Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Wer hat Angst vor Silvio Gesell? Das Ende der Zinswirtschaft bringt Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Wer hat Angst vor Silvio Gesell? Das Ende der Zinswirtschaft bringt Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle [Gebundene Ausgabe]

Hermann Benjes
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert --  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 354 Seiten
  • Verlag: Benjes, Hermann; Auflage: 8., veränd. Aufl. (1. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000002049
  • ISBN-13: 978-3000002045
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.328 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Hermann Benjes versteht es, die Natürliche Wirtschaftsordnung (NWO) nach Silvio Gesell (1862-1930) sehr umfassend und spannend zu erklären.
Er zeigt anhand dieser Lehre einen gangbaren Weg aus der wirtschaftlichen Misere Deutschlands auf.
Laut dieses Buches ist es nicht einsehbar, warum sich der Staat Jahr für Jahr weiter verschulden muss, nur um die Zinsen und Zinseszinsen zurückzahlen zu können. Erfordert das Ende der Zinswirtschaft, zeigt das ein vom Zins befreites Geld (Freigeld) die Wirtschaft ankurbelt und einer Deflation entgegenwirkt.
Ebenso weist er auf die großen Chancen hin, die Freigeld in Kombination mit Freiland haben kann. Er rückt Silvio Gesell endlich ins rechte Licht, und distanziert sich von der Rechten und Linken Szene. Die Natürliche wirtschaftsordnung von Silvio Gesell ist sozusagen der geldene Mittelweg zwischen Kapitalismus und Kommunismus.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwundgeld und Freiwirtschaft 8. September 2010
Von Edessa
Format:Broschiert
Tausendjähriger Wohlstand mit fließendem Geld
Die Sumerer haben den Schekel erfunden (Israel benutzt dieses Wort heute für seine Währung). Sche" bedeutet Weizen und Kel" ist ein Maß für 16 Gramm - soviel wie eine Kelle fasst. Mit Münzen im Wert eines Schekels Weizen sind die schönen Priesterinnen im Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin Astarte bezahlt worden - für den heiligen Geschlechtsverkehr. So brauchen die Männer den Weizen nicht in den Tempel bringen.
Wenn der Weizen alt ist und verdirbt, werden die Schekel auch alt und verderben. Und wenn er alle ist, sind die Schekel wertlos, denn für die nächste Ernte werden neue geprägt. Der Schekel vereinfacht den Tausch. Aufzubewahren ist er nicht besser und nicht schlechter als Weizen.
Was die sumerische Hochkultur mit diesem fließenden Geld geschaffen hat ist erstaunlich: Das babylonische Reich ist nach dem Urteil des Propheten Jesaja das schönste und herrlichste unter den Königreichen". Der griechische Schriftsteller Herodot hat im 5. Jahrhundert v. Chr. Babylon, seine Hauptstadt, besucht und überschwänglich beschrieben: Die Stadt hatte die Größe des heutigen Paris. Die Stadtmauern waren über hundert Meter hoch und 25 Meter breit, oben fuhren Wagen mit sechs Pferden. Mit ihren prachtvollen Tempeln, weitläufigen künstlich angelegten Kanälen und hängenden Gärten war sie für Jahrtausende - Jahrtausende! - die schönste und reichste Stadt der Welt.
Fließendes Geld (Freigeld") an der Wiege des Abendlandes
Auch der Aufstieg Griechenlands hängt mit einer geldpolitischen Innovation zusammen: Der Staatsmann Lykurg war sparsam - spartanisch. Um zu sparen führte er Münzen aus Eisen ein. Im damals feuchten Mittelmeerklima sind die Münzen verrostet. Das Geld ist genauso veraltet wie die Dinge, die es dafür zu kaufen gab. Aus rostendem Material lässt sich kein Geldvermögen aufbauen und vererben.
Was die griechische Hochkultur mit fließendem Geld geschaffen hat, ist erstaunlich: die Baukunst des römischen Reiches, sowie die Grundlagen der modernen Philosophie, der Mathematik, der Astronomie, der Physik und - der Demokratie.
Fließendes Geld (Freigeld") macht aus armen Fischerdörfern reiche Hansestädte
Eineinhalb Jahrtausende nach dem Zerfall des Römischen Reiches wird Europa aus dem mittelalterlichen Winterschlaf" erweckt - auch das als Folge einer geldpolitischen Innovation:
