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Sind wir nicht alle Schläfer?: Das wahre Wesen des Arabiers Gebundene Ausgabe – 24. September 2004

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (24. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821836652
  • ISBN-13: 978-3821836652
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.493.965 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Oh, Paris! Ich erinnere mich noch gerne an meine jugendlichen Fahrten in die
Hauptstadt der Liebe - als ich von der Liebe noch so wenig wusste und an der
Metro St. Michel ein kleines, fahles Hotel bewohnte. Oh, diese Tage im Hôtel
pâle de Paris, in denen ich als junges Mädchen den ersten Kontakt zum Orientalen
hatte - ich werde sie nie vergessen! Jeden Morgen, wenn ich an der Rezeption
entlang auf die Boulevards der französischen Hauptstadt hinausschritt, wurde ich
von den Arabiern, die das Hotel führten, mit einem herzlichen "Heil Hitler"
begrüßt! Die Arabier, sie mochten uns Deutsche und sie waren ganz verrückt
danach, mit mir in der Sprache Goethes zu reden. Immerhin hatten sie ein recht
entspanntes Verhältnis zur jüngsten deutschen Vergangenheit.
All das erschien mir als ein so wunderbar aufregender Kontrast zum heimischen
Geschichtsunterricht - damals! Inzwischen weiß ich mehr über den Arabier, kenne
seine honigsüßen Reden, den gewinnenden Blick aus dattelbraunen Augen und glaube
sagen zu können: Der Arabier ist wie alle Männer, mal so, mal so. Aber nicht nur
ich, auch die Zeiten haben sich geändert. Heute leben wir in größter Anspannung.
Terrorismus, Islamismus, Rentenreform - die Menschen sehen in eine ungewisse
Zukunft, und wer zu Schulzeiten den Religionsunterricht geschwänzt hat, versteht
heute die Welt nicht mehr. Will uns der Mohammedaner wirklich ans Leder? Sind
die Arabier tatsächlich gefährlich? Ja, sie sind es. Und es kommt noch
schlimmer: Selbst Nicht-Arabier muss man mit Vorsicht genießen!
Der Schläfer, er will uns nicht nur den Schneid, sondern auch unser Lachen
abkaufen - vielleicht das letzte Gut, das uns noch bleibt. So entwickelte
Scheich Mohammed Salih Al-Munajjjid in seinem Buch "Problems and Solutions" eine
Lehre gegen übermäßiges Lachen. Ein fernes, orientalisches Echo auf Eco. Tappt
die westliche Welt nun in die Tim-Thaler-Falle? Steht nun das Verbot von
Kichererbsen ins Haus? Alle Ma lache!
Sicher: Oft und zu Unrecht wird der Arabier für seine Angewohnheiten -
insbesondere in kulinarischer Hinsicht - aufs Korn genommen. Man nennt ihn
Makkaroni, Froschfresser oder Linsensuppe. Aber wie gut kennen wir die Sulfite
und Sulfate, Acetone, Polymere, Formaldehyde, Isotope, Äthylene wirklich? Seien
wir ehrlich: meist wesentlich besser als die Fatimiden, Maroniten, Wahabiten,
Mamlucken, Kalmücken, Seldschuken, Safawiden, Abbasiden, Osmanen, Onayyaden und
Buyiden. Wir wissen oft lediglich über ihre natürlich-verspielte
Hinterhältigkeit Bescheid, über ihre Schlagtechnik in innerehelichen und ihre
Anschlagtechnik in internationalen Auseinandersetzungen und über ihren Hass auf
kopftuchtragende deutsche Marktweiblein. Aber ist das schon der ganze Arabier?
Ich meine: vielleicht.
Heinz al-Khali gibt uns einen profunden Einblick in das Leben auf dem Halbmond,
er erklärt uns das Wesen des Schläfers und macht dessen Verhalten auch aus
historischer Perspektive transparent. Jahrzehntelang haben wir uns auf den
Kommunismus fixiert und meinten, hinter dem Eisernen Vorhang sei mit dem
Schlimmsten zu rechnen. Inzwischen wissen wir, dass die Armee des Ostblocks aus
einer Batterie von Putzfrauen und fleißigen Facharbeitern bestand, mit denen
sich vieles besser rechnen lässt. Und erst jetzt wird der Blick frei auf die
wahre Bedrohung, die schon seit Beginn des Abendlandes die größte ist: die
Gefahr durch den Arabier. In kleinen Arabesken deckt al-Khali die kulturelle
Unterwanderung der westlichen Welt auf. Dabei liest sich sein Buch wie eine
Schreckensbilanz arabischer Einflussnahme.
