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Sinbads Abenteuer
 
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Sinbads Abenteuer

Patrick Muldoon , Sarah Desage , Adam Silver , Ben Hayflick    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Patrick Muldoon, Sarah Desage, Bo Svenson
  • Regisseur(e): Adam Silver, Ben Hayflick
  • Komponist: Chris Ridenhour
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: dtp entertainment AG
  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003RUG626
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.963 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Just als Spezialagent Adrian Sindbad und eine von der Ölfirma gecharterte Söldnercrew auf hoher See einen von Piraten gekaperten Öltanker zurück erobern, reißt ein gewaltiger Oktopus alles in die Tiefe und verwandelt ein bunt gemischtes Fähnlein Überlebender in Schiffbrüchige. Auf einer Insel, die, wie sich später heraus stellt, auf dem Rücken eines gigantischen Wales liegt, macht Sindbad die Bekanntschaft einer schönen Fremden und muss erleben, wie riesenwüchsige Monster seine Gruppe dezimieren. Derweil erschüttern seltsame Naturkatastrophen Nordamerika.

Video.de

Die Billigfilmschmiede Asylum schlägt mal wieder drei Fliegen mit einer Klappe, wenn ein Seefahrer namens Sindbad, angeblich "der originale Prince of Persia", eine abenteuerliche Odyssee erlebt, mit einem ursprünglichen Naturmädel anbandelt (Avatar!) und nebenbei somalische Tankerpiraten bekämpft (CNN!). Dabei gibt es mehr oder weniger gelungene CGI-Zyklopen, Roch-Vögel und Riesenkrebse zu bestaunen, allein die unnötige Rahmengeschichte auf amerikanischem Heizungskellerparkett hätte man sich schenken können. Für TV-Fantasy-Vielseher okay.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Story: Mr. Sinbad, reicher Redereiunternehmer hat in zwei neue Prokjete investiert, einmal ein Superölbohrschiff und in ein hochmodernes Bergungs-U-Boot. Leider wird das Ölschiff von somalischen Piraten gekappert, welche nun Lösegeld verlangen. Mr. Sinbad will die Angelegenheit diplomatisch lösen und macht sich mit seinen 2 Assistenten per Helikopter auf zur Geldübergabe. Doch es gibt ein Problem, mehrere um genau zu sein. Erstens befindet sich das Schiff in der Trumanspalte, die ist angeblich für alle mysteriösen Schiffsunfälle verantwortlich und zweitens greift gerade ein Riesenkrake das Schiff an. Unglücklicherweise stürtzt dabei der Helikopter ab und Sinbad wird an eine mysteriöse Insel angespült, auf der er auch gleich gegen eine Riesenkrabbe kämpfen muss. Doch die Monster der Insel sind nicht die eigentliche Gefahr, denn es droht der Weltuntergang. Da Sinbad der Nachkomme der großen Sinbadfamilie ist, hat er ein Schicksal zu erfüllen, er muss 7 Aufgaben lösen um die Welt vorm Untergang zu retten, die mittlerweile bereits von Erdbeben und Explosionen heimgesucht wird, alles wird zerstört, überall fallen Hochhäuser zusammen. Sinbad trifft derweil auf der Insel Loa, eine "Eingeborene", die ihm alles erklärt und auch seine Assistentin, der Kapitän und ein Pirat haben überlebt. Doch es gibt nicht nur Monster auf der Insel, sondern auch islamische Jihad Krieger, die die heiligen Steine aus dem Vulkan (vorletzte Aufgabe) anbeten. Und zu guter Letzt wird das untergegangene Schiff in 48 Stunden explodieren und 1,5 Milliarden Tonnen Öl in die Ozeane fliessen. Alles Leben ist bedroht!! Wird es Sinbad schaffen die Welt zu retten? Kommt all seine neue Technik zum Einsatz? Wie kann man ultraschnell von einem Ort zum anderen gelangen, obwohl das gar nicht möglich ist? Wie lange sind 48 Stunden?

Extras: Making of, Bilder, Originaltrailer, Outtakes, Blooper reel, noch mehr Trailer

Bild/Ton: Das Bild ist sehr gut, es gibt kaum Schwächen, die Tagszenen ist äußerst scharf, nur die Nacht und Höhlenszenen haben leichte Unschärfen, was aber relativ normal ist. Bildformat 16:9. Der Ton ist ebenfalls sehr gut, beide vorliegenden Tonspuren konnten überzeugen. Englisch DD 2.0 und deutsch DD 5.1. Der O-Ton ist etwas kräftiger, während der deutsche Ton leicht heller ist. Die Synchronisation ist überraschenderweise gelungen, die Sprecher haben sich deutlich hörbar mehr Mühe gegeben, als bei den anderen Asylum Filmen und können durchaus überzeugen. Die Übersetzung ist ebenfalls sehr nah am Original.

