das einzige, was dem "spielenden lernen" nahekommt, ist die anwesenheit von karten und einem spielbrett. dann kann ich aber auch das ohm'sche gesetz auf kärtchen schreiben und behaupten dass es spaß macht.
die packung suggeriert von außen große eistüten und tortenstücke. verlockend, oder? die findet man drinnen allerdings nur mit mikroskop, da auf den ca. kreditkartengroßen kärtchen die gegenstände/tiere, die multipliziert werden, nur mehr winzig drauf sind. schade!
wir haben das spiel von der schwiegermutter geschenkt bekommen und nach dem ersten spielen an die schule weitergeschenkt - schule ist ja leider eher ein ort, den man mit wenig spaß assoziiert...
das aneignen mit der schablone ist ok, aber nicht lustig. aber gut, immerhin haptisch und bunt.
die "spiele" bestehen aus abfragen der rechnungen, wobei die mittlere spielvariante mit auflegen der chips etwas gekünstelt ist, vor allem beim "abrechnen" - da muss man die spielregel ändern, sonst ist völliges chaos, weil man nicht mehr weiß welcher chip welche rechnung war.
das vollmundig angekündigte "stechen" ist ein reines glücksspiel - nicht de rbeste rechner gewinnt sondern der, der zufällig die günstigste karte gezogen hat... na schön, hat es also auch eine soziale komponente: verlieren lernen, obwohl man alles getan hat was man konnte.
ich weiß, dass einmaleinsspiele schwierig zu finden sind... dieses hier ist nicht unter meinen favoriten! dann noch eher das mit der fliegenklatsche, hat was lustiges, obwohl es total stressig ist und nur für sattelfeste 1x1-kinder wirklich ein spaß!