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Produktinformation
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Sinbad erhält von der bösen Göttin Eris den Auftrag, das magische Buch des Friedens aus der Stadt Syrakus zu stehlen. Der Prinz von Syrakus jedoch erweist sich als alter Kindheitsfreund Sinbads. Eris stiehlt schließlich das Buch selbst und beschuldigt den Helden, der bis ans Ende der Welt segeln muss, um es zurückzubekommen. Begleitet wird Sinbad dabei von Marina, in die er seit Jahren heimlich verliebt ist.
Geschickt kombiniert der Film Handgezeichnetes mit Computeranimationen. Der Erzählfaden ist überraschend gut durchkonstruiert und transportiert tatsächlich Nachdenkenswertes über Freundschaft und persönliche Werte. Natürlich liefert der Film so nebenbei auch alle erdenklichen kühnen Heldentaten und atemberaubende Cliffhanger. --Bret Fetzer
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Meine Meinung
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Zum Film:
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Gleich am Anfang fällt auf, dass es an der Regie kaum etwas auszusetzen gibt, auch wenn diese überwiegend auf Action setzt und man nicht jede Kampfsituation auf den ersten Blick erfasst. So wird aber auf jeden Fall durchgängig für Tempo gesorgt, was einige Spannung erzeugt und diese auch aufrecht erhält, was durch die stets passende Musik nur noch unterstrichen wird. Dadurch fällt auch kaum auf, dass die verschiedenen Abenteuer und Kämpfe im Prinzip einfach nur aneinandergereiht sind und man bekommt den Eindruck, dass der Handlungsverlauf ebenso flüssig wie logisch ist. Am Ende des Films ist man jedenfalls überrascht, dass so wenig Zeit vergangen ist, wo doch so viel passiert ist.
Die Synchronisation ist von den Texten her recht gut gelungen, aber leider passen nicht alle Stimmen so gut, wie man es erwarten würde. So verleiht Benno Führmann Sinbad zwar schon einiges an Lässigkeit und auch der ein oder andere coole Spruch ist ziemlich gelungen, aber für einen solchen Abenteurer ist die Stimme einfach nicht männlich genug und leider trifft er auch nicht immer den richtigen Ton. Ganz anders sind dagegen die Synchronsprecher von Marina, Proteus und Eris zu beurteilen, da diese nicht nur den Figuren gerecht werden, sondern mir auch nicht ein Patzer aufgefallen ist. Selbst der Hund Spike ist perfekt synchronisiert und zwar von dem recht ähnlich aussehenden Hund Harvey.
Erstaunlich gut hat mir das Zusammenspiel von Zeichnungen und Animationen in diesem Film gefallen, denn ich hätte nicht gedacht, dass eine solche Kombination so fehlerfrei hinzubekommen ist, wie es hier geschafft wurde. Überdies sind die Figuren sowieso schön rund gezeichnet, wenn ich auch ab und an das Gefühl hatte, dass ein paar Dinge besser ausgearbeitet hätten sein können. So fehlen den Gesichtern z.B. die formenden Linien wie Grübchen oder ähnliches, was nur bei der schleierhaften Eris richtig gut wirkt. An den Animationen gibt es hingegen nichts auszusetzen. Besonders gut hat mir übrigens Sykarus gefallen, zumal es etwas an die Elfenstadt aus „Der Herr der Ringe" erinnert.
Doch es gibt nicht nur einiges zu sehen, sondern fast noch mehr zu lachen, da der ganze Film mit lustigen Aktionen und Sprüchen versehen ist, wobei mich besonders überrascht hat, dass diese zum Teil regelrecht vorbereitet wurden und dann trotzdem ganz unvermittelt kamen. Obwohl diese Witze manchmal auch etwas unter die Gürtellinie gehen, finde ich die Altersbeschränkung durchaus angemessen, da es schon ein paar ebenso üble wie phantasievolle Monster gibt, die aber kein Kind wirklich ängstigen dürften, da nie jemand zu schaden kommt. Überdies ist ja auch noch ein Lerneffekt enthalten, denn es wird mal wieder der Wert von wahrer Freundschaft und starkem Vertrauen verdeutlicht.
