Spricht man von Judas Priest, denken viele automatisch an "Painkiller", Heavy Metal, Nieten, Leder und ne Harley, mit der Sänger Rob Halford auf die Bühne fährt.
Ich bin wahrscheinlich einer der Wenigen, die eher etwas mit den älteren,(hard-)rockigeren Platten von Judas Priest (so bis 1985) anfangen können, sprich "Sad Wings Of Destiny", "Hell Bent For Leather" (spitze!), "British Steel", "Point Of Entry", dem grandiosen "Screaming For Vengeance" oder eben mit dem 70er Jahre Werk "Sin After Sin".
Damals knarzten die Gitarren bei Priest noch herrlich und Rob Halford hatte ne echt diabolische Stimme. Mit Sinner, Starbreaker, Diamonds and Rust und Dissident Aggressor (wurde übrigens von Slayer gecovert) enthält "Sin After Sin" i.ü. einige Alltime-Classics der Band.
Erfrischend für mich immer wieder, die herrlich trockene (mancher möge sagen: altbackene) 70er Jahre Produktion ohne heutige Effekthascherei!
"Sin After Sin" ist grandioses, düsteres Frühwerk von Priest, die allerdings erst mit ihren späteren Alben zu Weltruhm kamen.