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Sind Sie meine Tochter?: Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter [Taschenbuch]

Gabriela Zander-Schneider
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Oktober 2006
Leben mit Alzheimer - ein eindringlicher Bericht! Zuerst war da nur eine gewisse Schusseligkeit. Dann ertappte Gabriela Zander-Schneider ihre Mutter dabei, dass sie das schmutzige Geschirr wieder in den Schrank zurückstellte, in Hausschuhen zum Einkaufen ging und anfing, wildfremde Menschen im Supermarkt zu umarmen. Sie wurde zänkischer, aggressiver, um im nächsten Augenblick wieder überzusprudeln vor Charme. Gabriela Zander-Schneider berichtet von der allmählichen Persönlichkeitsveränderung ihrer Mutter, von ihren Erfahrungen mit Ärzten, von den Problemen im Alltag, die die Pflege einer Angehörigen mit Alzheimer mit sich bringt.

Wird oft zusammen gekauft

Sind Sie meine Tochter?: Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter + Gute Nacht, Liebster: Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen + Mein Leben ohne Gestern: Roman
Preis für alle drei: EUR 27,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499621894
  • ISBN-13: 978-3499621895
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.827 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Gabriela Zander-Schneider, Jahrgang 1955, lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln. Bedingt durch die Erkrankung ihrer Mutter und die Entscheidung, sie zu Hause zu pflegen, legte sie ihren Beruf nieder. 2002 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann die Alzheimerselbsthilfe in Köln-Weiden. Gabriela Zander-Schneider referiert regelmäßig vor Betroffenen, Angehörigen und Fachpublikum zum Thema Alzheimer und ist Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Alzheimergesellschaft Köln. Mehr Informationen zur Autorin finden Sie unter www.meineheilewelt.de.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
66 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegender Bericht als Hilfe für Angehörige 8. Juni 2007
Format:Taschenbuch
Bei Verdacht, dass ein Angehöriger Alzheimer haben könnte, sollte man dieses Buch auf jeden Fall lesen. Auch wenn die Diagnose schon feststeht, kann es eine wichtige Hilfe sein.

Das Buch lässt einen nicht mehr los und durch den gut lesbaren Schreibstil kann man es in einem durchlesen. Die Autorin beschreibt darin wie der Verlauf der Alzheimer-Krankheit bei ihrer Mutter voranschreitet, aber auch welche Auswirkungen dies auf die Angehörigen, vor allem auf sie selbst, hat.

Weil sie keine Hilfe findet, wie sie damit umgehen soll, hat sie dieses Buch für alle geschrieben, die in ihrer Lage sind, vor allem aber dass man die Krankheit schon im Anfangsstadium erkennen kann, wo es noch Möglichkeiten gibt sie mit Medikamenten hinauszuzögern.

Deutlich wird, dass je hilfloser die Patienten werden, die Angehörigen mehr und mehr von sich selbst aufgeben müssen (Privatleben, Beruf), wenn sie sich für die Betreuung entscheiden, die irgendwann rund um die Uhr stattfinden muss.

Immer wieder gerät man dann auch in peinliche Situationen beim Einkauf, Frisör u.s.w., wo man entweder gezwungen ist darüber hinweg zu sehen oder sich immer wieder zu rechtfertigen und Erklärungen abgeben muss, weil Nichtbetroffene mit dem teilweise seltsamen Verhalten nichts anzufangen wissen.

Schon lange bevor es dramatisch wird, gibt es viele Anzeichen, was der Autorin auch erst zu einem sehr späten Zeitpunkt klargeworden ist. Die Patienten verstecken ihre nach und nach auftretenden Unzulänglichkeiten anfangs auch gut und schreiben sich wichtige Sachen auf.

Nach Erfahrung der Autorin ist es ratsam, spielerisch auf das seltsame Verhalten einzugehen und "mitzumachen" und den Patienten das Gefühl zu geben, dass sie im Mittelpunkt stehen.

Besonders schlimme Phasen waren für die Tochter, Entscheidungen zu treffen hinsichtlich Entmündigung, Unterbringung im Pflegeheim und als sie von ihrer eigenen Mutter nicht mehr erkannt wurde. Man kann nach der Lektüre nur höchsten Respekt der Leistung der Tochter entgegen bringen, besonders da zusätzlich zu der Belastung durch die Alzheimer-Krankheit mehrere Todesfälle unter Freunden und Angehörigen zu beklagen waren und deshalb wenig Hilfe zu erwarten war.

Die Autorin opfert sich wirklich auf und ihre eigene Gesundheit leidet massiv darunter, auch als sie schon ihre Arbeitszeit reduziert hat und später sogar ganz ihre Arbeitsstelle aufgeben musste.