Zwar wird sich in diesem Film nicht wirklich an die Vorlage gehalten, aber das ist auch gar nicht notwendig, da diese Verfilmung viel zeitgemäßer ist, was nicht zuletzt daran liegt, dass es auch eine weibliche Hauptperson gibt, die nicht nur gut aussieht sondern auch geschickt kämpft. Selbst die wohl zu erwartende Lovestory bleibt so wunderbar im Hintergrund, dass sie den Verlauf des Films nicht stört, sondern eher durch die coole Art der Figuren und die ständigen Streitgespräche etwas lustiges bekommt, das sehr gut zu dem Film passt. Trotzdem bleibt sie wunderbar romantisch.
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Zur DVD:
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Die Menüs sind alle sehr geschmackvoll gestaltet und mit angenehmer Musik hinterlegt, die einen nicht so schnell nervt. So sind sie nicht nur schön anzuschauen, sondern auch leicht zu bedienen, auch wenn es etwas irritiert, dass im Hauptmenü alles klein geschrieben ist. Bild und Ton sind (wie man bei einer so neuen Produktion wohl auch erwarten darf) absolut einwandfrei und ich habe mich sehr gefreut, dass es auch einige Extras gibt, wobei mir der Trailer am wenigsten zugesagt hat, da ich den Film für ziemlich schwachsinnig halte und demnach auch nichts mit dem nervigen Trailer anfangen kann. Viel besser hat mir die Kunstgalerie gefallen, in der man sich die Figuren, Monster & Kreaturen, Chimera, Reise zum Tartarus und Syrakus als Skizzen ansehen kann.
Den Regieaudiokommentar finde ich an und für sich eine gute Sache, aber in diesem Falle ist etwas irritierend, dass darunter zwei Kästchen zur Auswahl sind, von denen zwar zu vermuten ist, dass eines für AN und eines für AUS steht, aber leider kein Vermerk dabei ist, welches wofür. Außerdem ändert sich das Kreuzchen auch nicht, wenn man den Regieaudiokommentar versuchshalber anklickt. Trotzdem ist dieses Extra natürlich durchaus positiv zu erwähnen, da man hier ebenso wie beim „Making of" einen tieferen Einblick in die Entstehung des Films bekommt. Besonders gut hat mir auch „Die Zyklopeninsel", da man hier nicht nur selbst bestimmen, sondern auch mit verschiedenen Figuren immer neue Wege und Abenteuer finden kann.
Die Zusatzfunktionen hätte ich beinahe übersehen und bin eigentlich mehr darauf gestoßen, weil ich auf der Hülle gesehen habe, dass es mehr Extras gibt, als ich bisher entdeckt hatte. Ich finde es eine ziemlich gute Idee, noch ein bisschen was für Kinder draufzulegen, zumal dieses Menü auch genau auf sie zugeschnitten und überdies ziemlich lustig ist. Besonders das Casting der perfekten Hundestimme hat mir Spaß gemacht, aber auch die Lieblingsszenen sind wunderbar ausgewählt worden. Überdies kann man seine Kinder - so man denn welche hat - mit den Spielen bestimmt eine Weile beschäftigen und das auf gar nicht mal so schlechte Art und Weise... ;-)
Die Sprachauswahl ist zwar ziemlich mager, aber das stört mich nicht wirklich, zumal dafür ja auch die Wahl zwischen zwei verschiedenen Tonformaten hat, was ja dem ein oder anderen durchaus wichtig ist. Es ist zu bedenken, dass es kein Inlett gibt, weshalb man keine Chance hat, die Titel der einzelnen Szenen herauszufinden. Da dies aber das einzige Manko der DVD ist, will ich dies nicht weiter ankreiden. Bleibt nur noch die Frage, wann aus Sindbad Sinbad wurde und wo er das D verloren hat...? Aber im Ernst: ich weiß zwar, dass Sindbad hier Sinbad heißt, weil das sein englischer Originalname ist, aber das ist doch sehr gewöhnungsbedürftig.
Besonders die gut gemachten... Lesen Sie weiter...
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