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Dieses Buch ist Baudrillards "Simulation and Simulacra", eine der wohl abgefahrensten Essaysammlungen überhaupt. Die Frage nach dem Sinn dieser Aufsätze ist nicht beantwortbar. Vielleicht gibt es auch gar keinen. Eine, nenne wir es mal Grundkonstante, durchzieht das gesamte Werk des postmodernen Denkers.
Die Realität gibt es nicht mehr. Wir leben in einer Simulation, welche die Tatsache verdecken soll, dass die Realität längst verschwunden und in eine Hyperrealität übergegangen ist. Ein Beispiel: Disneyland ist ganz offensichtlich nicht real. Jeder weiß, dass Mickey, Donald & Co. nur Fiktion sind. Durch diesen offensichtlich künstlichen Charackter simuliert Disneyland aber, dass die Welt außerhalb eine reale sei. Disneyland hat daher die Funktion zu verbergen, dass es schon längst überhaupt keine Realität mehr gibt.
Verstanden? Nicht? Gut, alles andere wäre auch seltsam.
Eine weitere Konstante Baudrillards ist seine Medienkritik. Die Medien, permanente Produzenten von Zeichen, machen einen Zugang zur "Realität" unmöglich.
Beispiel: während des Golfkrieges setzten sich Journalisten vor den Fernseher, schauten CNN, und schrieben anhand dieser Informationen ihre Artikel. Sie benutzten also produzierte Zeichen um weitere Zeichen zu produzieren, die den Anspruch erheben, die "Realität" abzubilden. Nach Baudrillaard ist dies, wegen der milliardenfachen Masse an Zeichen, die täglich produziert werden, unmöglich geworden. Der freie Zugang zu Informationen ist für ihn also nicht der Garant zum Erkennen der Wahrheit, sondern ein Grund für das Verschwinden der Realität. In seinem Essay "The Gulf War did not take place" beschäftigt er sich näher mit dieser Thematik.
Also, Baudrillards Schaffen ist Gehirnjogging a la bonheur. Es ist aber nicht nur, wie ihm oftmals vorgeworfen wird, intellektuelle Selbstbefriedigung eines abgefahrenen Spinners. Seine Kritik der Gesellschaft, so wie sie heute erscheint, ist bestechend. Der Vorwurf, dass er ja gar kein alternatives Modell vorstellt, ist korrekt. Seine Arbeit beschränkt sich einzig und allein auf die Kritik. Doch das haben Adorno & Co auch schon getan und sind nicht (na ja, meistens zumindest) als Spinner abgetan worden.
Um Baudrilalrds Denken verständlich zu machen, wurde die Hyperrealität oftmals mit der Matrix gleichgesetzt. Dies ist nur bedingt korrekt, da es außerhalb der Matrix ja eine, wenn auch unschöne, Realität gibt. Diese kann man erkennen, wenn man die rote Pille schluckt. In Baudrillards Welt hat der Mensch diese Möglichkeit nicht. Es gibt keine Wahl zwischen roter und blauer Pille, da es keine Realität gibt.
All of Baudrillard since he stopped his Marxist tirade has been a wildly funny and insightful parade of wrong ideas. Enjoy it, be altered by it, and then go back to your regularly scheduled Nike shoe purchase.
2. Quit talking about Hollywood's Matrix.
If you complete task 1, you should find result 2. Lesen Sie weiter...
It is a nice philosophical exposition, but what interested me is how scathing an attack it is on the gingerbread candy cane western culture... Lesen Sie weiter...
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