Aus der Amazon.de-Redaktion
Was machen Sie, wenn Sie einen neuen Superstar entdeckt haben, und in Wirklichkeit gibt es ihn gar nicht? Das ist die reizende Vorlage für
Simone, ein neues intelligentes und provokatives Was-wäre-wenn-Szenario von Drehbuchautor und Regisseur Andrew Niccol (
Gattaca). Dessen Drehbuch für
Die Truman Show bot ein ähnlich schräges Beispiel von manipulierter Wahrnehmung.
Simone verbindet zu gleichen Teilen versponnene Komödie, Hollywood-Satire und technologische Extrapolation und setzt sich mit dem unvermeidlichen Einsatz von digitalen "Synthespians" auseinander, die nur als formbarer Computercode existieren und nach der Laune des Programmierers spielen.
In diesem Fall geht es um einen ehemaligen Filmregisseur (Al Pacino in einer umwerfenden Comedy-Rolle), der in den Besitz der Sim-One-Technologie kommt und den Senkrechtstarter Simone einsetzt (gespielt von der bisher recht unbekannten Schauspielerin Rachel Roberts inklusive digitaler Erweiterungen), um das "Supermodel mit der Mitgliedskarte des Schauspielerverbands" (Wynona Ryder) zu ersetzen, das ihn bei seinem letzten unglückseligen Film im Stich ließ. Voller cleverer Ideen und ausgezeichneter Nebendarsteller kommt Simone hin und wieder etwas ungleichmäßig und unlogisch daher. Der Film ist dennoch durchweg brillant. Und vergessen Sie keinesfalls, ihn über den Nachspann hinaus laufen zu lassen! --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
"Soeben hat ihn die Hauptdarstellerin seines neuen Films sitzen gelassen. Um seine Karriere zu retten, muss Regisseur Viktor Taransky eine Schauspielerin finden, die sie perfekt ersetzen kann. Auftritt SIMONE. Sie ist wunderschön, sie hat Talent und ist in jeder Hinsicht vollkommen - außer in einer: es gibt sie gar nicht. Sie ist eine Illusion, erschaffen von einem Computer. Die Scheinwerfer erstrahlen, die Kamera läuft, und Viktor hat alle Hände voll zu tun, die Wahrheit über die sensationellste Newcomerin von Hollywood vor den Argusaugen der Paparazzi zu verbergen. Doch als SIMONE auch als Sängerin durchstartet und die ganze Welt ihr zu Füßen liegt - wie soll er da ihr Geheimnis bewahren?"
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Was tun, wenn die allürenreiche Hauptdarstellerin ihren Job hinschmeißt und geht? Ganz einfach: Regisseur Taransky (Al Pacino) stellt Simone (Rachel Roberts) ein. Doch der neue Star am Hollywood-Firmanent und in Wirklichkeit eine virtuelle Darstellerin aus dem Computer. Trickreiche und satirische Komödie mit Seitentritten gegen die zunehmende Computerisierung von Filmen. Die 19 Extraszenen sind sehenswert und verlängern den Film um fast eine halbe Stunde.
Bild: Das Bild ist beeindruckend ruhig rauschfrei. Pacinos dunkelgraues Hemd lässt sich auch am Abend noch sauber vom schwarzen Sakko unterscheiden. Fast schon brutal ist die Schärfe in Details und Kanten. Die Farben sind stellenweise gewollt blaustichig.
Ton: Der recht laute deutsche Filmton ist sehr dynamisch, aber auch etwas aufdringlicher, als die homogenere englische Fassung. Das Menü und der Film laufen nicht immer synchron. --movieman.de
VideoMarkt
Als ihm kurz nach Drehbeginn die Hauptdarstellerin abspringt, steht der ohnedies krisengebeutelte Filmproduzent Viktor Taransky vor dem Ruin. Da kommt ihm Programmierer Aleno zur Hilfe und präsentiert "Simone", die vollelektronische Instant-Traumfrau aus dem Cyberspace. Tatsächlich gelingt es Tarensky, den Morph der Öffentlichkeit als Mensch aus Fleisch und Blut zu verkaufen, selbst die Yellow Press wird bis zum Ende der Dreharbeiten erfolgreich an der Nase herum geführt. Dann aber wächst der Betrug Taransky über den Kopf...
Video.de
Al Pacino ist der omnipräsente Star dieser aufwendigen Filmbiz-Satire, deren Themenwahl und Tonlage die Handschrift von "Truman Show"-Autor und "Gattaca"-Regisseur Andrew Niccol verraten. Dass die ähnlich ambitionierte "Simone" nicht auch ähnlich überzeugend geriet, liegt an gewissen Unglaubwürdigkeiten, die selbst von einer Top-Bestzung wie der hiesigen nicht allzeit übertüncht werden können. Gute Namen sorgen gleichwohl für berechtigte Aufmerksamkeit des Endverbrauchers.
Blickpunkt: Film
Als ihm der zickige Star abspringt, findet Produzent Taransky in einer artifiziellen Pixel-Traumfrau Ersatz. Die Öffentlickeit ahnt nichts. Al Pacino in einer ambitionierten Filmbiz-Satire von "Truman Show"-Autor Andrew Niccol.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Al Pacino ist der omnipräsente Star dieser aufwendigen Filmbizsatire, die Andrew Niccol gekonnt inszenierte.
Kurzbeschreibung
Soeben hat ihn die Hauptdarstellerin seines neuen Films sitzen gelassen. Um seine Karriere zu retten, muss Regisseur Viktor Taransky eine Schauspielerin finden, die sie perfekt ersetzen kann. Auftritt SIMONE. Sie ist wunderschön, sie hat Talent und ist in jeder Hinsicht vollkommen - außer in einer: es gibt sie gar nicht. Sie ist eine Illusion, erschaffen von einem Computer. Die Scheinwerfer erstrahlen, die Kamera läuft, und Viktor hat alle Hände voll zu tun, die Wahrheit über die sensationellste Newcomerin von Hollywood vor den Argusaugen der Paparazzi zu verbergen. Doch als SIMONE auch als Sängerin durchstartet und die ganze Welt ihr zu Füßen liegt - wie soll er da ihr Geheimnis bewahren?