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Simon Wiesenthal: Die Biographie Gebundene Ausgabe – 6. September 2010

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Produktinformation

Interview mit dem Autor Tom Segev: Jetzt reinlesen [153kb PDF]| Lebensdaten von Simon Wiesenthal Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 3 (6. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886808580
  • ISBN-13: 978-3886808588
  • Originaltitel: Shimon Wiesenthal - Biographia
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,9 x 23,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 386.917 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine einfühlsame, gut geschriebene und hochinformative Studie über Simon Wiesenthal.« (Die Welt, 11.09.2010)

Eine glänzend geschriebene und spannend erzählte Biographie, die auf der Basis umfangreicher Quellenforschung das faszinierend Leben, die vielschichtige Persönlichkeit sowie die außerordentlichen Verdienste des Simon Wiesenthal erhellt. (Ian Kershaw)

»Segev hat dieser Jahrhundertfigur ein differenziertes, vielschichtiges und lebhaftes Denkmal gesetzt.« (Die Zeit, 14.10.2010)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tom Segev ist Historiker und einer der bekanntesten Journalisten Israels. In Deutschland wurde er durch sein Buch »Die siebte Million« (1995) bekannt. Zuletzt erschienen von ihm bei Siedler seine viel gerühmte Geschichte des Sechstagekriegs »1967« (2007) und »Die ersten Israelis« (2008), eine Darstellung der Anfänge des jüdischen Staates.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von treptower_park am 21. November 2010
Verifizierter Kauf
Ich wusste von Wiesenthal wenig - eher Allgemeinwissen aus Zeitungen etc. Dieses Buch hat mir die Person Wiesenthals mit allen ihren Facetten (positiven und negativen) sehr viel näher gebracht.
Was mich, unabhängig von den Informationen über Wiesenthal an sich, sehr beeindruckt und auch bewegt hat, ist die Fähigkeit von Tom Segev, Schwächen und eher negative Charaktereigenschaften zu erklären, ohne sie zu beschönigen. Er setzt Wiesenthal weder auf die Anklagebank, noch stilisiert er ihn zum ausschliesslichen Opfer; und das alles immer im individuellen und geschichtlichen Kontext betrachtet. Wer von uns (3. Generation der Täter) kann sich wirklich vorstellen, was "Überleben des Holocaust" für die Betroffenen bedeutet? Wie sehr so eine Erfahrung Menschen verändert, Schwerpunkte ihres Lebens verschiebt - und ja, durchaus auch nicht so liebenswerte Charaktereigenschaften stärker hervortreten lässt. Tom Segev schafft das Kunststück, dies aufzuzeigen, ohne das Individuum von seiner Selbstverantwortung "freizusprechen". Segev zeichnet Wiesenthal (und seine Mitstreiter) als das, was sie waren: Menschen, die Unfassbares überlebt haben, gezeichnet davon sind, und trotzdem nicht zu Helden stilisiert oder zu Opfern abgestempelt werden.
Ein Buch, das sich augenscheinlich auf eine Person konzentriert, aber viel mehr erreicht: Geschichte nicht abstrahiert, geschönt oder auslassend, sondern authentisch und anrührend zu vermitteln.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 8. Oktober 2010
Als der 1908 geborene Jude Simon Wiesenthal aus dem Konzentrationslager in Mauthausen befreit wurde, schwor er sich, sein Leben der Aufgabe zu widmen, überall auf der Welt Naziverbrecher zu finden und sie vor Gericht zu bringen. In unzähligen Fällen ist ihm dies auch gelungen.

Der israelische Journalist und Historiker Tom Segev hat nun 5 Jahre nach dem Tod des 97 Jahre alt gewordenen Simon Wiesenthal eine Biographie dieses berühmten Nazijägers vorgelegt, nachdem er als erster dessen Archiv in Wien durcharbeiten konnte.

Herausgekommen ist eine kritische Biographie, die auch die Widersprüche in der Person und in dem Handeln Simon Wiesenthals nicht verschweigt und in der fast schmerzhaft deutlich wird, wie Simon Wiesenthal trotz seiner Erfolge, trotz seiner Berühmtheit und der Anerkennung, die ihm widerfuhr ( so ging er im Weißen Haus ein uns aus) zeitlebens ein Verfolgter und Gejagter war. Er, der sich selbst als Jäger verstand, blieb bis zu seinem Lebensende der Gejagte, den die Schrecken der Vergangenheit verfolgten. Tom Segev äußert die Vermutung, dass Wiesenthal sich in einem gewissen Sinne dafür bestrafen wollte, dass er überlebt hatte.

Unverständlich eigentlich auch, dass er in Österreich blieb, wo er sich in der Folge mit dem jüdischen Bundeskanzler Bruno Kreisky heftige Fehden lieferte. Unvergessen auch seine größte Fehlleistung, als er der österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim vor dem Jewish World Congress in Schutz nahm, als dieser wegen seine Karriere im Zweiten Weltkrieg angegriffen wurde. Dadurch, so Segev in seinem bewegenden Buch, habe Wiesenthal den Friedensnobelpreis, der ihm so gut wie sicher war, endgültig verspielt.
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Von Gromperekaefer TOP 500 REZENSENT am 23. Oktober 2012
Den älteren Lesern ist Simon Wiesenthal mit Sicherheit eine bekannte Persönlichkeit, stand er doch häufig in den Schlagzeilen der internationalen Presse. Tom Segev hat nun eine neutrale Biographie über den berühmten Nazi-Jäger verfasst, welche einen neutraleren Standpunkt vermittelt, und nicht nur die Sonnenseite dieses geliebten und gehassten Mannes hervorgehoben. Dabei werden viele von Wiesenthal selbst vermittelten Fakten hinterfragt und versucht alles ins richtige Licht zu stellen. Selbst Opfer des Nationalsozialismus, hat sich Wiesenthal nach Kriegsende der Aufgabe gewidmet die ehemaligen Verbrecher zur Rechenschaft zu ziehen. Hierbei begegnet er vielfachem Wiederstand, da viele die Vergangenheit ruhen lassen wollen, und mit dem bipolaren politischen System mit den Ostblockstaaten ein neues Feindbild entstanden ist. Viele ehemalige NS-Mitglieder haben es zudem erreicht wichtige Funktionen in der Nachkriegszeit zu bekleiden, andere vertuschen ihre Vergangenheit oder sind untergetaucht. Akribisch stellt Wiesenthal dokumentiertes Material zusammen und erreicht hiermit die Aufdeckung der Vergangenheit vieler Täter. Hierbei schnüffelt er sowohl in offiziellen Akten als auch in Zeitungsannoncen, spioniert familiäre Verhältnisse aus oder nutzt die Hilfe von Mittelsmännern. Mit der Zeit erreicht er so eine gewisse Berühmtheit. Wiesenthal zeigt dass das existierende Justizwesen nicht in dem Sinne aufgebaut ist, um mit Verbrechen dieser Artr umzugehen. Dadurch muss er tatenlos zusehen falls Täter mit milden Strafen davonkommen oder auch mangels Beweisen freigesprochen werden, zudem kämpft er ständig um die spätere Aufhebung der Verjährungsfrist.Lesen Sie weiter... ›
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