Das Buch macht gleichzeitig auch sehr betroffen, weil man sich sehr in die Lage der Tochter versetzen kann. Es gibt einem als betroffenen Angehörigen aber einen guten Überblick, was einen erwarten kann, so dass man eventuell frühzeitig noch Entscheidungen treffen kann, falls man sich einen solchen Kraftakt nicht zutraut oder nicht genügend Hilfe hat.

Nicht zuletzt kann das Buch auch bei Nichtbetroffenen dafür sorgen, dass sie bei einer Begegnung im Alltag mit ihnen unbekannten Alzheimer-Patienten mehr Verständnis aufbringen und dies für alle Beteiligten hilfreich ist. Und man kann nie wissen, ob es einen selbst mal erwischt oder man als Angehöriger damit konfrontiert wird.

Durch die sehr genaue Beschreibung kann man schon im Anfangsstadium Parallelen finden, bevor ein Arzt die Diagnose stellt.

Für diesen Fall ist man schon etwas darauf vorbereitet und findet im Anhang auch Adressen wo man weitere Hilfe finden kann.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und packend 6. Dezember 2008
Von Gabi K
Format:Taschenbuch
Sind Sie meine Tochter?: Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter
Per Zufall habe ich das Buch Sind Sie meine Tochter?" von Gabriela Zander-Schneider gelesen. Oft habe ich von der Alzheimer Krankheit gehört. Aber was sich wirklich dahinter versteckt, habe ich nicht gewusst und es hat mich sehr betroffen gemacht. Noch nie habe ich ein Buch an einem Stück gelesen. Es ist spannend wie ein Roman und doch verbirgt sich ein erschreckender Tatsachenbericht dahinter. Ich habe Hochachtung vor den Menschen, die einen Alzheimer Patienten zu Hause pflegen. Gabriela Zander-Schneider hat die Geschichte so offen erzählt, dass ich das Gefühl hatte, dabei gewesen zu sein.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach lohnenswert 20. Oktober 2009
Von Silvia
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch ist wirklich lesenswert für alle, die sich an das Thema Demenzerkrankungen herantasten wollen oder mit betroffenen Menschen zu tun haben. Der Blickwinkel der Tochter beschreibt treffend das emotionale Chaos sowie die Belastung eines pflegegenden Angehörigen, so dass man sich als Leser sehr gut einfühlen kann, zum Nachdenken angeregt wird und dennoch auch herzlich lachen kann. Mein Buchtipp in der Bildungsarbeit sowie in der Angehörigenberatung von demenzerkrankten Menschen. Kein trockenes Fachbuch; aber dennoch reich an Informationen und bringt große Lesefreude!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Lehrreiches Buch
Wir befinden uns in der gleichen Situation die dort beschrieben wird.
Für uns war das eine Hilfe diesen Buch nicht nur zu lesen sondern auch
zu verstehen damit noch... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Stunden von Sparkasse Alk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Buch was jeder lesen sollt
Ich komme aus der Altenpfelge und finde alle die ein Bild sich machen wollen was es heißt jemanden mit Alzheimer zu pflegen zu hause sollte es gelesen haben.
Vor 1 Monat von S.W.-D. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch
Sehr schön geschrieben , seh offen und ergreifend . Um mit Demenz besser ungehen zu können sehr zu empfehlen . Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kornelia Hilgendorf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr hifreich für Angehörige, ehrlich und aufrichtig...
Ich kann dieses Buch jedem pflegenden Angehörigen sehr empfehlen, der sich mit der Alzheimer Diagnose auseinander setzen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rita Berkholz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ und
Artikel ist so wie beschrieben. Ware sehr schnell erhalten und auch schon in meiner Familie weiter gereicht, damit sich alle informieren können über diese Krankheit, denn... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von ewi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewegende Biografie
Das Buch ist spannend, einfühlsam und sehr informativ geschrieben. Sicher auch interessant für diejenigen, die einfach nur eine einfühlsame Familiengeschichte lesen... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Wolfgang veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sind Sie meine Tochter
Das ist erst das 3te Buch das ich gelesen habe über die Krankheit Alzheimer) ich bin erst seit kurzem damit vertraut weil wie die meisten von uns erst spät draufkommen... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Herzi veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Es trieft vor Selbstmitleid
Ich bin von diesem Buch SEHR enttäuscht, habe mich sogar beim Lesen oft sehr geärgert. Ich bin selbst eine "Betroffene" und habe , zusammen mit meinen Geschwistern, einen... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Summernight veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfach toll
Ich habe beruflich mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu tun. Ich habe schon sehr viel Literatur auf diesem Gebiert gelesen, Fachliteratur und Belletristik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2010 von Leseratte
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Es gefällt mir zu lesen wie sich eine Familie verändern kann
durch Krankheit oder sonstige äußere Einflüsse. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2009 von Nicole
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