"Simon" ist ein einmaliges Buch, das sich auf jeder Seite in neuer Gestalt zeigt.Die Handlung bedarf keiner steigender Spannung, sondern hält sich selbst durch die immer wandelnde Perspektive am Leben. Die Geschichte des kleinen Simon, der auf Grund seines Wesens, aber auch der äußeren Umstände zu einer Selbstfindung gedrängt wird, wirkt nicht zu überladen und lässt somit dem Leser Freiraum, sich selbst seine Gedanken darüber zu machen. Durch die tiefe Verstrickung menschlicher Berziehungen innerhalb der Handlung bleibt ständig eine unerklärbare Spannung bestehen, die den Leser nicht mehr los läßt. Gewisse komische Momente lockern die Erzählung auf und stellen somit dem Leser frei, dieses Buch als amüsante Erzählung oder als ernstzunehmende Metamorphose des eigenen Ichs zu interpretieren.