Die Stauferkönige wissen nicht, wie sie ihren Haushalt finanzieren sollen. Im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Herrschern sind sie arm, aber listig. Sie führen die Brakteaten" ein - aus dünnem Blech einseitig geprägte Münzen. Diese Münzen werden jährlich verrufen" - für ungültig erklärt. Mit einem Abschlag" von 20 % können sie dann gegen die neuen gültigen Münzen umgetauscht werden. Mit dem Abschlag finanzieren die Könige den Staatshaushalt.
Und weil das so einfach ist, machen die meisten europäischen Herrscher zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert es ihnen nach.
Was die mittelalterliche Hochkultur mit fließendem Geld geschaffen hat, ist erstaunlich:
Die vielen wunderschönen mittelalterlichen Städte werden gegründet und ausgebaut - im deutschen Sprachraum, in Italien, in Frankreich und Holland.
Fast alle großen Dome und Kathedralen Europas werden in dieser Zeit erbaut.
Die Hanse verwandelt ärmliche Fischerhäfen rund um die Ostsee in Oasen blühenden Reichtums - die Hansestädte.
Die Fünftagewoche wird fast überall eingeführt - ganz ohne Gewerkschaften: außer dem Sonntag ist der blaue Montag" arbeitsfrei. Teilweise gibt es sogar eine 4-Tage-Woche.
Der Historiker Egon Friedell beschreibt die üppigen Festgelage des einfachen Volkes mit Gauklern und Geschichtenerzählern, Musikanten und Troubadouren - da läuft jedem von uns das Wasser im Munde zusammen. Es ist eine Zeit, die überquillt vor triefendem Hochgenuss.
Zwar gab es die Münzsorte "Brakteaten" nur im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, Schwundgelder aber im ganzen christlichen Europa!
Fließendes Geld (Freigeld") bringt Rettung in der Weltwirtschaftskrise
Die große Wirtschaftskrise, die 1929 beginnt, wird durch einen geldpolitischen Fehler der amerikanischen Notenbank ausgelöst. Die Arbeitslosigkeit grassiert wie die Pest und es gibt nichts mehr zu kaufen.
In Wörgl, Tirol, und Umgebung sind 1.500 Menschen arbeitslos und 200 Familien absolut mittellos. Wörgl hat damals 4.300 Einwohner. Bürgermeister Michael Unterguggenberger fragt sich, warum Leute, die arbeiten wollen und können das nicht tun sollen, nur weil kein Geld da ist, um sie zu bezahlen. In einem Buch von Silvio Gesell hat er gelesen, was er tun kann:
Er gibt Arbeitswertscheine" aus, die auf den gleichen Betrag in Schilling lauten. Deshalb werden sie von den Wörglern als gleichwertig anerkannt. Die Scheine müssen an jedem Monatsende mit einer Wertmarke als Nutzungsgebühr beklebt werden. Mit den ersten Scheinen, die er ausgibt, bezahlt er die Arbeiter, die die Kanalisation bauen. Um die Nutzungsgebühr zu sparen, geben sie die Scheine schnell beim Bäcker aus und kaufen Brot. Der Bäcker will die Gebühr auch nicht zahlen und gibt sie schnell dem Tischler, der seine Fenster erneuert. Der bringt sie zum Metzger für Wurst und der zum Schmied für ein neues Hoftor. Vor lauter Sparsamkeit zahlen die Bürger die Gemeindesteuer im Voraus. Damit lässt der Bürgermeister die Straße pflastern. Das löst einen neuen Kreislauf aus.
Wörgl hat Vollbeschäftigung und bekommt eine ordentliche Infrastruktur. Das Experiment ist so erfolgreich, dass es Nachahmer in anderen Gemeinden findet. Der französische Ministerpräsident Édouard Daladier besucht den Ort persönlich.
Die Finanzexperten allerdings erklären das Experiment für groben Unfug. Die österreichische Zentralbank setzt bei der Regierung durch, dass es verboten wird. Der Bürgermeister geht vor Gericht. Vor dem Verwaltungsgerichtshof in Wien verliert er und wird entlassen. Die Scheine sind bis dahin im Durchschnitt insgesamt 416mal zirkuliert und haben Werte erzeugt, die heute 4.600.000 entsprechen.
Nach dem Verbot kehrt Wörgl zur Landeswährung zurück, zu hoher Arbeitslosigkeit und zu schrecklichem sozialen Elend.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wertvolle Buch! 26. Februar 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch stellt einer ERNSTHAFTE und realistische Alternative zum langfristig immer selbstzerstörerisch durch Auffressen der realen Produktivität wirkenden Zinsmechanismus des Geldsystems vor. Sozusagen eine freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus.