Warum fühlte sich gerade Heinz al-Khali berufen, dieses Buch zuschreiben?
Zunächst wurde ihm eine Menge Geld versprochen. Viel entscheidender aber war,
dass er dieses Geld auch wirklich brauchte.
Heinz al-Khali ist ein intimer Kenner der arabischen Welt, fast möchte man
sagen: der Dr. Klaus Bednarz des Orients. In Norwegen geboren, befasste er sich
in der Fachhochschule Hamburg-Harburg inmitten einer Gruppe aktiver arabischer
Studenten mit Elektrotechnik und Pyromanie. Als Falkner hat er sich mit seinem
Kampfwellensittich Yilmaz bei saudischen Mittelklassescheichs beliebt gemacht,
für die er auch als Berater tätig ist. Die arabische Welt kennt ihn zudem
aufgrund seiner früheren Korrespondententätigkeit im Libanon.
Eine Herzensangelegenheit für Heinz al-Khali: Statt der verwirrenden arabischen
Zahlen kommt die Paginierung dieses Buches allein mit lateinischen Zahlen aus.
Der Leser wird es danken.
Ihre Bärbel Schläfer
Dar-es-Salam, im Juli 2001

Auszug aus Sind wir nicht alle Schläfer? von Heinz al- Khali. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Oh, Paris! Ich erinnere mich noch gerne an meine jugendlichen Fahrten in die
Hauptstadt der Liebe - als ich von der Liebe noch so wenig wusste und an der
Metro St. Michel ein kleines, fahles Hotel bewohnte. Oh, diese Tage im Hôtel
pâle de Paris, in denen ich als junges Mädchen den ersten Kontakt zum Orientalen
hatte - ich werde sie nie vergessen! Jeden Morgen, wenn ich an der Rezeption
entlang auf die Boulevards der französischen Hauptstadt hinausschritt, wurde ich
von den Arabiern, die das Hotel führten, mit einem herzlichen "Heil Hitler"
begrüßt! Die Arabier, sie mochten uns Deutsche und sie waren ganz verrückt
danach, mit mir in der Sprache Goethes zu reden. Immerhin hatten sie ein recht
entspanntes Verhältnis zur jüngsten deutschen Vergangenheit.
All das erschien mir als ein so wunderbar aufregender Kontrast zum heimischen
Geschichtsunterricht - damals! Inzwischen weiß ich mehr über den Arabier, kenne
seine honigsüßen Reden, den gewinnenden Blick aus dattelbraunen Augen und glaube
sagen zu können: Der Arabier ist wie alle Männer, mal so, mal so. Aber nicht nur
ich, auch die Zeiten haben sich geändert. Heute leben wir in größter Anspannung.
Terrorismus, Islamismus, Rentenreform - die Menschen sehen in eine ungewisse
Zukunft, und wer zu Schulzeiten den Religionsunterricht geschwänzt hat, versteht
heute die Welt nicht mehr. Will uns der Mohammedaner wirklich ans Leder? Sind
die Arabier tatsächlich gefährlich? Ja, sie sind es. Und es kommt noch
schlimmer: Selbst Nicht-Arabier muss man mit Vorsicht genießen!
Der Schläfer, er will uns nicht nur den Schneid, sondern auch unser Lachen
abkaufen - vielleicht das letzte Gut, das uns noch bleibt. So entwickelte
Scheich Mohammed Salih Al-Munajjjid in seinem Buch "Problems and Solutions" eine
Lehre gegen übermäßiges Lachen. Ein fernes, orientalisches Echo auf Eco. Tappt
die westliche Welt nun in die Tim-Thaler-Falle? Steht nun das Verbot von
Kichererbsen ins Haus? Alle Ma lache!
Sicher: Oft und zu Unrecht wird der Arabier für seine Angewohnheiten -
insbesondere in kulinarischer Hinsicht - aufs Korn genommen. Man nennt ihn
Makkaroni, Froschfresser oder Linsensuppe. Aber wie gut kennen wir die Sulfite
und Sulfate, Acetone, Polymere, Formaldehyde, Isotope, Äthylene wirklich? Seien
wir ehrlich: meist wesentlich besser als die Fatimiden, Maroniten, Wahabiten,
Mamlucken, Kalmücken, Seldschuken, Safawiden, Abbasiden, Osmanen, Onayyaden und
Buyiden. Wir wissen oft lediglich über ihre natürlich-verspielte
Hinterhältigkeit Bescheid, über ihre Schlagtechnik in innerehelichen und ihre
Anschlagtechnik in internationalen Auseinandersetzungen und über ihren Hass auf
kopftuchtragende deutsche Marktweiblein. Aber ist das schon der ganze Arabier?
