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Sin/Pecado


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Produktinformation

  • Audio CD (20. Januar 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (SPV)
  • ASIN: B000024X7B
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 69.511 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Slow Down!
2. HandmadeGod
3. 2econd Skin
4. Abysmo
5. Flesh
6. Magdalene
7. V.C. (Gloria Domini)
8. EuroticA
9. Mute
10. Dekadance
11. Let The Children Cum To Me ...
12. The Hanged Man
13. 13 ! !

Produktbeschreibungen

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Mit Entschiedenheit hat sich Portugals erfolgreichste Rockband vom Gothic-Genre verabschiedet. Denn in einer Szene, in der selbst etliche Top-Acts nur musikalischen Durchschnitt liefern, haben Moonspell nichts zu suchen. Und gerade weil die Combo den gängigen Schubladen entsprungen ist, haben wir es bei Sin/Pecado mit dem bis dato reifsten Werk von Moonspell zu tun. Sänger Fernando hat in seiner Stimme die Seele und seine eigene Persönlichkeit sowie angenehme Wärme entdeckt. Und Ricardo Amorim hat sich zu einem exzellenten Gitarristen entwickelt, sein Spiel überzeugt durch Vielschichtigkeit und Ideenreichtum. Respekt auch für die hintergründigen, aber um so wirkungsvoller eingesetzten Keyboard-Sounds. Gerade sie stehen für die stilistische Offenheit dieses komplexen Albums, das trotz seiner vielen Facetten logisch und eingängig wirkt. Einziger deutlicher Schwachpunkt ist das trancig-verschleppte Stück "Magdalene". Highlights: Der Ohrwurm "Second Skin" sowie das wunderschöne "Abysmo".--Wolf-Rüdiger Mühlmann

Rezension

Nach dem eigentlich perfekten Album "Irreligious" wirft der Nachfolger "Sin" eine Menge Fragen auf: Drittes Album - dritte stilistische Kurskorrektur? Ist das sinnvoll? Weg von metallischer Härte, hinein in ein endlos erscheinendes musikalisches Niemandsland? Haben MOONSPELL Angst, ihren Weg konsequent weiterzugehen, oder ging mit Bassist Ares auch ein Großteil ihres musikalischen Potentials? Auf der Album-Release-Party im Herforder "Kick" jedenfalls vermittelte das Quintett, dem es zu keiner Zeit gelang, neues und altes Material in einen harmonischen Fluß zu bringen, einen zutiefst verunsicherten Eindruck. Mal davon abgesehen, erreichen den hohen Standard der "Irreligious"-Sessions nun gerade mal "Abysmo" und "Flesh" sowie - mit Abstrichen - "Dekadence". Das große Manko dieser Platte sind einfach die fehlenden Hooklines. Die Songs plätschern zumeist im Midtempo vor sich hin, ohne irgendwie auszubrechen. Enttäuschend ist dabei nicht so sehr, daß die Portugiesen einen Gang zurückschalten, es ist vielmehr die Tatsache, daß offensichtlich Gefühl und Wille gefehlt haben, wirklich mitreißende Songs für "Sin" zu komponieren. Denn daß mehr Seele und Feuer möglich sind, beweist der Vorgänger.

Christian Schlage / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sackpfeiffer79 am 31. August 2010
Format: Audio CD
Es wird höchste Zeit, daß dieses Werk seinen schlechten Ruf verliert. "Sin" gehört für die meisten Moonspell-Anhänger ebenso wie das Nachfolgealbum "The butterfly effect" (und dieses fürchterliche Industrial-Album völlig zurecht, daran änderte auch die textlich interessante Thematik nichts)zu den Schandflecken der Moonspell-Diskographie-wirklich, das sollte sich ändern.
Damals, 1998, beim Erscheinen des Albums war ich als "Wolfheart"- und "Irreligious"-Jünger auch tief enttäuscht von dem Werk. Es landete in der Ecke und es bildete sich eine dicke Staubschicht darauf. Heute, zwölf Jahre später, ist es für meine inzwischen erwachsen gewordenen Ohren eine echte Freude!
Natürlich, "Sin" hat seine Schwachstellen, keine Frage. Die Offensichtlichen: "2econd skin" ist schlicht und ergreifend ein schlechter Song, ein fehlgeschlagenes Experiment. Und bei "Dekadance" ist der Name leider Programm: Der Song ist dekadent, überflüssig und austauschbar. Und an "Magdalene" werden sich ewig die Geister scheiden. Natürlich mutet er recht poppig an, aber ich persönlich mag den Song sehr. "Eurotica" ist natürlich sehr experimentell, aber recht düster und in sich stimmig, und man sollte bedenken dass es auf "Irreligious" bereits ein ähnliches Experiment gab, wenn auch noch nicht so elektronisch verspielt wie hier.
Und der Rest des Albums, liebe Freunde, gehört heutzutage für mich mit zum Besten, was Moonspell je auf Tonträger gebannt haben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cu E. Sight am 2. Juni 2002
Format: Audio CD
nach den beiden ersten Knallern verabschiedet sich Monnspell vom harten Stil zu popähnlicherem. Bei eingefleischten metalfans, die auf gitarre und röhrende stimmen stehen, wird dieses Album wohl nicht auf den TopTen stehen. Wie bereits einige Berufskollegen vor ihnen (siehe Theatre of Tragedy) besinnen auch Moonspell sich ihrer Stimme und geben dem grunzen oder röhren keine Chance mehr.
Führ mich sehr Schade, ich habe die beiden ersten Alben sehr gemocht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nordtysk am 6. März 2007
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Moonspell liefern mit diesem vierten Album eine absolute Weiterentwicklung ihres musikalischen Könnens ab. Das Album besticht durch eingängige düstere Songs, die nicht nur durch harte Riffs, sondern auch durch gekonnt eingesetzte Keyboardpassagen und hervorragendem Gesang glänzen.
Moonspell verkörpern für mich den Gothic-Metal, wie er aus südlichen Gefilden Europas zu klingen hat. Melodisch warm und gleichzeitig bedächtig düster.
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Format: Audio CD
Gute Musik spielen Moonspell auf jeden Fall, aber das gewisse etwas fehlt mir hier. Um den Musikstil einfach zu umschreiben wäre Bombast-Gothic-Rock vielleicht angebracht. Man könnte sie auch als etwas fröhlichere Type O Negative mit sanfteren Gitarren bezeichnen. Die Stimme des Sängers ist jedenfalls interessant und trägt nicht nur die beiden Stücke "Flesh" und "Magdalene". Ebenfalls gefällt das Instrumentalstück "13 !". Negativpunkte würde ich hier für die Länge der einzelnen Songs und speziell dem Keyboarder geben. Ansonsten kann ich mich nicht beklagen, kann aber auch nicht unbedingt behaupten, daß mich diese Platte vom Hocker haut, gute Musik eben.
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Von Elitecoach am 11. März 2013
Format: Audio CD
Der Zufall wollte es, dass dies die erste Moonspell-Platte war, die ich hörte. Und ich war begeistert! So viele Ideen in den Arrangements, so wunderbare Melodien, so viel Verspieltheit findet man selten. Sicher, alles, was die Jungs vorher und nachher gemacht haben, ist vollkommen anderer Natur. Aber das ist nebensächlich. Für sich genommen ist Sin/Pecado eine herausragende Scheibe an der Schnittstelle zwischen Rock und Metal, Gothic und Alternative. Unbedingt empfehlenswert! Anspieltipps: Abysmo, V.C., Mute - da hat man die ganze Bandbreite des Albums.
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