"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. "

Henry Ford

Fangen wir mit der Zins-/Wachstumsfalle an, die ja in den Medien und Fachpublikationen konsequent geleugnet bzw. tot geschwiegen wird. In der Bundesrepublik weiß praktisch niemand, dass es sich hierbei um eine wichtige, vielleicht
sogar die entscheidende Kenngröße unseres Wirtschaftssystems handelt. Dann wird festgestellt, dass in einer Volkswirtschaft (praktisch in jeder entwickelten Volkswirtschaft!) der Zins die Wachstumsrate übersteigt. Das ist das Krisenelement Nr. 1 unseres Wirtschaftssystems. Auch bei Hans-Werner Sinn in "Ist deutschland noch zu retten?" kommt das zum Ausdruck (wird aber feige übergangen). Denn diese Tatsache hat nicht weniger zu bedeuten, dass es bei dieser Konstellation im Bereich Staatsschulden zum Staatsbankrott kommt.
Also eine dramatische Entwicklung, die hier durch einen Zins, der die Wachstumsrate übersteigt, verursacht wird. Aber so schlimm das auch ist, diese Entwicklung gilt nicht nur für die Schulden des Staates. Die Schuldenlast steigt schneller als die Wirtschaftsleistung bei einem Zins höher als die Wachstumsrate.
Das gilt nicht nur für die Staatsschulden, sondern für alle Schulden in der Wirtschaft. Die Schuldenlast und damit die Zinslasten steigen schneller als die Wirtschaftsleistung, aus der sie bezahlt werden können. Das bedeutet eine Krisenwirtschaft, die auf ihr Ende (Bankrott) zusteuert. Wenn die Einkommen der Kapitalisten systembedingt schneller steigen als die Wirtschaftsleistung und die Wirtschaftsleistung nur einmal verteilt werden kann, müssen zwangsläufig die Einkommen der Arbeitnehmer sinken. Dies ist unabhängigen Fachleuten wie Helmut Creutz, Paul C. Martin und anderen seit langem klar, findet aber aus verständlichen Gründen keinen Eingang in die politische Diskussion.
Da von den steigenden Kapitaleinkommen jedoch nur ca. 10% der Bundesbürger profitieren, sind zwangsläufig ca. 90% der
Bundesbürger die Verlierer bei sinkenden oder relativ zur Wirtschaftsleistung sinkenden Löhnen. Auch das bedeutet das Ende unseres Wirtschaftssystems. Selbst wenn man die soziale Gerechtigkeit als unerheblich einstuft, bricht die Wirtschaft trotzdem zusammen.
Denn bei (relativ) sinkenden Löhnen sinkt auch die Nachfrage. Die Wirtschaft schrumpft. Denn im Gegensatz zu den Einkommen, können und wollen die wenigen Gewinner steigender Kapitaleinkommen den Nachfrageausfall von ca. 90% der Bevölkerung nicht wettmachen. Die Nachfrage sinkt und bricht in absehbarer Zeit zusammen, trotz zeitweise noch steigenden Sozialprodukts.
Sie können sehen, dass die Zins-/Wachstumsfalle das alles beherrschende Thema in einem fehlerhaft konstruierten Wirtschaftssystem ist und dass es dramatische Konsequenzen hat. Es mit Lohnkürzungen à la Sinn bekämpfen zu wollen, ist schäbig und unehrlich und ohnehin keine langfristige Lösung.
Die Zinslasten (neben dem Problem der Kapitalkosten) der duetschen Wirtschaft sind dabei fast doppelt so hoch wie die Rentenzahlungen, also nicht wirklich trivial. Außerdem steigen sie wegen der oben dargestellten Zins-/Wachstumsfalle und des
Zinseszinssystems erheblich schneller als die Wirtschaftssleistung. Sie sind damit ebenso das Krisenelement Nr. 1 wie die Staatsschulden. Wem bei den Kapitalkosten nur einfällt, die Gross-Kapitalisten zu hätscheln, statt zu vergraulen, den kann man nicht ernst nehmen. Wenn die einzigen Seiten zum Kapital darin bestehen, zu versuchen nachzuweisen, dass man Kapital nicht besteuern kann und deshalb davon Abstand nehmen sollte, verliert seine Glaubwürdigkeit. Wer die Tatsache verschweigt, dass wir mit jedem Euro Wachstum etwa vier Euro neue Schulden machen müssen, der verschweigt auch, dass wir beim Geld- und Zinssystem ein aus den Fugen geratenes System haben. Wenn wir die Systemfehler in diesem Bereich nicht beseitigen, dann ist das alleinige Setzen auf die von allen Fesseln befreiten Märkte Harakiri. Märkte können keine Systemfehler beseitigen.
Vielfach werden die harten Fakten vom Establishment nicht genannt, nämlich, dass die Staatsschulden wertlos sind, dass es sich hier um ein Schneeballsystem handelt, dass die
Nettoneuverschuldung meist noch nicht einmal für die Zinszahlungen reicht usw. Über den falschen Weg Haushaltsausgleich und die Unmöglichkeit die Staatsschulden je zurückzahlen zu können, wird geschwiegen. Der einzige Ausweg, nämlich die Staatsschulden als wertlos zu deklarieren und zu streichen, wird heutzutage nicht genannt.

War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar