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Sinfonie 2 "Auferstehung"

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Produktinformation

  • Audio CD (5. Mai 2006)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal Music)
  • ASIN: B000EULVZ4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Anhören  1. Mahler: Symphony No.2 In C Minor - "Resurrection" - 1. Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem AusdruckPierre Boulez20:55EUR 4,49  Kaufen 
Anhören  2. Mahler: Symphony No.2 In C Minor - "Resurrection" - 2. Andante moderato. Sehr gemächlichPierre Boulez 9:17EUR 1,50  Kaufen 
Anhören  3. Mahler: Symphony No.2 In C Minor - "Resurrection" - 3. Scherzo: In ruhig fliessender BewegungPierre Boulez 9:27EUR 1,50  Kaufen 
Anhören  4. Mahler: Symphony No.2 In C Minor - "Resurrection" - 4. "O Röschen rot! Der Mensch liegt in grösster Not!" (Sehr feierlich aber schlicht) Text from Des Knaben Wunderhorn: "Urlicht"Michelle DeYoung 5:36EUR 1,50  Kaufen 
Anhören  5. Mahler: Symphony No.2 In C Minor - "Resurrection" - 5. Im Tempo des Scherzo - Langsam misteriosoMichelle DeYoung35:21EUR 5,75  Kaufen 

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Gerhard Holley am 4. Mai 2006
Format: Audio CD
Die vorliegende Aufnahme von Mahlers Auferstehungssymphonie entstand Ende Mai/Anfang Juni 2005 nach einer Aufführungsserie von drei Konzerten der Wiener Philharmoniker aus Anlass von Pierre Boulez 80. Geburtstag. Die Einspielung besticht in jeder Hinsicht und lässt das Gros der anderen Aufnahmen (selbst Rattle und Chailly) hinter sich: Die Philharmoniker spielen brillanter und mit mehr Feuer denn je; dies mag nicht zuletzt auf die merkliche Verjüngung des Orchesters in den letzen beiden Jahren zurückzuführen sein, die Sir Simon Rattle im Frühjahr 2005 mit der Aussage: The Vienna Philharmonic is now my favorite youth orchestra! kommentiert haben soll. Die beiden Solistinnen vermeiden, Boulez Ansatz konsequent folgend, jedes überflüssige Pathos und setzen ganz auf liedhafte Innigkeit und Schlichtheit. (Beim wunderbaren Urlicht von De Young vermeint man übrigens ihre bei Berlioz gesammelte Erfahrung einfließen zu hören).

Ein weiterer Höhepunkt der Aufnahme ist zweifellos der Wiener Singverein, der den schwierigen Chorpart nicht nur bravourös und mit makelloser Intonation meistert, sondern der es als einer ganz wenigen Chöre schafft, sowohl in den Pianissimo-Passagen als auch im abschließenden bewegten (und bewegenden) Forte und Fortissimo ein Höchstmaß an Textdeutlichkeit zu gewährleisten. Gerade dadurch geht der von Klopstock stammende und von Mahler selbst bearbeitete Text umso mehr zu Herzen. Abgerundet wird diese neue Referenzeinspielung (dankenswerterweise auf nur einer CD mit knapp 81 Minuten Spieldauer) durch ein natürliches, weiches und harmonisches Klangbild, das das seine zur kammermusikalischen Lesart von Boulez beiträgt.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT am 17. Juli 2007
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Mahler und Boulez. Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Während die einen Boulez' analytischen Interpretationsansatz bewundern, verdammen die anderen die blutleere Leistung des Maestros ("Mahler kaltblütig zu Tode seziert"). Um Boulez' Approach zu Mahlers Musik zu verstehen, muss man seinen Werdegang berücksichtigen. Boulez beschäftigte sich zunächst mit der Avantgarde und der klassischen Moderne, vor allem mit der Zweiten Wiener Schule (Schönberg, Berg, Webern). Somit sieht er in Mahler vor allem den Wegbereiter der Moderne und betont deshalb nicht den so sehr den Traditionsbezug zur Romantik. Die Interpretation ist darum vorwärts- und nicht rückwärtsgewandt. Vor diesem Hintergrund kann man keinen weichgespülten, pathetischen oder kitschigen Mahler-Schönklang erwarten. Jedenfalls ist meines Erachtens der Vorwurf, dass Boulez' Dirigat gefühlskalt sei, völlig falsch.
Pierre Boulez, Jahrgang 1925 (!), steht absolut auf der Höhe der Zeit und liefert eine äusserst moderne Mahler-Interpretation ab. Von Altersmilde bei Boulez keine Spur. Vor allem hat Boulez aber auch das Mammut-Orchester absolut im Griff. Dabei betont er stark die Dynamik, was zu grossen Lautstärkeunterschieden führt. Mal ist das Orchester ganz intim, kammermusikalisch, dann baut Boulez wieder ganz grosse Klangmassen auf und ab. Die orchestrale Performance ist einfach genial und freut jeden HiFi-Freak. Zudem betont Boulez auch die Brüche und Härten in der Musik, ohne diese abzumildern. Ein Mahler mit Ecken und Kanten, geprägt von Ambivalenz und innerer Zerrissenheit. Schliesslich ist der Orchestersound transparent klar, so dass man sämtliche Feinheiten der Orchestrierung und Klangeffekte (z.B.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT am 18. April 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Auferstehungssinfonie von Gustav Mahler ist wohl eines der großartigsten Meisterwerke, das jemals ein Mensch ersonnen hat. Sie steckt voll tiefer Trauer, aufjauchzender Freude und gewaltiger Emotion.
Die vorliegende Aufnahme dieses phänomenalen Werkes zeugt von höchster spieltechnischer Virtuosität und einer grandiosen gesanglichen Leistung, lässt allerdings Gefühl und tieferes Verständnis für dieses Stück vermissen.

Die düstere Totenfeier des ersten Satzes, welche von leidenschaftlichen Ausbrüchen gekennzeichnet ist, wird nur von Zeit zu Zeit von versöhnlicheren Episoden unterbrochen, welche bereits auf das sogenannte Auferstehungsthema des Finalsatzes hinweisen. Ansonsten strotzt dieser Satz von Kraft, Dynamik und Trauer. Und gerade da hakt die Interpretation Boulez': Die gesamte Einspielung - mit Ausnahme der Eingangsakkorde - krankt an zu großer Distanz und zu wenig Empfindung, so dass große Teile des Satzes zu versanden scheinen. Da hilft auch das großartige Spiel der Wiener nichts.

Das Andante moderato des zweiten Satzes ist zwar wunderbar klar und plastisch interpretiert, ihm gebricht es aber an Zusammenhalt und Ausdruck. Auch der dritte Satz, eine Art bizarren Scherzos auf das Wunderhornlied "Des Antonius zu Padua Fischpredigt", leidet daran, dass er zu analytisch in seine Einzelteile zerlegt wurde, so dass dieser schwierige Satz zerrissen wirkt.

Beeindruckend ist die gesangliche Leistung Michelle de Youngs, die dem "Urlicht" des vierten Satzes die Schlichtheit verleiht, die Mahler in seiner Satzbezeichnung "Sehr feierlich, aber schlicht" im Sinne gehabt haben dürfte.
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