Kritik: Nun der typische Sinbad Film ist dieses Werk hier nicht. Die Thematik wurde in die Moderne übertragen, was meiner Meinung nach recht gut gelungen ist. Die CGi Effekte sind nicht unbedingt super, aber für eine B-Movie Produktion und insbesondere für Asylum äußerst gut, man kann aber immer noch den Unterschied Realität-CGi erkennen. Doch wäre ein Stopmotion Film alla Harryhausen heute wohl auch nicht mehr angemessen bzw. zu aufwendig für eine Direct-to-DVD Produktion. Leider fehlen einige Texturen bei den Monstern, besonders die Krabbe sieht sehr künstlich aus, genauso das Schiff, der Kraken, der Zyklop und das Balrogmonster, auch die Gewehrfeuer sind mangelhaft, nur die Harpien und die Schildkrötenwalinsel konnten überzeugen. Trotzdem bügelt die Story diese Schwächen aus, auch das Vorwissen, des geringen Budgets sorgt für Verständnis. Auf jeden Fall ist sie gut genug für einen B-Movie, zumindest hier. Die Story selbst ist eigentlich ok, sobald man sich damit abgefunden hat, das dies der Sinbad der Moderne ist, wobei er die meisten Aufgaben gar nicht selber löst, sondern einer seiner Mithelfer. Z.B. tötet Loa die Furien, der Pirat kümmert sich um die Jihadkrieger und die anderen Aufgaben, wie Angriff der Harpien oder der Zyklop können sie nur gemeinsam lösen (relativ gesehen). Ich finde die Aufgaben kommen nicht genug zur Geltung, z.B. ist die Riesenkrabbe bereits eine Aufgabe. Ein paar kleinere Logikfehler gibt es auch, die man aber guten Willens übersehen kann, da sie nicht gravierend sind. In den Outtakes wurde eine weitere Aufgabe vorgeführt, die aber zum Glück gelöscht wurde, da diese nicht nur absolut unglaubwürdig ist, sondern auch extrem lächerlich aussah. Die Schauspielkunst ist gut genug um überzeugen zu können, besonders da einige der Darsteller zum erstem Mal vor der Kamera standen, sie wirken weder platt noch aufgesetzt, sondern kommen natürlich rüber. Die Extras sind ausser dem Bloober reel ("lustige" Pannen beim Dreh, wie winken vor der Kamera und Textvergessen) sehr gut, das Making of war einigermassen interessant und die Outtakes (deleted Scenes) wurden zu recht rausgeschnitten. Die Bilder sind professionell gemacht und die Trailer auch. Dies ist der erste Asylum Film der mir richtig gut gefallen hat, und ich habe alle gesehen, der Zuschauer sollte seine Erwartungen natürlich etwas herunterschrauben, immerhin ist dies kein Blockbuster und zu recht eine Direct-to-DVD Produktion. Was einem erwartet, ist bereits auf dem Cover zu sehen. Jede Menge Monster, die auch alle vorkamen und Waffen der Moderne, die nicht alle vorkamen, Sinbad hatte keine Automatikpistolen, seine Glock hat er bereits während der ersten Aufgabe verloren, stattdessen kämpft er mit Worten und Seilen. Im Großen und Ganzen eine gelungene Produktion mit guter Bildqualität, überraschenderweise guter deutscher Synchronisation, überzeugenden Ton-Effekte, nicht so guten, aber akzeptablen CGi-Effekten und einer halbwegs logikfreien Story. Auch wenn die 48 Stunden schon lange rum sind, immerhin waren sie 2 Tage auf der Insel, eine Tag im Ballon, einen Tag auf dem Schiff und mind. einen Tag in der Stadt um das U-Boot per Schiff zu holen, was mind. nochmal 5 Tage gedauert hätte (im Film aber nur wenige Minuten bzw. Stunden).
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Asylum vs. Sinbad 22. Mai 2011
Von Tron
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Neu-Interpretation des Sinbadstoffes aus den Asylumstudios: Multimillionär Sinbad versucht seinen gesunkenen Supertanker zu retten und eine drohende Ölpest zu verhindern. Er kämpft dabei mit modernen Feuerwaffen gegen Zyklopen, Flugdrachen und einem Verräter aus den eigenen Reihen. Die Effekte (Krabbe, Hubschrauber) sind meist durchschnittlich und unterstreichen den Trashfaktor deutlich. Dennoch ist der Film recht unterhaltsam und besser als manch anderer Streifen von Asylum (z. B. den grottigen Transmorphers). Mit an Bord ist Darsteller Bo Svenson (spielte im Original "Inglorious bastards" von 1977 mit), der einen recht guten Schurken abgibt. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut, wie man es von Asylum gewohnt ist. Für einen launigen Trashabend ist das Teil bestens geeignet.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Gäbe es eine Steuer auf schlechte Filme, das US-Filmstudio The Asylum hätte Schulden in der Höhe von zehn Forts Knox - pro Film. Längst hat sich die Schrottschmiede unter Hardcore-Trash-Fans einen Namen gemacht, nicht zuletzt mit ihren berüchtigten "Knockbustern": Kündigt sich in Hollywood ein vielversprechender Blockbuster an, kurbeln die Kreativköpfe von Asylum in Rekordzeit eine einfallslose Billigkopie herunter, die durch beabsichtigte Ähnlichkeiten in Titel und Aufmachung zur Hollywood-Vorlage Geld in die Kassen spielen soll. Auch "Prince of Persia" und "Kampf der Titanen" kamen zu diesem fragwürdigen Handkuss, der als "Sinbads Abenteuer" auf die Menschheit losgelassen wurde. Anders aber als bisher ist die Blockbuster-Vorlage nur noch zu erahnen, der Bezug zu Disneys Pluderhosenprinz besteht überhaupt nur in Form einer Tagline ("The Original Prince of Persia"). Stattdessen mutet der Asylum-Streifen wie eine modernisierte Trash-Variante des Ray-Harryhausen-Klassikers "Sindbads siebente Reise" an, vermischt mit Anspielungen auf die Ölpest im Golf von Mexiko oder die Piraterie vor Somalias Küste. Markiert "Sinbads Abenteuer" einen Wandel in der Filmpolitik von Asylum? Produziert die Trash-Schmiede etwa nun Low-Budget-Kino mit Hintersinn und Zeitkritik?

