Der Roman bildet die Grundlage für Faßbinders excellent umgesetzter Verfilmung "Die Welt am Draht", die filmtechnisch nicht mehr zeitgemäß ist, ganz im Ggs. zu "Matrix", die leider die profunde Tiefe des Inhalts nicht auslotet sondern getreu Hollywood sehr oberflächlich bleibt. Hingegen taucht Roland Emmerichs 13'th floor in die Thematik ein und ist mit Armin Müller Stahl sehr gut besetzt, hat filmtechnisch dafür nur fehrsehfilmniveau. Allen, die diese Filme, die auf Simulacron 3 basieren, nicht kennen, sei angemerkt, dass irgendwann in naher Zukunft ein Computerprogramm geschrieben wird, dass eine komplette Kleinstadt simuliert. Alle Einwohner stehen in Interaktion zueinander und sind sich ihrer selbst bewußt. Was geschehen wird, wenn sich ein Individuum darüber bewußt wird, dass es lediglich eine "elektromagnetische Schaltung innerhalb eines Computerprogrammes ist und welche Auswirkung diese Erkenntnis auf die Programmierer solcher Programme haben kann, könnt ihr in diesem außergewöhnlichen Buch nachlesen.