Ich meine: vielleicht.
Heinz al-Khali gibt uns einen profunden Einblick in das Leben auf dem Halbmond,
er erklärt uns das Wesen des Schläfers und macht dessen Verhalten auch aus
historischer Perspektive transparent. Jahrzehntelang haben wir uns auf den
Kommunismus fixiert und meinten, hinter dem Eisernen Vorhang sei mit dem
Schlimmsten zu rechnen. Inzwischen wissen wir, dass die Armee des Ostblocks aus
einer Batterie von Putzfrauen und fleißigen Facharbeitern bestand, mit denen
sich vieles besser rechnen lässt. Und erst jetzt wird der Blick frei auf die
wahre Bedrohung, die schon seit Beginn des Abendlandes die größte ist: die
Gefahr durch den Arabier. In kleinen Arabesken deckt al-Khali die kulturelle
Unterwanderung der westlichen Welt auf. Dabei liest sich sein Buch wie eine
Schreckensbilanz arabischer Einflussnahme.
Warum fühlte sich gerade Heinz al-Khali berufen, dieses Buch zuschreiben?
Zunächst wurde ihm eine Menge Geld versprochen. Viel entscheidender aber war,
dass er dieses Geld auch wirklich brauchte.
Heinz al-Khali ist ein intimer Kenner der arabischen Welt, fast möchte man
sagen: der Dr. Klaus Bednarz des Orients. In Norwegen geboren, befasste er sich
in der Fachhochschule Hamburg-Harburg inmitten einer Gruppe aktiver arabischer
Studenten mit Elektrotechnik und Pyromanie. Als Falkner hat er sich mit seinem
Kampfwellensittich Yilmaz bei saudischen Mittelklassescheichs beliebt gemacht,
für die er auch als Berater tätig ist. Die arabische Welt kennt ihn zudem
aufgrund seiner früheren Korrespondententätigkeit im Libanon.
Eine Herzensangelegenheit für Heinz al-Khali: Statt der verwirrenden arabischen
Zahlen kommt die Paginierung dieses Buches allein mit lateinischen Zahlen aus.
Der Leser wird es danken.
Ihre Bärbel Schläfer
Dar-es-Salam, im Juli 2001

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Wendt am 1. August 2005
Verifizierter Kauf
Ich vergebe 3 Sterne, weil ich nicht weiß, ob ich 5 oder einen geben soll, ob das Buch genial oder doof ist, ob lustig oder langweilig. Tasten wir uns mal ran.
Ich nehme mal an, dass Heinz al-Khali ein Pseudonym ist, ebenso wie "Bärbel Schläfer" (Vorwort) und Klaus Kinkel (Lektorat).
Der Autor (die Autoren, -in, -innen?) schreibt mit der erklärten, aber leicht als ironisch zu erkennenden Absicht, vor den Gefahren durch den "Arabier" zu warnen.
Arabier würden sich zur Tarnung selbst Araber nennen, wie auch ihre Pferde heißen. Einer der Gründe, warum Heinz al-Khali das Buch schrieb, war, dass man ihm viel Geld dafür anbot. Aber das war natürlich nicht der Hauptgrund - der bestand darin, dass er das Geld auch brauchte.
Solche und ähnliche durchaus amüsante Bemerkungen durchziehen das Buch. Es gibt ja Leute, die nicht auf abgefahrenen, sondern eher auf konventionellen Fließband-Humor stehen, hier gibt es ihn.
Genial dagegen ist die ironische Forderung, alles Arabische abzuschaffen, um sich endlich vom Einfluß des Arabiers freizumachen, mit anschließender Aufzählung, was dazu gehört: Bärte, Chirurgie, Geographie, Astronomie, arabische Zahlen, Croissants, haufenweise Wörter in der deutschen Sprache, Kaffee, Benzin, ... Stattdessen z.B. zurück zur traditionellen europäischen Medizin: Aderlass und Klistier.
Offenbar wird damit eine antiarabische Stimmung ironisiert und als Blödsinn entlarvt.
Ich weiß bloß nicht, ob es die in der Form tatsächlich gibt.
Daneben sind einige andere Sachen unklar: echte und fingierte und leicht abgewandelte (Gerhard Koranzelmann) Literaturhinweise wechseln sich ab, ohne dass man erkennt, was was ist.
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