Sicher - und Roland Emmerich dreht anspruchsvolle Kunstfilme und Pentagon-Propagandist Michael Bay läuft zu den Taliban über! Denn anstatt endlich kurzweiligen Trash zu produzieren, den man sich nicht erst mit Bier im Umfang von drei Alkoholvergiftungen schöntrinken muss, bleibt Asylum seiner altbewährten No-Budget-No-Talent-Formel treu und liefert mit "Sinbads Abenteuer" einen weiteren Mülltonnenkandidaten ab, der handwerklich wie darstellerisch Stümperei in Reinkultur zelebriert. Die Handlung ist ein alberner Fleckenteppich aus hanebüchenem Schwachsinn, peinlichen Plotelementen und Logiklöchern, tiefer als der Marianengraben. Beim Runtertippen des Drehbuchs (nennen wir das Story- und Logikvakuum einmal so) haben die Autoren wohl nie über drei, vier Zeilen hinaus weitergedacht: So füllen sich etwa leergeschossene Magazine wie durch Geisterhand wieder auf - nach Asylum-Logik natürlich kein Problem. Die Dialoge gestalten sich öfters sinnfrei und dümmlich, ebenso wie die Handlungen der Figuren, die nicht immer ganz nachvollziehbar sind. So taucht etwa ein Riesenkrebs auf, attackiert Sinbad und lässt im letzten Augenblick von ihm ab, um sich mit dem Koffer voller Lösegeld davonzumachen - und Sinbad hat nichts Besseres zu tun, als mit dem Ungetüm um das Geld raufen zu wollen! Hätte nur noch gefehlt, dass er gewinnt ...

"Sinbads Abenteuer" ist purer filmischer Bodensatz, nicht nur inhaltlich, auch technisch blamiert sich der Film hemmungslos. Kameramann und Cutter zeigen sich talentfrei, den belanglosen Score verdrängt der Zuschauer sehr bald. Außerdem betreibt der Film - nicht unüblich für Asylum-Schoten - Recycling: Einige Szenen werden wiederverwertet oder aus anderen Streifen der Schrottschmiede "ausgeliehen". Das absolute Highlight aber sind nicht die lächerlichen Dialoge oder der schwache Cast, sondern die miesen Special Effects: Verwaschene Polygon-Kreaturen staksen durch die Landschaft und billige CGI-Explosionen attackieren die Sehnerven, selbst das Mündungsfeuer der Schusswaffen ist mehr schlecht als recht eingefügt.

Ein paar Worte zur DVD: Das Bild hat mit Unschärfen und unnatürlichen Farben zu kämpfen, Treppenbildung ist keine Seltenheit und die Detailwiedergabe lässt öfters zu wünschen übrig; immerhin ist kaum Bildrauschen auszumachen. Die deutsche Tonspur liegt in 5.1 vor, kommt jedoch flach herüber und entbehrt nennenswerter dynamischer Höhepunkte. Über die Extras gibt es keine großen Worte zu verlieren: Die Disc bietet Outtakes, Bloopers und eine belanglose Slideshow, daneben ein Making of, das man nicht unbedingt gesehen haben muss, den Originaltrailer sowie eine Trailershow zu anderen Asylum-Perlen. Der DVD liegt ein Wendecover bei.

Fazit:
Zeitverschwendung hoch zehn.
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