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Simon Rattle. Abenteuer der Musik
 
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Simon Rattle. Abenteuer der Musik [Gebundene Ausgabe]

Nicholas Kenyon , Frederik Hanssen
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fast zeitgleich mit Simon Rattles Antritt als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker erschien die Biografie Simon Rattle. Abenteuer der Musik. Es handelt sich hier um das ältere Werk des englischen Journalisten und Rattle-Spezialisten Nicholas Kenyon aus dem Jahre 1987. Mit spannenden Details über Rattles Kandidatur und die Wahlprozesse um die Berliner Philharmoniker, ergänzt und mit vielen weiteren Daten aktualisiert, bietet dieses Buch mehr als nur eine gut recherchierte Biografie: Der aufmerksame Leser wird im entsprechenden Kapitel politische und andere Zusammenhänge erkennen, welche so entschieden hinter der Bühne der Öffentlichkeit die Musiklandschaft Deutschlands (mit)definieren.

Dass Kenyon einen guten Journalist abgibt, merkt man neben der lebhaften Dokumentation der Berliner Kulturpolitik auch bei der Gesamtgestaltung des Inhalts. Eine erstaunliche Zahl von Interviews und O-Tönen (dabei fehlen keineswegs die kritischen Meinungen) schildert ein sehr differenziertes und lebhaftes Bild des Musikers Simon Rattle. Was aber in diesem sonst so gut fundierten und inhaltlich reichhaltigen Buch fehlt, ist ein Blick hinter Rattles eigene Kulisse. Man kann hier zwar vieles und Interessantes über die Konzertprogramme, die Ideen und die musikalische Entwicklung des Dirigenten erfahren, allerdings kaum etwas über z.B. Rattles gescheiterte erste Ehe. Der Biograf klammert das Privatleben des Spitzendirigenten konsequent aus und lässt dadurch leider viele Fragen unbeantwortet und viele Wünsche offen. --Kleopatra Sofroniou-von Tavel

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 07.09.2002
Ein faszinierendes Buch über einen faszinierenden Dirigenten ist dies für Wolfgang Schreiber. Simon Rattle, der zu einer Art "Lichtgestalt" für Berlin und die klassische Musik geworden sei, werde in der nun überarbeiteten Monografie von 1987 auf vielfach überraschende und überaus abwechslungsreiche Weise porträtiert, was Maurus Pacher zudem "schlüssig" ins Deutsche übersetzt habe. In einer abwechslungsreichen Mischung "verschiedener Textsorten, Gesprächspartner, Sprachen" werde Rattle hier dargestellt und komme auch selbst regelmäßig zu Wort, wobei sich Nicholas Kenyon vor allem auf dokumentarisches Material stütze. Dies alles mache das Buch nach Meinung Schreibers dankenswerterweise zu einer "erhellenden Monografie", die zu lesen sich lohne.

© Perlentaucher Medien GmbH

Berliner Philharmoniker - das magazin, Mai/Juni 2007

"Eine löbliche ... Ausnahme bildet der Brite Nicholas Kenyon. Seine Rattle- Biografie ... meidet das Schulterklopfen, die Hingabe, wo sie nur kann. Wenn Kenyon Rattle und seinem künstlerischen Wirken nahe tritt, tut er dies mit dem Blick aus kritischer Distanz. Und, was - positiv - schwerer wiegt: Er tut dies stets mit einem Augenzwinkern, mit Humor." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Chor aktuell (A), September 2007

... wird lebendig, aber auch kritisch Rattles bisherige Laufbahn nachgezeichnet, erhält man Einblick in die Gesetze, aber auch Unwägbarkeiten des klassischen Musikgeschäfts. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Das Orchester, Juli/August 2007

Es ist ein umfangreiches, akribisches Buch, das fachlich höchsten Ansprüchen standhält. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Fono Forum, Juli 2007

Wer das Buch noch nicht besitzt, dem sei es als ebenso fesselnde wie gehaltvolle Lektüre wärmstens empfohlen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

"Swing, Rattle und Roll" titelte die Berliner Presse im August 1999 nach der beschwingten Wiedergabe zweier Haydn-Sinfonien durch die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Kurz zuvor hatten die 112 stimmberechtigten Orchester-Mitglieder den englischen Dirigenten zum Nachfolger von Claudio Abbado ab der Saison 2002/03 gewählt. Der Beginn einer neuen musikalischen Ära! Nach seinen Auftritten am Dirigentenpult schwelgen Presse und Publikum regelmässig in Superlativen. Sie rühmen seine Bandbreite, die vom Barock bis zum Jazz reicht, seine Fähigkeiten als Orchestererzieher, die er in 18 Jahren an der Spitze des City of Birmingham Symphony Orchestra bewiesen hat, und seine Schlagfertigkeit. Kostprobe: "Berlin ist zu 60% Deutschland, zu 38% New York, und der Rest ist Wilder Westen."

Über den Autor

Nicholas Kenyon, geb. 1951, war Musikkritiker (u.a. New Yorker, Times, Observer) und Chef von Radio 3. Seit 1996 ist er Direktor von BBC Proms. Zu seinen Publikationen zählen u. a. ein Opern- und ein Konzertführer. Frederik Hanssen, geb. 1969, ist seit 1998 Musikredakteur beim Berliner Tagesspiegel. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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