Der Titel des Films ist eigentlich etwas irreführend, denn er basiert auf John Irvings Roman "Owen Meany". Jeder der den Roman gelesen hat, kann sich eigentlich denken, daß die Geschichte nicht zu verfilmen ist. Wenn man diese Tatsache übersieht-und das soll wohl auch mit dem Titel beabsichtigt werden-kann man diesen Film schon als ein sehr anrührendes und kleines Meisterwerk bezeichnen. Ein Film über die Bedeutung von Freundschaft, Religiösität und Lebenssinn. Die wichtigste Botschaft liegt meiner Meinung darin, daß der Film zeigen will, welche Kraft von Menschen ausgehen kann, die in unserer Gesellschaft eigentlich oft ein Schattendasein führen. Klar kann man ihn als "Hollywood-Duchschnittswahre" bezeichnen, mir persönlich machen solche Filme aber immer viel Freude, weil die Bilder einem Zeit zum nachdenken lassen.
Für Leute die Filme, wie "Grüne Tomaten", "Der Mann Der Friseuse" oder "Chocolat" lieben, ist er auf jeden Fall zu empfehlen.