Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Ex-Militär Wallace rettet am Strand die schöne Esther, die sich von einer Klippe gestürzt hat. Er verliebt sich in sie, doch noch vor dem ersten Kuss werden die beiden überfallen, und Esther entführt. Wallace macht sich auf die Suche nach Esther, während der er sich als regelrechter Killer erweist.
Korrupte und gewalttätige Polizisten sind in die Sache verwickelt, Esther ist das unschuldige Opfer. Wallace ist also ein typischer Sin-City-Held, nämlich der Rächer, der für das Recht und das Gute splattert. So fragwürdig dieser Figurentyp ist, so romantisch ist er. Doch Wallace hat zwei Merkmale, die ihn von den anderen Helden dieser Stadt unterscheiden: Er ist mit hagerem Gesicht, Bart und langen Haaren eindeutig als Heilsbringer erkennbar. Und er ist Zeichner wie sein Schöpfer Frank Miller.
Miller reizt noch einmal alles aus, was an Stilen im Bereich denkbar ist, vom Action-Splashpanel bis zur Zeitungsstrip-Karikatur. Wenn sich die Straßen aus der Stadt in irrwitziger Verkürzung den Berg hinaufschlängeln, wird Sin City sogar zu Entenhausen. Ein zwanzigseitiger Drogentrip des Helden ist dieses mal voll in Farbe. Und da haben nicht nur Ogami Itto, Zorro und Hellboy ihre Auftritte, sondern auch eine Vielzahl anderer Comic- und Filmfiguren.
Die breite Palette an Stilen, die Miller hier verwendet, die Virtuosität und Sicherheit, mit der er seine Seiten gestaltet, das zeigt einen der größten Meister seiner Zunft. Einmal Hölle und zurück ist Meta-Comic und Hommage an das Medium an sich, geschaffen von einem, der die Comic-Kunst bis zur Vollendung beherrscht. --Simon Weinert
Scarface,Forum cross-cult.de, 18.11.2006
Kurzbeschreibung
Der Verlag über das Buch
Der Autor über sein Buch
Klappentext
Auszug aus Sin City 7. Einmal Hölle und zurück von Frank Miller. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Darling. Du bist ein verrückter Kriegsveteran, völlig zugedröhnt, in
einem
gestohlenen Unfallwagen und mit einer Frauenleiche im Kofferraum. Und
ich habe nicht vor, dich je wieder zu sehen."