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Simple Math
 
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Simple Math

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4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Deer 3:17 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Mighty 3:39 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Pensacola 3:35 EUR 0,99
Wiedergabe   4. April Fool 4:21 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Pale Black Eye 4:17 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Virgin 4:28 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Simple Math 5:04 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Leave It Alone 4:06 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Apprehension 4:34 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Leaky Breaks 7:14 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Platte mit Herz 6. Juli 2011
Von LeToJa
Format:Audio CD
Ich war nach dem genialen Vorgänger-Album "Mean everything to nothing" gespannt wie ein Flitzebogen, als ich "Simple Math" das erste mal reinlegte.

Zunächst stellte sich leichte Ernüchterung ein, beim ersten Hören wohlgemerkt. Kein Titel zündet so unmittelbar wie damals "Shake it out" oder "I´ve got friends", welche mir beim ersten Hören die (Freuden-)Tränen in die Augen stiegen ließen. Es waren steil aufgehende Sterne einer mir bis dahin unbekannten Band. Aber spätestens beim zweiten Durchlauf erkennt man die große Klasse der Platte. Es ist eine wahre Freude, Andy Hull zuzuhören. Man spürt in jeder Sekunde seine Leidenschaft und sein Herzblut, welches er in jeden Titel steckt.

Davon ab entfalten sich unter den 10 Titeln wahre Perlen (besonders 2 - 7), welche von mir allesamt nahezu die volle Punktzahl erhalten würden. Alle auf eine ganz besondere, eigene Art. Es ist ein sehr liebenswürdiges Album, es scheint sehr persönlich.

Musikalisch lässt sich sagen, dass mich das Orchester, welches erstmals in einigen Lieder eingesetzt wird, voll überzeugt. Es passt einfach. Die teilweise "poppigeren" Töne stören überhaupt nicht, obwohl ich sonst auch eher auf die härtere Gangart stehe. Wohl dosierte, geniale Rockpassagen finden sich aber genauso.

Spätestens mit der Ballade "Simple Math" können MO mich wieder ganz auf ihrer Seite wissen.

Fazit: für Fans ein absoluter Pflichtkauf. Für alle anderen etwas, wenn ihr auf Musik mit Herz steht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... der Fleet Foxes habe ich mich kürzlich gefragt, ob das eigentlich ein untrügliches Zeichen einsetzender Altersschwäche ist, wenn man solche Musik, na sagen wir mal, ganz passabel findet? Kann ja gar nicht sein, beruhigt man sich, denn die Menschen, die diese Klänge zu verantworten haben, sind ja selbst erst halb so alt wie man selbst und trotzdem findet man zueinander und mittels einer kleinen Plastikscheibe dann auch den gemeinsamen Nenner.

Mit den Fleet Foxes lassen sich die Jungs vom Manchester Orchestra ohnehin kaum vergleichen, sieht man mal von ein paar Äußerlichkeiten ab und vielleicht dem etwas befremdlich ruhigen Beginn ihrer neuen Platte "Simple Math". In diesem Song "Deer" versteckt sich eine sehr ungewöhnliche Ansprache an die Anhänger der Band ("Dear everybody that has paid to see my band, it's still confusing, I'll never understand, I acted like an asshole so my albums would never burn, I'm hungry now and scraps are dirty dirt"). Überhaupt wollen einem so gar keine schnellen Vergleiche für diese Formation einfallen, deren Gründer und charismatischer Sänger Andy Hull 2005 nach eigener Auskunft eher bestrebt war, eine Art musizierenden Treffpunkt für seine Freunde ins Leben zu rufen - den Namen wählte er schlicht aus Verehrung für die nordenglische Stadt und ihre berühmten Söhne, die Smiths.

Doch auch mit deren Vermächtnis hat "Simple Math" nichts zu tun, eher klingen die fünf wie eine angenehm beherzt aufspielende Variante von R.E.M., in den leisen wie auch in den lauten Momenten, manchmal erinnern sie auch etwas an die schwedischen The Soundtrack Of Our Lives. Knackiger Rock der Kategorien Alternative, Americana, Folk, manchmal mit feinen Bläserchören versetzt, immer kräftig, immer schwungvoll. Für "Pensacola" darf's auch schon mal ein kurzer und zackiger Mitgrölreim sein (Alcohol, dirty malls, Pensacola, Florida bars"), im satten "April Fool" zetert Hull energisch: "I am the once now and irreplaceable son, I've got that rock and that roll, I've come around this time to set fire to your homes and let you go!" Jedes von den zehn Stücken klingt nach durchdachter, ehrlicher Arbeit am Text und am Instrument, das leidenschaftliche "Pale Black Eye" ebenso wie das wuchtige "Virgin" (mit Math-Metall-Riffs, sic!) und das streicherbewährte, ruhige Titelstück.

Unverzeihlich, dass mir die beiden Vorgängerwerke entgangen sind, ist diese Platte doch der Beweis, dass es sehr wohl möglich ist, ein gutes und trotzdem ziemlich unspektakuläres Rockalbum aufzunehmen, ohne gleich platt, mittelmäßig oder übermäßig theatralisch klingen zu müssen. Wer also handwerklich soliden und geerdeten Indierock zu schätzen weiß, der läßt die überkandidelten und angestrengt politisierenden Manic Street Preachers tunlichst im Regal zurück und greift besser zum Manchester Orchestra. Das hier bleibt länger, versprochen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
guter Durchschnitt 1. Juli 2011
Format:Audio CD
Über Manchester Orchestra (MO) steht immer noch ihr Überwerk "Means everything to nothing" von 2009. Und so wie fast überall muss sich für den laienhaften Hörer jede neue Platte einer Band mit ihrer Besten messen. Das schafft "Simple Math" leider nicht ganz. Versteht mich nicht falsch, das ist keine schlechte Platte, im Gegenteil. Simple Math kommt sehr homogen daher. Und das ist eigentlich das, was ich auch als negativ auslegen möchte. Simple Math fehlen einfach die Glanzlichter (den Titeltrack ausgenommen). Ich höre die CD nebenbei beim Surfen im Internet oder Daddeln, weil sie nicht aufdringlich ist. Wer mit MO warm werden möchte sollte sich wirklich erst ihr Werk von 2009 anhören, um dann mit Simple Math auf der Begeisterungswelle weiter zu schweben. Das schafft die Platte allemal. Meine Meinung: Guter Durchschnitt als "Laie", gut als "Fan".
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