Wir alle kennen das:
Der Urlaub, das Wochenende ist zu Ende oder es gibt gerade etwas anderes, das spannender ist und wir haben überhaupt keine Lust zur Arbeit. Vielleicht ist es auch Streit mit dem Partner, Auseinandersetzung mit den Eltern oder Geschwistern, der Chef hat einen unfair behandelt und man sieht überhaupt keinen Weg, wie die Arbeit je erfolgreich sein könnte. Man ist total antriebslos, müde, traurig, selbst ein Telefonat mit einem guten Freund erscheint einem nicht verlockend.
Die Arbeit fällt an solchen Tagen sehr schwer und ist nicht so produktiv. Was aber macht ein Vertriebsmitarbeiter an einem solchen Tag, der davon lebt, andere begeistern zu können. Vielleicht ist Freitag und heut müssen die Termin für die nächste Woche geplant werden. Man weiß, daß man ungefähr 10 Telefonate für einen einzigen Termin braucht und mindestens 10 Termine sollten als Gerüst stehen, der Verkaufsleiter erwartet die Tourenplanung. Es kann passieren, daß man schon beim zweiten Telefonat eine schroffe Abfuhr bekommt, die einen völlig aus der Bahn wirft. Außerdem muß noch eine schwierige Reklamation bearbeitet werden.
Auch wenn es nicht ganz so schlimm kommt, ist klar, daß ein guter eigener Zustand sehr wichtig für eine erfolgreiche Arbeit ist. Wie aber geht man vor, um einen guten Zustand herzustellen? Reicht es aus, sich ein harmonisches Umfeld zu schaffen und gelegentlich Sport zu treiben oder ein interessantes Hobby zu betreiben?
Manuela Brinkmann beschreibt in Ihrem Buch, wie man den eigenen Zustand als einen Grundpfeiler für eine professionelle Arbeit ansieht und welche Möglichkeiten es gibt, eine Zustandsbalance herzustellen. Sobald man diese Möglichkeiten begreift, kann Zustandsmanagement ein normaler Teil der Arbeit werden wie die Spesenabrechnung.