Simon Tofield's zweites Buch tut sich ein bisschen schwer, neue Akzente zu setzen, aber wahrscheinlich ist das auch gar nicht beabsichtigt. Einige Witze kennen wir noch in abgewandelter Form vom Debutwerk. "Beyond the fence" bietet vor allem mehr von jenem heiteren Stoff, den viele von uns am Erstling schätzen und lieben gelernt haben.
Das eigene Haustierchen findet man auch diesmal wieder in zahlreichen Darstellungen wider und erneut bereitet es Freude, Simon's süßem Kätzchen bei den "Abenteuern" in einer Welt von Katzen, Igeln und Menschen zuzusehen. Der Humor passiert wie gewohnt rein auf visueller Ebene und fokussiert auf Situationskomik. Das liebevoll gezeichnete Buch verzichtet auf Dialoge (d.h. selbst wer kein Englisch versteht, kann es sich beruhigt besorgen). Die humoristischen Darstellungen liegen nahe an vielen jener Erfahrungen, die wohl jeder KatzenbesitzerIn häufig gemacht hat bzw. wird teils in geradezu kindlich fantasievoller Art und Weise überzeichnet, wie das tierische Leben einer Katze aussehen könnte, wenn mal kein Mensch zusieht.
Fazit: Auch diese "Fortsetzung" ist ihr Geld wert, wenn auch es aus meiner Sicht kein Must-Have mehr für Katzenfreaks und Tierfreunde ist und nicht ganz an den ersten Band heranreicht. Trotzdem, einmal mehr ein schönes Buch für Jung und Alt!