Michael Gielen, Otto Klemperer oder Riccardo Chailly. Die drei letztgenannten Dirigenten haben für mich die Nase vorn und taugen als Referenz.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Atemnot ;-) 21. Februar 2012
Dies ist nicht meine erste Aufnahme der 2. Sinfonie von Gustav Mahler - aber die umwerfendste, atemberaubendste.
Jeder Ton hat seinen Platz.
Die extrem auseinander klaffenden Tempi ergeben ein überaus spannendes und zugleich harmonisches Gesamtgefüge.
Gewöhnt an die Interpretation von z.B. Mariss Jansons (den ich seeeehr schätze) ist diese Einspielung für mich aufrüttelnd und überraschend, erstaunlich und berührend.
Und gerade wegen des extrem langsamen Tempos u.a. im ersten Satz entsteht ein Spannungsbogen, der sich durch die
gesamte Sinfonie zieht und am Schluss in einer "befreienden" Auflösung endet - ganz der Sinfonie selbst entsprechend.
Ein intensives Hörerlebnis, das mich fast "wegwehte". Atmen nicht vergessen ;-)!
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