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am 30. November 2012
Manchmal gibt einem der Büchermarkt Rätsel auf. Das 27. Buch über Englisch oder Najdorf oder die nächste Taktiksammlung findet immer einen Verleger. Wahre Schätze der Schachliteratur aber erreichen nie den deutschen Büchermarkt. So ein Beispiel ist das kleine Strategie-Lehrwerk "Simple Chess" des englischen GM Micheal Stean (ermalst erschienen 1978), das Fred Wilson 2002 dankenswerter Weise in unsere gewohnte algebraische Notation gebracht hat.
Der Titel behauptet nicht, dass Schach einfach sei, im Gegenteil, sagt Micheal Stean gleich im Vorwort. Aber man kann auf einfache und nachvollziehbare Weise darüber sprechen. Das tut er auf knapp 160 großbedruckten Seiten auf mustergültige Weise.
Er begibt sich dabei keineswegs in unerforschte Welten, im Gegenteil er spricht über lauter altbekannte Themen: die Stärke des Vorpostens, offene Linien, halboffene Linie und den Minoritätsangriff, Felderschwächen. Aber wie er es tut und mit welchen Beispielen er es illustriert, das weist ihn als ganz großen Schachlehrer aus. Dass Türme in die offene Linie gehören, lernt der Novize schon bald nach den ersten Matt-Bildern. Dass aber die Qualität der Leichtfiguren darüber entscheidet, welche Seite von der offenen Linie profitiert, das erahnen viele, wenn überhaupt, erst sehr viel später. Hier wird es mit einfachen (jedoch nicht primitiven) Beispielen belegt, die frei sind von taktischen Zufälligkeiten.
Dieses Buch spannt trotz des geringen Umfangs die großen Bögen. Es wird viele bereichern, die sich öfter mit der Suche nach dem richtigen Plan abquälen (und das sind wir Amateure ja fast alle). Ich zögere nicht, es in eine Reihe mit Nimzowitschs "Mein System" zu stellen.
Wer sein Schulenglisch einigermaßen parat hat, wird keine Schwiergkeiten mit dem Text haben, ansonsten gibt es ja noch leo.org. Aber villeicht findet sich ja doch noch ein deutscher Verleger ...
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am 23. Dezember 2011
The book Simple Chess - New algebraic Edition by MICHEAL STEAN presents a couple of basic middle game and positional themes (outposts, weak pawns, open files, half-open files, black and white squares, space). What I was so impressed of was the extremely clear, systematic, concise, and instructive way Michael Stean was able present the subjects. He makes the general ideas very clear by concentrating on the main ideas and concepts. His aim is to present the complicated game of chess in a "simple" way. The simple way often is the clearest, fastest and best way to achieve the chess goal. But "simple" in this sense must not be confused with simple-mindedness or dullness. The reader understands that GM Michael Stean was only able to present the material in his "simple chess" form because he had reached a very high level of mastery in the respected concepts.

If you compare "Simple Chess" to the works of Jeremy Silman (Amateur's Mind or How to Reassess your chess) you will see what I mean by clear, systematic, concise. You probably learn more things about positional chess from 5 pages of Michael Stean than from 100 pages of Jeremy Silman. At least that was my experience.

Despite of the age of the text (first published 1978) this 160 pages book receives my very highest recommendations. It was some kind of revelation of chess wisdom to me!
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